Action Day 2016 der Jugendfeuerwehren Unterfranken in Bischofsheim a.d.Rhön

Am Sonntag 03.07.2016 findet der Action Day der Jugendfeuerwehren Unterfranken in Bischofsheim a.d. Rhön statt. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb bei dem mehrere Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus Unterfranken in ca. 10 Stationen ihr Wissen und Geschicklichkeit unter beweis stellen können. Sieger ist die Mannschaft die die meisten Punkte erreicht hat.
Anmeldung  10 Uhr
Beginn der Spiele 11 Uhr
Siegerehrung 15:30 Uhr

Feuerwehrfest Unterweißenbrunn mit Fahrzeugsegnung

Am 25. und 26 Juni 2016 findet das Feuerwehrfest in Unterweißenbrunn statt. Wir besuchen unsere Kameraden am Sonntag 26.6. zum Gottesdienst mit anschl. Fahrzeugsegnung des neuen Mannschafttransportwagen. Der Gottesdienst beginnt um 10:15 Uhr. Wir treffen uns um 9:45 Uhr am Feuerwehrhaus Bischofsheim bzw. 10 Uhr an der Kirche in Unterweißenbrunn. Wir bitten um zahlreiche Teilnahme.

Fronleichnamprozession

Am Donnerstag 26.05.16 findet im diesen Jahr die Fronleichnamprozession statt. Die Kirche beginnt um 10 Uhr. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Feuerwehrhaus bzw. um 9.45 Uhr am Rathaus. Anschließend gehen wir aufs Pfarrfest.
Anzugsordnung: Uniform mit Schirmmütze
Wir bitten alle Kameraden um zahlreiche Teilnahme !!

Dienstbesprechung

Die Feuerwehrführung lädt alle aktiven Feuerwehrkameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bischofsheim zur Dienstbesprechung im Feuerwehrgerätehaus ein. Thema sind u.a. Nachbesprechung Braveheart Battle, Technischer Dienst,Gerätewart und sonstiges.
Die Teilnahme ist für alle aktiven Pflicht.

Aus alt mach neu – Die Feuerwehr Bischofsheim liebt ihre Unimogs

Aus Alt mach Neu“, nach diesem Motto hegt und pflegt die Feuerwehr Bischofsheim ihre Unimogs. Nicht nur, dass die Bischofsheimer inzwischen über das älteste Einsatzfahrzeug im Landkreis verfügen, sie haben noch einen weiteren Unimog komplett restauriert.

 

Thomas Geis, ehemaliger Kommandant der Bischofsheimer Feuerwehr berichtet voller Freude und Stolz über die Geschichte dieser beiden Fahrzeuge: Im Jahr 1984 erwarb die Bischofsheimer Feuerwehr von der Bundeswehr einen Unimog Baujahr 1960. Liebevoll wurde er in vielen Stunden restauriert und wird heute noch mit Leidenschaft gepflegt. Das Fahrzeug ist noch immer im Einsatz, beispielsweise bei Absperrungen leistet er gute Dienste. Doch sein hoher Benzinverbrauch lässt keine „großzügigen Ausfahrten“ zu, da müsse schon auch auf die Wirtschaftlichkeit geachtet werden, so Geis.

Im 2013 wandten sich Thomas Geis, damals in seiner Funktion als Kommandant, Winfried Mai und Bürgermeister Udo Baumann mit seinem Schreiben an das Verteidigungsministerium mit der Bitte um den Erwerb eines weiteren Unimog Typ 1300 Gl. Ein Jahr später war es soweit. Die Bundeswehr meldete sich. Ein Unimog stünde in Volkach bereit. Karl-Heinz Zimmer und Winfried Mai machten sich sofort auf den Weg. Freudestrahlend kamen sie nach Hause und berichteten von dem Fahrzeug. „Ein Traum“ sei es. Das Fahrzeug, das die Bundeswehr der Feuerwehr schenkte, wurde natürlich sofort abgeholt.

In Bischofsheim angekommen, wurden erste Pläne geschmiedet und schon ging es an die Arbeit. Der Unimog wurde komplett zerlegt, restauriert und zum Teil auch umgebaut. Die Pritsche wurde verändert, Rahmen und Achsen gewartet, das Früherhaus neu aufgebaut und speziell für die Feuerwehr in Handarbeit verändert. Die elektrische Anlage und Steuerung wurde ebenfalls in Handarbeit angefertigt. Nach den Lackierarbeiten wurde der Unimog bis ins Detail moniert und konserviert.

Über 800 Stunden haben die Bischofsheimer Feuerwehr-Unimogfreunde in dieses Projekt gesteckt. „Im Kreis der Helfer waren viele Perfektionisten mit dabei“, dankte Geis für diese „hervorragende Arbeit“. Allein Winfried Mai erbrachte 464,5 Stunden, gefolgt von Karl-Heinz Zimmer mit 73,5 Stunden und Walter Hohn mit 71,5 Stunden. Außerdem waren mit dabei: Alexander Mai, Mathias Zimmer, Nico Reuß, Gerhard Mai, Erwin Hohn, Sebastian Neumann, Robert Schmid und Maxi Voll.

Im Dezember 2015 war es dann endlich soweit, nach anderthalb Jahren Fleiß und Geduld war der neue Unimog fertig. „So etwas gab es noch bei keiner Feuerwehr im Landkreis“, zeigt sich Geis besonders stolz. „Ich hoffe der neue Unimog verrichtet, wie der alte auch, über 30 Jahre seinen Dienst bei der Feuerwehr Bischofsheim.“ Vor allem für Einsätze in schwierigem Gelände sei er bestens geeignet. „Dass so ein Fahrzeug im Gelände auch Spaß macht, brauch ich keinem Kenner zu erzählen“, sagt Geis schmunzelnd. Die Kosten für das Material lagen übrigens bei circa 8.500 Euro. Der Neupreis für ein vergleichbares Fahrzeug liege bei 100.000 Euro.

Ein großes Lob und ausdrücklichen Dank überbrachte Bürgermeister Udo Baumann. „Ich bin stolz auf die Feuerwehr. Was Ihr euch geschaffen habt ist fantastisch.“ Bischofsheims Feuerwehr habe mit diesem extrem geländegängigen Fahrzeug ein weiteres Einsatzfahrzeug, das sicherlich auch junge Menschen anspreche und die Freude am Dienst unterstreiche. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz und die Bereitschaft sich so viele Stunden zu engagieren sei solch ein Projekt nicht möglich. Zum Dank lud er die Helfer zu einem Essen sein.

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Braveheart Battle 2016 in Bischofsheim: Stolz auf die gesamte „Blaulichtfamilie“

Es war ganz sicher der ungewöhnlichste Einsatz für die Rhöner Bergwachtleute, als sie an den Schlammlöchern beim Braveheart immer wieder gefordert wurden. Einmal half nichts anderes mehr als der Spaten. Ein Teilnehmer sass so im Schlamm fest, dass kein Schieben und Ziehen half. Erst als ein Bergwachtler der Bereitschaft Oberelsbach den Spaten in die Hand nahm und den Mann regelrecht aus dem Schlamm befreite, konnte er mit der Seilwinde nach oben gezogen werden. Als besonders harte Strecke wurde immer wieder auch die „Kniebreche“ bezeichnet. Hier kam es öfter zu Verletzungen. Hubschraubereinsatz an den Schanzen hieß es denn auch, als dort zwei Teilnehmer durch Frakturen schwer verletzt wurden. Christoph 60 flog einen der Verletzten in die nächste Klinik, die anderen kamen mit dem Rettungswagen in die Rhön-Kreisklinik..

Im Einsatz waren am Samstag aber auch immer wieder die Rettungswägen des Roten Kreuzes. 110 Einsätze wurden von der Einsatzstelle mit Alexander Klamt und Heiko Stäblein an der Spitze, sowie dem leitenden Notarzt Georg Kochinki verzeichnet. Die Bergwacht hatte davon alleine 30, wie Regionalleiter Bruno Büchs sagte.

Letztendlich ist aber alles professionell und hervorragend abgelaufen, hieß es bei der Abschlussbesprechung kurz nach 19 Uhr in der Wache Bischofsheim.

Als korrekt wurde auch die Entscheidung des Veranstalters bezeichnet, der um 17.48 Uhr die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen und wegen einbrechender Dunkelheit abbrach. Das letzte Hindernis, der Sturm auf die Osterburg wurde damit abgesagt. Das zum Leidwesen so mancher Braveheart Teilnehmer. Es sei zu gefährlich, da die Wege verschlammt und damit lebensgefährlich sind. Hinzu kam die zunehmende Kälte, womit Unterkühlungen vorprogrammiert waren, so dass die Rettungskräfte schon zahlreiche Fahrzeuge zum Rettungspunkt unterhalb der Osterburg geschickt hatten. Busse holten die Teilnehmer ab und fuhren sie zum Zielpunkt am Sportgelände von Bischofsheim.

Insgesamt meldete das BRK viele Teilnehmer, die durch Erschöpfung und Unterkühlung aufgeben und behandelt werden mussten. Die Unterkühlung kam vor allem durch die Wassertemperatur die sich zwischen fünf und neun Grad einpendelte. 16 Mal waren Einlieferungen in die Rhön-Kreisklinik erforderlich, vier Schwerverletzte mussten versorgt werden. Dabei handelte es sich vor allem um Frakturen. Zehn Personen waren mittelschwer verletzt. Insgesamt wurde bei der Abschlussbesprechung aber die gute Zusammenarbeit der „Blaulichtfamilie“ herausgestellt. Schließlich waren mehr als 200 Einsatzkräfte des BRK vor Ort, 90 Feuerwehrleute und an die 20 Polizeibeamte. Arbeit bereits im Vorfeld hatte der Bauhof Bischofsheim, der insgesamt 360 Verkehrsschilder, sowie Warnbaken und Absicherungen aufstellte und 550 „Füße“ dazu. Noch am gleichen Abend wurde dies alles ufgeräumt und die Stadt wieder begeh- und befahrbar gemacht.

„Durch die gute Vorbereitung und die enge Absprache aller Beteiligten, kam es nie zu

Versorgungsengpässen, so der Leitende Notarzt Dr. Georg Kochinki“. Er verwies darauf, dass zunächst eine Erhöhung der Kapazitäten angedacht war, man dann aber entschieden hatte, alles zu belassen, da es gut durchgeplant war. Das habe sich dann auch bestätigt. Von Vorteil sei es letztendlich gewesen, dass die Stadt Bischofsheim weiter gedacht und die Schule am Festplatz an diesem Wochenende durchgeheizt hatte. Sie konnte damit als Aufwärmraum dienen. Heiko Stäblein, der als Organisatorischer mit Dr. Georg Kochinki den Einsatz leitete zeigte sich  beeindruckt von der hohen Motivation der vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Sie waren in den verschiedensten Positionen und Bereichen vor Ort, leisteten schnelle Hilfe und waren da wenn sei gebraucht wurden. „Sie alle haben zum erfolgreichen Einsatz beigetragen,“ lobte der Leiter Rettungsdienst des BRK Rhön-Grabfeld. „Besser hätte man es nicht machen können!“

„Ich bin sehr stolz wie gut das Komplexe Hilfeleistungssystem des

Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Rhön-Grabfeld funktioniert“

fasste Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner den Einsatz zusammen, er erinnerte an die Vorbereitungszeit, die man bewusst gehabt habe, die sich aber gelohnt hat. Lobende Worte auch von Seiten der Feuerwehr. Kreisbrandinspektor Michael Omert nannte eine intakte Blaulichtfamilie, auf die man stolz sein könn. Die Feuerwehren aus Bischofsheim und den Stadtteilen sowie Weisbach und Oberfladungen hätten sehr gut zusammen gearbeitet. Ihnen oblag vor allem die Verkehrsabsicherung. Ebenfalls nur Positives berichtet Erster Polizeihauptkommissar Georg Bieberich (Bad Neustadt). Die Stadt sei sehr schnell zugeparkt gewesen, allerdings habe man Ausweichparkplätze vom Kreuzberg bis zum Holzberghof zur Verfügung gehabt, die durch Shuttlebusse versorgt wurden. „Es war Super Organisiert und das hat sich ausbezahlt,“ stellte der Erste Polizeihauptkommissar fest. Etwas, das auch Polizeihauptkommissar Gerhard Hein bestätigte, der in der Einsatzzentrale war.

Christian Hoenen zum neuen Kommandant gewählt

Es war wieder mal soweit, am Samstag 27.2.16 trafen sich alle Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Bischofsheim im Feuerwehrgerätehaus zur Jahreshauptversammlung. Auf den Tagespunkt stand u.a. die Wahl des 1. Kommandanten. Nicht mehr zur Wahl lies sich der jetzige Kommandant Thomas Geis aufstellen. Thomas Geis stand seit 1994 als stellvertretender Kommandant, in den vergangenen sechs Jahren als Kommandant in der Verantwortung. Als es vor sechs Jahren darum ging, einen neuen Kommandanten zu wählen, habe er das Amt zunächst nicht annehmen wollen. Doch er habe sich bereit erklärt, weil er sah, dass viele junge Kameraden mit Eifer bei der Sache sind. „Ich habe es gern gemacht, manches lief vielleicht nicht optimal, doch ich habe versucht, mein Bestes zu geben.“Es sei nicht immer einfach, so eine große Wehr wie die Bischofsheimer zu führen, mit so vielen Einsätzen, so viel Gerät und Personal – und es dann auch noch jedem recht zu machen, da habe es auch mal harte Worte gegeben.
Doch Thomas Geis hatte den Applaus der Versammlung für sich, zumal auch die Vorsitzende des Feuerwehrvereins Ulla Kleinhenz ihm für das große Engagement dankte und ihm ein Präsent überreichte. Dankesworte gab es auch von Bürgermeister Udo Baumann und Kreisbrandrat Stefan Schmöger. Überhaupt war die komplette Kreisfeuerehrführung mit Kreisbrandinspektor Michael Omert und Kreisbrandrat Bernd Abert anwesend.
Nun ging es darum einen Kandidaten für das Amt des 1. Kommandanten zu finden. Christian Hoenen wurde vorgeschlagen und als einziger Kandidat einstimmig gewählt.Doch ein Kommandant alleine könne eine Feuerwehr nicht führen, es bedarf der Zusammenhalts aller, bat Hoenen um Unterstützung und einen offenen und fairen Umgang.Er kündigte Veränderungen an, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten. Er möchte einen technischen Dienst einführen, der Fahrzeuge, Geräte und Ausstattung monatlich kontrolliert. Jeden dritten Freitag im Monat werde sich der technische Dienst treffen, wurde in der Versammlung beschlossen. Auch soll es einen Gerätewart geben, als eine Art Abteilungsleiter, der die Organisation übernimmt. Hier hofft Hoenen auf Freiwillige, die sich melden, um diese Tätigkeit zu übernehmen.Nachdem er nun Kommandant der Wehr ist, habe er weniger Zeit in der Atemschutzwerkstatt tätig zu sein, daher werde hier ein Nachfolger zur Unterstützung von Bernhard Kleinhenz benötigt. Hoenens bisherigen Posten als Jugendwart übernimmt sein Stellvertreter Thomas Finger, ein weiterer stellvertretender Jugendwart werde gesucht.

Bei der Versammlung der Bischofsheimer Wehr wurden auch Bilanz gezogen. Demnach hat die die Wehr 97 Mitglieder, darunter 53 aktive und neun Jugendliche. Zwölf Übungen und zwei Sonderübungen wurden 2015 abgehalten. Es gab zwölf Einsätze der Technischen Hilfeleistung, acht Brandeinsätze, eine Fehlalarmierung und sieben Einsätze zur Verkehrsabsicherung und ähnlichem. Sechs Einsätze waren außerhalb des Gemeindegebietes von Bischofsheim.Von der Jugendwehr in die aktive Wehr wurden Annabel Geis und Melissa Hofmann übernommen. Neu in der Jugendwehr ist Jonas Reitz. Neu in der Feuerwehr ist Tim Rerrer.

Folgende Beförderungen wurden ausgesprochen: Thomas Geis (Oberbrandmeister), Christian Hoenen (Brandmeister), Thomas Finger (Oberfeuerwehrmann), Marvin Hofmann (Feuerwehrmann), Matthias Zimmer (Löschmeister), Florian Reitz (Oberlöschmeister), Lukas Kessler (Oberlöschmeister), Bernhard Kleinhenz (Oberlöschmeister) und Ilona Reukauf (Oberlöschmeisterin).
Karl-Heinz Zimmer wurde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt. „Immer wenn es was zu reparieren gibt, ist er zur Stelle.“ Hilfsbereitschaft und große fachliche Kompetenz zeichnen ihn aus, er habe sich um die Feuerwehr verdient gemacht, betonte Thomas Geis.
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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016

Das Jahr 2015 neigt sich so langsam dem Ende. Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen Kameradinnen, Kameraden und Helfern bedanken die sich in vielen freiwilligen Stunden in Dienst der Feuerwehr gestellt und geholfen haben sei es bei Übungen,Einsätzen, Ausbildung aber auch beim Stadtfest und anderen Aktivitäten der Feuerwehr. Ein Dank geht auch an allen Freunden und Gönnern des Feuerwehrvereins.
Wir wünschen euch und eueren Familien eine besinnliche Adventszeit,frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016 und natürlich wenige Einsätze :-)

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