2000-2009

Eindrucksvolle Technik versorgt Bischofsheim mit kostbarem Nass

Geschrieben von OK am 25.03.2000

Die Stadt Bischofsheim begeht den Tag des Wassers nicht nur morgen von 13 bis 17 Uhr mit einem Tag der offenen Tür im Wasserwerk auf dem Ziegelbeg über Frankenheim. Schon jetzt durften sich die Jugendfeuerwehrleute aus Bischofsheim und Oberweisenbrunn vor Ort einen Eindruck von dem hohen technischen Standard in dem Wasser- und Pumpwerk verschaffen. Als bestens informierter Führer erwies sich dabei Wasserwart Frank Gerken. Er führte vor seinen Gästen aus, dass der 800 Meter entfernte Brunnen 120 Meter tief sei und sieben Liter Wasser pro Sekunde schütte. Zusammen mit einem weiteren Pumpwerk bei Oberweisenbrunn und zwei Hochbehältern sei ein System geschaffen worden, das für den oberen Bereich von Bischofsheim eine Wasserreserve für zwei Tage bereithalte. Wenn die gesamte Ringleitung fertig sei, könnten alle Stadtteile bei Wasserknappheit darüber versorgt werden. Gerken wies auch auf die hohe Wasserqualität hin. Die werde nicht zuletzt durch die automatische Überwachung gesichert.

 

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Beim Wettstreit um den Zeltlagerpokal siegte die Bischofsheimer Mannschaft

Geschrieben von unbekannt am 02.07.2000

150 Teilnehmer bei Wochenend-Veranstaltung der Kreis-Jugendfeuerwehr
Mellrichstadt-Eußenhausen. Am Wochenende übernahmen rund 150 Mädchen und Buben der Kreisjugendfeuerwehr mit ihren Zelten das Gelände oberhalb des Kulturheimes in Eußenhausen. Sie alle waren Teilnehmer des 16. Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers, das jedes Jahr in einem der Orte des Landkreises durchgeführt wird.
Diesmal war Eußenhausen Gastgeber der Jugendwehren aus dem ganzen Kreis, die einen weiteren Grund zum Feiern hatten: Die Jugendwehr aus Eußenhasuen besteht seit fünf Jahren und hat im Laufe dieser Jahre insgesamt 27 Mitglieder aufgenommen. Derzeit gibt es nach Feststellungen des 1. Kommandenten Siegbert Seifert zwölf Aktive in der Eußenhäuser Jungfeuerwehr.
Als am Samstag Kreisjugendwart Günter Zehner den Zeltlagerpokal vergab, hatten die Jugendlichen schon ein reiches Programm absolviert: Freitagnachmittag waren sie in Eußenhausen angekommen. Die ersten Arbeiten bestanden im Zeltlageraufbau. Eine Verschnaufpause boten die offizielle Begrüßung und das Abendessen. Die erste Herausforderung bestanden sie mit der Nachtwanderung, die hinauf zur Schanz und zur Goldenen Brücke ging. Zwar wurde allen dabei recht warm, umso kühler waren allerdings die Temperaturen in dieser Nacht. Mit der Ruhe soll es nicht allzu weit her gewesen sein.
Kein Problem für die Jugendlichen, die am Samstagvormittag ausreichend Gelegenheit bekamen, die Vorführungen der Freiwilligen Feuerwehr Mellrichstadt zu beobachten und sich nach dem Mittagessen in das Wettbewerbsgetümmel um den Zeltlagerpokal stürzten.
17 Mannschaften mit jeweils sechs Jugendlichen bewarben sich darum. Sie kuppelten Saugleitungen mit vier Saugschläuchen, Saugkorb, Sicherungs- und Ventilleine. Beim Zielwandspritzen war die reibungslose Teamarbeit gefragt. Zwei holten Wasser mit Eimern aus dem Behälter und luden diese auf einen Schubkarren. Zwei weitere fuhren die Schubkarren über Hindernisse zur Kübelspritze und die letzten beiden füllten die Kübelspritze mit dem Wasser und bedienten selbige.
Am sechs Meter langen Kriechtunnel wren die Kleineren eindeutig im Vorteil. Jeweils drei Jugendliche waren beauftragt, in Staffettenmanier einen Ball durch den Tunnel zu transportieren. Beim Basketballwurf gab es dann allerdings einen Ausgleich, da dort die langen Kerls eindeutig im Vorteil waren.
Das Wissen der Jugendlichen wurde bei der Kartenkunde und dem kleinen Fragenkatalog gefordert. Die Frage nach dem Alter der Eußenhäuser Kirche konnte dabei durch ein Vorbeischauen gelöst werden. Wie viel Liter Wasserdampf jedoch ein Liter Wasser erzeugt oder welche Längen der D-Druckschlauch hat, bedurfte fundierter Kenntnisse.
Bereits am Samstagnachmittag besuchte Landrat Dr. Fritz Steigerwald die Teilnehmer des Kreisjugendfeuerwehrlagers, bei der Preisverleihung begrüßte Bürgermeister Helmut Will die jugendlichen Gäste. Danke sagter er den Eußenhäuser Floriansjüngern, die sich als sehr gute Gastgeber erwiesen hatten und dem Kreisjugendwart. Das Zeltlager – auch wenn damit sehr viel Arbeit verbunden – sei eine gute öffentliche Jugendarbeit, die der Freiwilligen Feuerwehr dienlich ist.
Gespannt warteten die Mädchen und Buben zwischen zwölf und 18 Jahren, welche der Gruppen denn in diesem Jahr die Nase vorne hatten.
Die Siegergruppe kam in diesem Jahr aus Bischofsheim und sie hat nun die Aufgabe, den Wanderpokal im kommenden Jahr zu verteidigen. Weitere Pokale erhielten die Gruppe II aus Weisbach und die Mannschaft aus Schmalwasser. Für sie und alle anderen Gruppen gab es wunderschöne Holzfeuerwehrautos, die von der Jugendfeuerwehr Eußenhausen zusammengebaut worden waren.
Allzu lange hielt man sich allerdings nicht mit der Siegerfreude auf. Es lockte ein Discoabend im Freien und es ist davon auszugehen, dass auch diese Nacht sehr kurz war. Der Schlaf konnte am Sonntag nach dem Zeltabbau und dem Aufräumen zu Hause nachgeholt werden.

Heißes Ferienprogramm bei der Feuerwehr

Geschrieben von GK am 04.09.2000

Bischofsheim. (GK) Mit großer Begeisterung waren zirka 50 Kinder beim Ferienprogramm der Bischofsheimer Feuerwehr dabei. In zwei Altersgruppen wurde den Mini- und Jungfeuerwehrlern einiges abverlangt.

Bevor die „Minis“ reichlich Löschwasser transportieren und verspritzen durften und sich ganz nebenbei selbst etwas Abkühlung verschaffen konnten, durften sich zwei furchtlose Kids über eine Leiter mit zusätzlicher Seilsicherung retten lassen.

Dem nicht genug, demonstrierten die erfahrenen Feuerwehrmänner Roland Mai und Thomas Rauch eine Abseilvorführung, frei hängend am Seil. Heiß wurde es bei der nächsten Vorführung. Fett wurde erzhitzt, bis es sich entzündete. Gerhard Mai, nicht nur „Freiwilliger“, sondern auhc Berufsfeuerwehrmann bei der Bundeswehr in Wildflecken, demonstrierte, was beim unsachgemäßen Löschen mit Wasser geschieht. Mit weit geöffneten Mündern und erstaunten Gesichtern standen die Teilnehmer zwar in sicherem Abstand vor der zirka fünf Meter hoch emporschießenden Stichflamme, deren mächtige Wärmestrahlung jedoch noch deutlich zu spüren war.

Gefragt  was wohl geschähe, wäre dies in einer Küche passiert kamen prompt zwei unterschiedlich, dennoch wohl richtige Antworten wie: „Da wird mer ganz schö‘ schwarz im Gesicht!“ oder „Ich glaub‘ da is‘ mer Tod!“ Erstaunt zeigten sich die Floriansjünger dann über das Wissen einiger Kinder, wie denn ein Fettbrand richtig geslöscht wird. „Des muss mer abdeck, mit dem Topfdeckel oder ä Decke“ Und en Ofe‘ muss mer ausmach!“ Dem war kaum noch etwas hinzuzufügen.

Für die größeren Teilnehmer stand noch ein Wettkampf auf dem Programm, und der richtige Umgang mit dem Feuerlöscher wurde erlernt und gleich am echten Brandobjekt ausprobiert. Beim Wettkampf, der unter anderem Schlauchkuppeln und -ausrollen, Zielspritzen und Verletztentransport auf der Krankentrage beinhaltet, hatte der erfolgreiche Christian Salm doppelten Grund zur Freude. Denn er erfuhr auch, dass man mit 13 Jahren bereits alt genug ist, um in die Jugendfeuerwehr eintreten zu können.

Am Ende hatten sich alle Stärkung mit Bratwurst und Erfrischung mit Limo und Eis verdient. Rundum zufrieden zeigten sich die Jugendwarte Hans-Peter Schonder und Ulla Kleinhenz mit ihren vielen Helfern über den Verlauf des Nachmittags. War es doch gelungen, die Spiele, Übungen und Vorführungen durch entsprechende Altersgruppeneinteilung den jeweiligen Fähigkeiten und Interessen der teilnehmenden Kids anzupassen.

 

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Feuerwehrleute und Rettungskräfte des BRK üben optimale Zusammenarbeit

Geschrieben von M. Eckert am 02.11.2000

Gemeinsame Übung,um lebensbedrohliche Situation besser meistern zu können

Bischofsheim (me) – Zum ersten Mal übten die Bereitschaft Bischofsheim des Roten Kreuzes und die Feuerwehr Bischofsheim einen Ernstfall gemeinsam. In erster Linie ging es darum, die Arbeitstechniken, die Gerätschaften sowie die Prioritäten der Feuerwehr und des Roten Kreuzes beim Einsatz kennen zu lernen.

Im Vordergrund stand die Technische Hilfeleistung, die Rettung verletzter Unfallopfer aus PKW bei Verkehrsunfällen.

Dazu wurden zwei Situationen gestellt. Beim ersten Unfall ging es um die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem PKW.

Dabei handelte es sich um eine Lehrübung, es wurde nicht schnell und auf Tempo gearbeitet, sondern Schritt für Schritt erklärten sowohl die Feuerwehrler als auch die Sanitäter ihre Arbeitsweisen.

Bereitschaftsleiter Richard Rockenzahn und Ulrich Herde, Einsatzleiter aus Bad Neustadt, erklärten die verschiedenen Rettungsgeräte für die Personenrettung, darunter das neue „KED“-System, aber auch die bewährte Schaufeltrage und die Vakuum-Matratze.

Zwei verschiedene Rettungssituationen gibt es für das Rote Kreuz. Die sogenannte „Achsengerechte Rettung“ wird angewendet, wenn der Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen besteht. Diese Rettung, die für den Patienten die sicherste darstellt, findet nicht unter Zeitdruck statt. „Es kann unter Umständen sogar recht lange dauern, doch wir legen Wert darauf, dass der Patient nicht unnötig bewegt und dadurch eventuell noch mehr, wenn nicht sogar ireparable Schäden entstehen“, so Rockenzahn.

Dann gibt es noch die schnelle und unverzügliche Crash-Rettung, wenn das Leben des Unfallopfers in Gefahr ist; keine Zeit für stabilisierende Maßnahmen ist, wenn Personen lebensgefährlich verletzt und schnell operiert werden müssen, oder aber das Fahrzeug Feuer gefangen hat beziehungsweise diese Gefahr besteht.

Eindrucksvoll und sehr informativ war diese Lehrübung für beide Seiten. Die Feuerwehrmänner zeigten, wie bei einem Unfall ihre Vorgehensweise ist, wie ein Wagen gesichert werden muss, damit bei Rettungsversuchen nicht noch Dritte verletzt werden. Ziel dieser gemeinsamen Lehrübung war es natürlich auch, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz zu optimieren.

Dass auch ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau einen Verletzten beruhigen, mit Decken abdecken und ihm Beistand geben kann, ist eine Selbstverständlichkeit.

Dr. Martin Bühner und Dr. Martin Wünsch, die beiden Ärzte aus Bischofsheim, begleiteten diese Übung und machten die Feuerwehrler auf vieles, was auf dem ersten Blick nebensächlich ercheint, aufmerksam. So sollte vermieden werden, was den Patienten noch mehr verunsichern und ängstigen könnte.

Von Seiten der Feuerwehr wurde demonstriert, wie das Dach eines Fahrzeuges abgenommen wird. Hier spielte Personenschutz sowohl der Retter als auch der Fahrzeuginsassen eine große Rolle.

Dieser Unfall wurde dann nochmals durchgespielt, diesmal jedoch in Echtzeit-Tempo. Hier konnten Feuerwehr und Sanitäter die optimale Zusammenarbeit proben und eventuelle Reibungspunkte ausmerzen.

Dann gab es noch einen gestellten Unfall, hier wurden die Rettung aus einem umgestürzten Fahrzeug geprobt. Diese Art der gemeinsamen Übung seien sehr wichtig, betonte Kommandant Heiner Mai, damit im Ernstfall alles reibungslos klappt. Zufrieden waren am Ende sowohl die Männer und Frauen der Bischofsheimer Feuerwehr als auch die Männer des Roten Kreuzes. Man habe auf beiden Seiten viel dazu gelernt, um künftig noch effektiver und besser zusammenzuarbeiten. Denn schließlich geht es dabei immer um Menschen, deren Rettung aus bedrohlichen und lebensgefährlichen Situationen.

– Rhön- und Saalepost –

Gut ausgebildete Jugendfeuerwehren

Geschrieben von M. Eckert am 21.11.2000

Bischofsheim (me) – Die Jugendfeuerwehren aus Bischofsheim und Oberweisenbrunn nahmen am diesjährigen Wissenstest teil. Gut gerüstet waren die Jugendlichen für die theoretischen Fragen und den praktischen Teil der Prüfung.

Acht Fragen rund um das Thema „Schläuche“ waren zu beantworten. Im praktischen Test ging es nicht um Schnelligkeit, sondern um Sorgfalt. Geübt wurde der Einsatz der Kübelspritze.

Die Jugendwarte David Johnson und Tobias Schneider aus Oberweisenbrunn und Hans-Peter Schonder, Jugendwart der Bischofsheimer Feuerwehr, hatten die Feuerwehrmädchen und -jungen gut ausgebildet.

In der Oberweisenbrunner Wehr gab es Stufe zwei, Silber für Christian Eisenmann, Roland Plendl, Markus Schäfer und Florian Stary. Isabelle Schmidt bekam Gold.

Zum ersten Mal dabei waren Juliane Schäfer und Anne Kirchner für sie gab´s Bronze. Christoph Finger, Johannes Rott und Daniel Salm Silber. Die Stufe vier, eine Urkunde, hatten sich Sebastian Finger und Janina Geis verdient.

Zum ersten Mal traten Christian Enders, Alexander Fromm, Carolin Geis, Julika Rothaug, Oliver Aust und Sven Puchinger – sie bekamen Stufe eins (Bronze).

– Rhön- und Saalepost –

 

Das Üben hat sich gelohnt

Geschrieben von CT am 02.01.2001

Schönau (CT) Alarmstufe 3 für die Feuerwehren von Bad Neustadt bis Bischofsheim: Brand beim Abfall-Entsorger Stäblein in Schönau. Samstagnacht um 01.30 Uhr heulten die Sirenen durch das Brendtal, ein glutroter Feuerschein stand über den Hallen der Firma Stäblein in Schönau. Ein beladener Lastwagen brannte lichterloh auf dem Hof. Das Feuer hatte schon auf die Abfall-Ballen rund um das Auto übergegriffen. Dichter Qualm stieg in den Nachthimmel. Der Einsatz mehrer Feuerlöscher hatte zunächst keine Wirkung gezeigt, auch die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass der Wagen völlig ausbrannte und so ein Schaden von 120000 Mark entstand. Aber die Feuerwehrleute konnten Schlimmeres verhindern.

Eine junger Mann aus Schönau, der gerade von Bad Neustadt aus auf dem Heimweg war, sah die Flammen schon von Weitem auf der anderen Seite des Hügels leuchteten und alarmierte die Feuerwehr. Für rund 100 Männer und Frauen aus Schönau, Burgwallbach, Wegfurt, Bischofsheim, Bad Neustadt und Brendlorenzen hieß das „Alarmstufe 3“, wie Kreisbrandrat Peter Bulheller erläuterte. „Die Brandlast in diesem Betrieb ist sehr hoch“. Nicht umsonst war die Firma vor rund einem Jahr Schauplatz einer Großübung sämtlicher Wehren aus der Umgebung.

Das hat sich in dieser Nacht ausgezahlt. Jürgen Stäblein, Geschäftsführer der Firma, war voll des Lobes über den Einsatz der Feuerwehr. „Die standen alle so um das Gelände herum, wie vor einem Jahr geübt, da konnte nicht mehr viel passieren.“ Auch Peter Bulheller war zufrieden, „es hat alles exakt geklappt“. So konnte verhindert werden, dass der Brand auf die Tonnen von Papier und Kunststoff übergriff, die auf dem Hof lagerten.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht, so Bulheller. Der Sicherheitsabstand zur Halle sei eingehalten worden, die war also weitgehend sicher. Da in Verpackungen auch kein PVC-Kunststoff verwendet wird, sei auch die Gefahr giftiger Rauchschwaden nicht groß gewesen. Dennoch konnte die Feuerwehr direkt am Auto nur unter Atemschutz arbeiten.

Weshalb das Auto, das erst seit 6. September 2000 in Betrieb ist, Feuer fing, ist bisher nicht geklärt. „Der Wagen wurde um 20 Uhr auf dem Hof abgestellt“, weiß Jürgen Stäblein. Hinge die Ursache also mit dem Auto zusammen, hätte der Brand schon früher ausbrechen müssen. Außerdem sei der Fahrer Nichtraucher und sehr gewissenhaft, so Stäblein weiter, der habe Wagen und Container nach dem Abstellen nochmals kontrolliert.

Zwar würden manchmal Container am Sammelort vorsätzlich in Brand gesteckt, aber ein Brand des Containers schon bei der Abholung in Merkershausen schließt Stäblein aus, „das hätte der Fahrtwind weiter entfacht“. Sicher ist für ihn „so einfach brennt ein Laster nicht“. Die Polizei und ein Sachverständiger ermitteln.

– Mainpost –

 

 

1448 Stunden im Einsatz fürs Gemeinwohl

Geschrieben von OK am 13.03.2001

Bischofsheim (O.K.) Für die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bischofsheim war der geräumige Schulungsraum im Feuerwehrzentrum gerade groß genug. Kommandant Heiner Mai berichtete von 35 Einsätzen, davon sieben Brände, 25 technische Hilfeleistungen, zwei freiwillige Hilfeleistungen und eine Sicherheitswache. Sturmschäden beseitigen, Hochwasser in Haselbach, Verkehrsunfälle, ja sogar Kanalausspülen an der Sankt Georgskirche gehörten dazu. Insgesamt 1448 Einsatzstunden kamen zusammen. Daneben wurden Leistungsabzeichen absolviert und Lehrgänge besucht.

Positiv vermerkt wurde die gute Übungsteilnahme. Das sei gut, schließlich habe Bischofsheim die Aufgaben einer Stützpunktwehr, wozu viel Personal notwendig sei. „Das wird dankenswerter Weise von der Stadt Bischofsheim eintsprechend honoriert“, sagte Heiner Mai. In diesen Dank schloss Mai auch die Beschaffungen ein, darunter ein neuer Berge- und Rettungssatz.

Im selben Zug erinnerte der Kammandant an einige Versprechungen zum Beispiel den Meldeempfänger, sagte außerdem, dass die Anschaffung ein Tanklöschfahrzeuges (TLF 16) ansteht, da das vorhandene mit seinen 30 Jahren schon als Veteran im Landkreis gelte. Die Kosten für das neue Fahrzeug liegen bei etwa 360 000 Mark, wovon die Stadt zwei Drittel zu tragen hätte.

Kassier Erwin Mai machte bei seinem Finanzbericht ein besorgtes Gesicht, die Reserven schrumpften. Unter den Hauptausgabeposten waren 34 915 Mark für Hausinvestitionen. „Macht euch Gedanken, wir müssen etwas unternehmen“, gab der Kassier zu bedenken.

Als wichtigen Schlüssel für die Vereinstätigkeiten bezeichnete zweiter Bürgermeister Udo Baumann die von ihm durchgeführten Neuwahlen, bei denen es allerdings keine Probleme gab. In den Vorstandsämtern wurden bestätigt Jürgen Enders als Vorsitzender, Hans-Peter Schonder als sein Stellvertreter, Albrecht Finger als Schriftführer und als Kassier Erwin Mai. Vertrauensleute sind Ulla Kleinhenz und Roland Mai. Kassenprüfer bleibt Lothar Weber künftig mit Roland Mai. „Keine Gegenstimmen, das ist ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis“, sagte Udo Baumann mit seiner langen Laudatio für die Wehr und das Führungsgremium.

In der Jugendfeuerwehr neu aufgenommen und mit Handschlag verplichtet wurden Oliver Aust, Carolin Geis, Sven Puchinger, Andy Reukauf und Julika Rothaug. Zur Verstärkung der Damenwehr kamen neu Ilona Reukauf und Rowena Asmann hinzu. „Diesen guten Zuspruch verdanken wir den Vorbildern der Jugendfeuerwehr unter Führung von Hans-Peter Schonder, gleichermaßen der Damenwehr mit Sylvia Finger“, sagte Kommandant Heiner Mai.

Thomas Geis regte in der kurzen Diskussion an, dass die Feuerwehr in eigener Zuständigkeit Kurse zur Handhabung von Motorsägen durchführt, auch regelmäßige Überprüfungen, wozu er sich gerne zur Verfügung stellt.

Außer dem zweiten Bürgermeister Udo Baumann gab es keine Grußworte, denn die Prominenz war an diesem Abend anderweitig beschäftigt. „Komisch“, sagte der Kommandant Heiner Mai, „keiner von dere Grosse ist da.“

Vielen hatte der Kommandant noch zu danken, die sich mit viel Engagement einsetzen. Ohne sie sei vieles undenkbar.

Reibungslose Kommandoübergabe

Geschrieben von OK am 16.03.2001

Bischofsheim (OK) – Eine wichtige Position in der freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim nimmt der Vereinsvorsitzende Jürgen Enders ein. Die vielseitigen Aufgaben – vier verschiedener Gruppen auf dem Einsatzsektor – nehmen den Kommandanten mehr als genug in Anspruch. So ist Jürgen Enders weit mehr als nur eine Ergänzung.

In bester Harmonie des Führungsgremiums mit Kommandant Heiner Mai, Stellvertreter Thomas Geis, dem Vereinsvorsitzendem mit Stellvertreter Hans Peter Schonder werden alle anstehenden Aufgaben der Feuerwehr Bischofsheim, auch als Stützpunktwehr bewältigt.

So gab Vorsitzender Jürgen Enders den Bericht zu seinem Aufgabengebiet im gesellschaftlichen Bereich. Darunter fielen im Jahre 2000 einige Vorstandssitzungen, welche die Aktivierung des Vereinslebens galten. Eine Sternwanderung mit einer Löschung bei Starkbier, Geburtstagsständchen, ein Ehrenabend im Feuerwehrgerätehaus, Mitgestaltung und Besuche örtlicher, wie auswärtiger Feste sowie die Kommandoübergabe von Winfried Mai an seinen Bruder Heiner. Mitgestaltung beim Stadtfest. Außerdem: Verkehrsregelungen beim Martinizug der Kinder, Aufstellen des Fosenochts- und Maibaumes.

Ehrensach ist es, nach alter Tradition und Bekenntnis, die Fronleichnamsprozession zu begleiten, beim Volkstrauertag mit dabei zu sein. „Dies alles gehört zu unserer Feuerwehr, es trägt dazu bei, die Kameradschaft aufrecht zu erhalten, als unabdingbare Voraussetzung für die Leistungen im Dienste der Gemeinschaft unserer Heimat“, sagte der Vorsitzende.

Die Vorschau des Vorsitzenden beinhalte den Florianstag 2001, der diesmal auf dem Kreuzberg mit einem Gottesdienst gefeiert wird. Über ein geplantes kleines Feuerwehrfest wird die Vorstandschaft noch beraten und den Termin festlegen. Angeregt wurde, Bestelllisten für Feuerwehrhemden und Krawatten auszulegen.

– Mainpost –

Die starken Frauen von Bischofsheim

Geschrieben von Norbert Steiche am 01.05.2001

20 Damen bei der unterfränkischen Feuerwehr – Spezialeinssätze am Truppenübungsplatz – Zahl der Brände ist rückläufig.

Der 11.11. vor drei Jahren vormittags um 9.45 Uhr. Die Damengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim hält vor dem gerade neuerrichteten Spritzenhaus am Fuße des 928 Meter hohen Kreuzbergs in der Rhön eine Leistungsprüfung ab. Da kommt der Alarm: „Wohnhausbrand in Sondernau“! Die Damen sitzen ruck zuck in den Einsatzfahrzeugen. Ihre männlichen Kollegen eilen wenig später hinz.

Die 35-jährige Barbara Geis, Feuerwehrfrau und Ehefrau des stellvertretenden Kommandanten, hat ihre einjährige Tochter mit zur Leistungsprüfung genommen. Einen Babysitter binnen Sekunden organisieren geht nicht. Also nimmt sie ihre Tochter eben im Feuerwehrauto mit. „Als ausgebildete Maschinistin kann sie wegen ihrer Tochter nicht einfach in Bischofsheim bleiben“, denkt sie, „hier geht es um Menschenleben“. Am brennenden Wohnhaus in Sondernau angekommen, drückt Barbara Geis die kleine Annabelle erst mal einer Einheimischen in die Hand und beteiligt sich an den Löscharbeiten. Der Einsatz hat Erfolg. Obwohl der Dachstuhl des Fachwerkhauses total ausbrennt, wird niemand verletzt. „So beherzt und unkompliziert sind wir alle von der Damengruppe“, sagt Silvia Finger, die Gruppenführerin der gut 20-köpfigen Damenfeuerwehr. Und weil die Männer auf ihre Feuerwehrfrauen schon lange nicht mehr verzichten können, hat Silvia Finger auch eine Raumänderung durchgesetzt: Nach Einzug ins neue Feuerwehr hatten die Frauen ihren Umkleideraum nämlich im Keller. Und weil der Weg in den Keller und in voller Montur zurück zu den Einsatzfahrzeugen länger war und auch länger dauerte, als für die Männer mit ihren „Umkleiden“ direkt neben der Fahrzeughalle, sahen die Damen oft nur noch die davonbrausenden Löschfahrzeuge von hinten. Ihre Kollegen waren, wenn ihre Fahrzeuge besetzt waren, schleunigst abgefahren. „So schnell wie die Männer sind wir allemal“, sagt Silvia Finger. Jetzt sind ihre Spinde hinter denen der Männer. Und sie sind genauso schnell bei den Einsatzfahrzeugen. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

Heinrich Mai, der Kommandant der FF Bischofsheim, ist aber nicht nur stolz auf seine Damengruppe. „Unsere ganze Truppe kann sich sehen lassen“, sagt er mit einem Lächeln um die Mundwinkel. Insgesamt 111 Aktive zählt seine Feuerwehr und ausgestattet ist sie mit sechs Fahrzeugen: Einem LF 16, einem TLF 16, einem SW mit 2000 Metern Schlauch, einem TSF, einem Unimog und einem VW-Bus als Einsatzleitwagen. Aufgebockt auf einen Anhänger steht der 5000 Liter Löschwasser fassende Außenlastbehälter für Hubschrauber. Ein wichtiger Gegenstand, denn auf dem nahen Truppenübungsplatz Wildflecken flackern nach Schießübungen im Zielgebiet immer wieder einmal Waldbrände auf. CH 53-Hubschrauber der Bundeswehr knattern dann über Bischofsheim, nehmen den Behälter vor dem Feuerwehrhaus auf und fleigen ihre Löscheinsätze über dem Truppenübungsplatz.

„Die Zahl der Brände in der Region ist allerdings rückläufig“, sagt Peter Bulheller, der Kreisbrandrat des Landkreises Rhön-Grabfeld. Das liege zu einem gorßen Teil daran, dass die Prävention und Beratung in Sachen Brandschutz bereits beim Hausbau zugenommen habe. Hauptsächlich müssen die Männer und Frauen der FF Bischofsheim zu Verkehrsunfällen ausrücken. Die B 279 zwischen dem hessischen Gersfeld und Bad Neustadt als Fernverbindung Fulda-Coburg ist eine unfallträchtige Strecke.

Einen ihrer spektakulärsten Einsätze erlebten die Bischofsheimer Feuerwehrleute am Rundfunksendemast Heidelstein. Ende November vor acht Jahren war ein Techniker innerhalb des Turms verunglückt und schwer verletzt worden. Über eine Luke in 25 Metern Höhe sollte der Mann schließlich gerettet werden. Die Leiter der FF Bischofsheim war allerdings zu kurz. Deswegen wurde kurzerhand die Drehleiter Bad Neustadt angefordert. An was zunächst allerdings keiner dachte: Während es in Bischofsheim trocken war, hatte es auf dem 926 Meter hohen Heidelstein geschneit. Und über die schneebedeckte Straße kam das Drehleiterfahrzeug nicht hinauf. Also schleppten die Bischofsheimer Feuerwehrleute die Drehleiter eben mit ihrem allradgetriebenen Fahrzeug zum Sendemast.

„Bei uns stimmt der Zusammenhalt“, sagt Kommandant Heinrich Mai. Deswegen sind Nachwuchssorgen für die FF auch ein Fremdwort. Besonders stolz sind die Bischofsheimer auf ihr vor vier Jahren neu eingeweihtes Feuerwehrhaus. 3,2 Millionen Mark hat es gekostet und ganze 12000 Arbeitsstunden haben die Feuerwehrleute freiwillig beim Bau mit eingebracht.

Auch mit ihren hessischen Kollegen haben die Bischofsheimer einen hervrorragenden Kontakt. Bei Einsätzen beispielsweise in der hessischen Rhön sind sie bei Anfragen jederzeit zur Stelle. Und die Bischofsheimer pflegen nicht nur ihre eigene Kameradschaft. Zum Beispiel bei ihrem zweitägigen Familientag am Rothsee oder ihrer Wanderung am ersten Wochenende nach dem Fest des Heiligen Florian zum Kreuzberg. Sie reisen auch regelmäßig zu ihrer Partnerfeuerwehr nach Heide in Schleswig-Holstein oder empfangen eine Delegation der Nordlichter in der Rhön.

Im sportlichen Ehrgeiz machen die Frauen der Bischofsheimer Damengruppe ihren männlichen Kollegen regelmäßig etwas vor: Seit Jahren erringen die Frauen beim Kampf um den Feuerwehrpokal im Landkreis Rhön-Grabfeld den ersten Platz.

– Brandwacht 5/2001 –

Jugendfeuerwehr Bischofsheim nimmt Pokal mit nach Hause

Geschrieben von RV am 23.06.2001

Trappstadt (rv) – Tolle Stimmung und ein interessantes Programm gab es beim diesjährigen Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Rhön-Grabfeld, das auf dem Trappstädter Sportplatz stattfand. Von Freitag bis Sonntag Mittag vergnügten sich rund 250 Kinder und Jugendliche, davon rund 40 Mädchen, bei Nachtwanderung, Wettkampf, Lagerfeuer und Disco-Nacht.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Wettkampfes um den Wanderpokal, der von Landrat Dr. Fritz Steigerwald gestiftet worden war. Die Zwölf- bis Achtzehnjährigen zeigten ihre Künste im Gummistiefelweitwurf, beim Schwammwerfen, beim Knüpfen von Knoten und beim „Löschangriff“ über den Balkon. Zum Schluss mussten Fachfragen beantwortet werden. Dabei waren Schutzanzüge, Helm, Handschuhe und festes Schuhwerk vorgeschrieben. Die Spannung stieg, als am Abend die Gewinner des Zeltlagerpokals bekannt gegeben wurden.

Zuvor hatte jedoch Kreisbandrat Peter Bulheller eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Kreisjugendwart Günter Zehner aus Hohenroth zieht in einen anderen Landkreis um und steht in Rhön-Grabfeld nicht mehr zur Verfügung. Bulheller übermittelte den Dank der Feuerwehren des Kreises und steckte Zehner für seine Verdienste in der Jugendarbeit die Silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Rhön-Grabfeld an.

Bulheller übermittelte die Grüße des Landrates an die Anwesenden und freute sich über die rege Teilnahme an Zeltlager und Wettbewerb. Er hoffte, dass die Jugendlichen auch im Erwachsenenalter den Feuerwehren treu bleiben. Den Zeltlagerpokal konnte zum zweiten Mal die Mannschaft Bischofsheim I mit 98,2 Punkten mit nach Hause nehmen. Auf Platz zwei kam die Gruppe Eußenhausen mit 95,7 Punkten, dicht gefolgt von der Gruppe Bischofsheim II mit 94,5 Punkten.

– Rhön- und Saalepost –

Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall

Geschrieben von M. Eckert am 30.07.2001

Bischofsheim (me) – Beim Linksabbiegen mit offenbar viel zu schnell fahrendem Gegenverkehr zusammengestoßen – so lässt sich in aller Kürze der Hergang des tragischen Unfalls am Freitag gegen 18.15 Uhr darstellen. Der Fahrer eines Saab wollte auf der B 279 von Oberweisenbrunn kommend nach links in die B 278 Richtung Wüstensachsen abbiegen und unterschätzte dabei offensichtlich die Geschwindigkeit des entgegenkommenden BMW 850 CI. Nach Zeugenaussagen war der BMW deutlich zu schnell unterwegs und prallte, ohne erkennbare Bremsspuren zu hinterlassen, in die rechte Seite des Saab. Der 40-jährige Fahrer aus einem Ortsteil von Bischofsheim und seine mitfahrende Lebensgefährtin in dem Saab waren auf der Stelle tot. Der 27-jährige Fahrer des BMW aus Bad Brückenau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Zur Sicherung des Unfallhergangs wurde ein KFZ-Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen. Neben der Feuerwehr Bischofsheim und dem Roten Kreuz war auch Unfallseelsorger Pfarrer Manfred Endres vor Ort.

– Rhön- und Saalepost –

Löschen und Fotografieren gut

Geschrieben von CT am 18.09.2001

Bischofsheim (CT) – Ein wertvolles Foto hat die Bischofsheimer Feuerwehr gemacht. Bei einem Fotowettbewerb von Jägermeister hatten 650 Wehren Fotos eingeschickt, die etwas mit dem Kräuterbrand zu tun haben sollten. Für 100 Wehren gab es als Gewinn ein Scheck von 2500 Mark, bestimmt für einen Kameradschaftsabend. Verdient haben sich die Feuerwehrleute den Preis mit einer Fotomontage von Hans-Peter Schonder. Er komponierte am Computer aus Feuerwehrleuten in Aktion, einer Jägermeister-Flasche und ein paar Tropfen des Schnapses einen besonderen Löschtrupp. Sogar das Logo am Feuerwehrhaus ersetzte er durch den Schnaps-Hirschen. Ronald Weller, Bezirksleiter von Jägermeister in Unterfranken, übergab den Preis an Hans-Peter Schonder, Theo Peter und Ulla Kleinhenz von der Bischofsheimer Wehr.

– Mainpost –

Alles hat hervorragend geklappt

Geschrieben von GER am 25.09.2001

100 Feuerwehrleute bei der Großübung an der Schule

Frankenheim (GER) – „Hurra, die Schule brennt“. Das dachten sich wohl die Frankenheimer Schüler, als die Feuerwehren aus Frankenheim, Bischofsheim, Unterweisenbrunn, Haselbach und Oberweisenbrunn mit großem Aufgebot auf dem Schulhof fuhren. Dicker Qualm drang bereits aus der offenen Schulhaustür.

Doch es handelte sich lediglich um eine Übung. Beinahe 100 Feuerwehrler kamen zur Ernstfall-Übung im Rahmen der Brandschutzwoche. Es wurde angenommen, dass in der Schule ein Brand ausgebrochen ist und sich im oberen Stockwerk mehrere verletzte Schüler und Lehrer befinden und die Fluchtwege durch starke Rauchentwicklung nicht benutzbar sind.

„Es ist wichtig, vor allem für die Feuerwehr vor Ort, sich in der Schule gut auszukennen“, betonte Kreisbrandinspektor Winfried Mai. Kaum fünf Minuten nach der Alarmierung war die Frankenheimer Wehr auch schon vor Ort. Schnell folgten die anderen Wehren, alles klappte wie am Schnürchen. „Im Vordergrund steht hier die Personenrettung“, erklärte Kreisbrandinspektor Winfried Mai. Wichtig ist dabei die problemlose Übergabe an die Sanitäter.

So ist es für die Sanitäter wichtig zu wissen, wo die betreffende Person gefunden wurde, ob der Raum verqualmt war, ob Gegenstände auf der Person lagen und ob sie bei Bewusstsein war, ob eventuelle Schmerzen und Beschwerden geäußert wurden und mehr.

Die Frankenheimer Schule verfügt über eine fest eingebaute Löschwasserversorgung, diese Anlage wurde bei der Gelegenheit gleich mit getestet. „Es ist genügend Druck vorhanden“, lobte Winfried Mai die interne Anlage mit einem Wandhydranten in jedem Stockwerk.

Schulleiter Schön schlug vor, die Lehrerinnen, die in Frankenheim ihre Klassen Tag für Tag unterrichten mit der Löschwasseranlage vertraut zu machen, damit sie im Ernstfall gleich tätig werden können. Das wird Aufgabe der Frankenheimer Wehr sein.

Ein dickes Lob ging an die Atemschutzgeräteträger, deren Zusammenarbeit untereinander, mit den Kollegen draußen und mit den Sanitätern hervorragend funktioniert hat. Auch die Personenrettung ist vorbildlich abgelaufen. Kreisbrandmeister Reiner Schmidt lobte die Arbeit der Feuerwehren. Ebenso Schulleiter Wolfgang Schön. Immerhin haben rund 100 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner am Objekt Schule für den Ernstfall geübt.

Angesichts der Ereignisse in New York, wo viele Feuerwehrleute druch den Einsturz des World Trade Center im Einsatz verschüttet und getötet wurden, versammelten sich die Feuerwehrleute nach der Einsatzübung an der Frankenheimer Schule zu einer Gedenkminute.

– Mainpost –

Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt

Geschrieben von M. Eckert am 13.11.2001

Bischofsheim (me) – Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim haben das Leistungsabzeichen der Technischen Hilfeleistung abgelegt.

Vor allem die Damengruppe erhielt viel Lob vom Kommandanten Heiner Mai und Kreisbrandinspektor Winfried Mai. Sehr guten Erfolg bescheinigte der Kreisbrandinspektor der Bischofsheimer Wehr.

Dei Teilnehmer, die das bronzene Abzeichen der Technischen Hilfeleistung ablegten, mussten unter den Anforderungen für Silber arbeiten. Kein Problem für die gut vorbereiteten Gruppen.

„Ihr könnt auch im Sommer anfangen, nicht immer erst im Herbst“, meinte Winfried Mai, doch die Damen waren um die Antwort nicht verlegen.

„Wenn schönes Wetter ist, kann es doch jeder“, meinten sie. Unter den kritischen Augen der Prüfer Kreisbrandmeister Josef Freund, Kreisbrandmeister Reiner Schmidt, Kreisbrandinspektor Winfried Mai und Ulla Kleinhenz legten die Gruppen die Prüfung ab.

Das Leistungsabzeichen der Technischen Hilfeleistung in Bronze bekamen Claudia Schwab-Geis, Rowena Aßmann, Thomas Huber, Sven Mölter, Florian Reitz, Ilona Reukauf und David Sopp. Silber erhielten Gudrun Cafitz, Petra Hüttner, Illonka Lohbrand und Doris Neumann.

Das goldene Abzeichen bekamen Silke Mölter, Antje Rauch, Silvia Finger, Barbara Geis, Helga Fromm, Ramona Giesel und Ulla Kleinhenz.

– Rhön- und Saalepost –

 

Guter Wissensstand bei der Jugendfeuerwehr

Geschrieben von M. Eckert am 17.11.2001

Bischofsheim (me) – Beim Wissenstest der Jugendfeuerwehren im Bischofsheimer Feuerwehrhaus drehte sich alles um die richtige Beantwortung der Fragen zur Notalarmierung.

Der stellvertretende Kreisjugendwart Ralf Scheuring aus Rödelmaier gab nach Auswertung der Fragebögen bekannt, dass ein guter Wissensstand bei den beiden Jugendfeuerwehren im Bischofsheimer Stadtgebiet, der Feuerwehren Bischofsheim und Oberweisenbrunn vorhanden ist. An der Aktionswoche Wissenstest 2001 der Jugendfeuerwehren beteiligten sich 18 Mädchen und Jungen ua diesen beiden Jugendwehren.

Im Rahmen dieser Prüfung mussten die Teilnehmer acht Fragen richtig beantworten. Thema der Prüfung war: „Der Notruf und die Erstmaßnahmen bei Unfällen“.

Scheuring bescheinigte den Jugendwarten Hans-Peter Schonder (Bischofsheim) und David Johnson und Tobias Schneider (Oberweisenbrunn), dass sie die Teilnehmer optimal auf den Test vorbereitet haben. Von der Bischofsheimer Jugendwehr bekamen Dirk Räder und Andy Reukauf Bronze.

Silber ging an Oliver Aust, Christian Enders, Alexander Fromm, Carolin Geis, Julia Rothaug und Sven Puchinger.

Die Stufe Gold erreichten Christoph Finger, Johannes Rott und Daniel Salm. Die Feuerwehr Oberweisenbrunn schickte acht Jugendliche zum Wissenstest.

Gold bekamen Christian Eisenmann, Roland Plendl, Florian Stary und Patrick Vorndran. Silber gab es für Frank Zachmann, Anne Kirchner und Juliane Schäfer.

– Rhön- und Saalepost –

Beweis für kontinuierliche Ausbildung

Geschrieben von Otto Kleinhenz am 19.12.2001

Leistungstests bei Bischofsheimer Wehr

Bischofsheim (O.K.) Erneut lieferte die Bischofsheimer Feuerwehr einen eindrucksvollen Beweis ihres hohen Ausbildungsniveaus. Vier Gruppen der Bischofsheimer Feuerwehr stellten sich nicht nur den Leistungsprüfungen, zwei absolvierten gleich auch zusätzlich noch die Prüfung für technische Hilfeleistungen höherer Stufen.

Kreisbrandinspektor Winfried Mai mit Kreisbrandmeister Reiner Schmidt und Ulla Kleinhenz als Prüfer, bescheinigte dem Kommandanten sowie den Gruppenführern Mathias Hüttner, Hans-Peter Schonder, Rudolf Reitz und Jürgen Enders gute Arbeit in der Vorbereitung. Entsprechend gut waren die Erfolge der Wehrleute.

„Es darf kein Stillstand in der Ausbildung geben, denn besonders auf dem technischen Sektor wird von der Feuerwehr bei der zunehmenden Zahl von Einsätzen bei Verkehrsunfällen und der Bekämpfung chemischer Gefahren immer mehr verlangt“, sagte Winfried Mai.

Dem Lob des Kreisbrandinspektors schloss sich Kommandant Heiner Mai an und dankte den Männern, die auch die Kälte ausharrten, und mit ihrer Leistung abermals überraschten. Sie hätten damit eindrucksvoll bewiesen, dass die Ausbildung bei der Bischofsheimer Wehr Priorität genießt und kontinuierlich vorangetrieben wird.

Das Leistungsabzeichen in Gold-Rot für das Soll im Löschangriff bekamen Jürgen Hilpert und Oswald Kleinhenz, Gold-Grün ging an Mathias Hüttner und Walter Hohn; Gold-Blau an Erwin Hohn; Silber an Michael Zimmer, Florian Reitz und André Gundelach und Bronze gab es für Daniel Salm.

Leistungsabzeichen in der technischen Hilfeleistung bestanden in Gold-Blau: Gruppenführer Hans-Peter Schonder, Dietmar Hohn, Alexander Mai, Roland Mai, Oswald Kleinhenz, Marco Zimmer, Jürgen Enders, Thomas Geis, Michael Fromm, Edgar Hüttner, Otmar Hüttner und Jürgen Hilpert.

 

Nachtrag in der Ausgabe vom 20.12.2001:

Leistungsabzeichen in Gold

Bischofsheim (O.K.) – Im Bericht über das Leistungsabzeichen der Feuerwehr fehlten die Namen der einzelnen Teilnehmer: Das Leistungsabzeichen in Technischer Hilfeleistung in Gold ging an: Harald Lucht, Erwin Mai, Gerhard Mai, Mathias Zimmer, Mathias Hüttner, Rudolf Reitz, Bernhard Kleinhenz und Peter Richard. In Silber: Christian Hoenen, Heiner Mai und Lothar Zehe. Bronze bekamen: André Gundelach, Wolfgang Rott und Robert Schmid. Zwei weitere Gruppen absolvierten vor wenigen Tagen ebenfalls die Prüfung in technischer Hilfeleistung. zur Gruppe von Silke Nöth gehörten Silke Mölter, Claudia Schwab-Geis, Rowena Aßmann, Thomas Huber, Sven Mölter, Antje Rauch, Florian Reitz, Ilona Reukauf, David Sopp, Silvia Finger, Barbara Geis, Gudrun Cafitz, Helga Fromm, Ramona Giesel, Petra Hüttner, Ulla Kleinhenz, Ilonka Lohbrand und Doris Neumann.

– Mainpost –

 

Vermeidbares Hochwasser?

Geschrieben von TOP am 29.01.2002

Feuerwehr im Nachteinsatz zum Schutz des Bischofsheimer Gewerbegebiets

Bischofsheim (TOP) – Sieben Stunden kämpften 45 Wehrleute in der Nacht zum Montag gegen die Überschwemmung von zwei Einkaufsmärkten im Gewerbegebiet. Obwohl sie erfolgreich waren, sind sie nicht zufrieden. Das Hochwasser, das hier nicht zum ersten und wohl auch nicht zum letzten Mal drohte, wäre nach ihrer Ansicht vermeidbar gewesen.

Dass die Feuerwehr im Notfall hilft, ist für Kreisbrandinspektor Winfried Mai keine Frage. So waren die Wehrleute auch in der Nacht zum Montag selbstverständlich im Einsatz, um Überschwemmungen im Gewerbegebiet zu verhindern. Weil aber das Hochwasser nach seiner Ansicht unnötig und vermeidbar war, ärgert sich der frühere Kommandant der Bischofsheimer Wehr. Hätten die zuständigen Stellen auf seine Warnungen richtig reagiert, wäre der arbeitsintensive Nachteinsatz gar nicht nötig gewesen.

Nach den schweren Regenfällen am Sonntag war dei Leutenau oberhalb des Feuerwehrhauses über ihre Ufer getreten und hatte die Weisbacher Straße überschwemmt. Die Feuerwehren aus Bischofsheim und Unterweisenbrunn errichteten oberhalb der Straße einen Damm mit Sandsäcken oder Heuballen. Auch Schneepflüge oder LKW mit Räumschildern sollten dazu beitragen, das Wasser über die Felder nach Südosten abzuleiten. Gleichzeitig mussten noch die beiden Einkaufsmärkte geschützt werden.

Beide Ziele wurden mit enormem Aufwand erreicht. Wieviel Arbeit dafür von Sontagabend um 21 Uhr bis Montagmorgen um 4 Uhr aber erforderlich wurde, beweist schon, dass die in Bischofsheim vorrätigen Sandsäcke nicht ausreichten. Aus Bad Neustadt und Brendlorenzen mussten noch einmal 300 Säcke herangefahren werden.

Die Leutenau hat in der Vergangenheit mehrfach für Überschwemmungen gesorgt. Das liegt nach Ansicht von Mai, der den Einsatz in der Nacht zum Montag leitete, daran, dass das Bett des Baches mit Steinen und Geröll zugeschwemmt ist. Früher, so erinnert sich Mai, sei der Bach, der Wasser von der Hohen Rhön abführt, noch wesentlich tiefer gewesen.

Die Forderung, das Bachbett auszubaggern, sei allerdings abgelehnt worden. Die obere Flurbereinigungsbehörde und der Naturschutz haben dies, wie Mai erläutert, mit der Begründung verhindert, die Leutenau sei ein Wildbach. Hiier dürfte nicht eingegriffen werden.

Bei starken Regenfällen drohen daher in diesem Bereich immer wieder Überschwemmungen und damit auch immer wieder Einsätze der Feuerwehr.

Allerdings gibt es nach den Ereignissen vom Montag etwas Hoffnung. Am Donnerstag wollen sich verschiedene Verantwortliche vor Ort über die Zustände imformieren und sich Gedanken machen, wie man das Problem beseitigen könnte.

– Mainpost –

 

Tanklaster mit 30 000 Liter Benzin im Straßengraben

Geschrieben von Hein am 08.02.2002

Bischofsheim (Hein) – Bei einem Abschleppvorgang ist gestern Mittag ein mit 30.000 Litern Benzin und Heizöl beladener Sattelzug umgekippt. Personen kamen nicht zu Schaden. Aus einem Leck im Tank lief Kraftstoff in das Erdreich, das zur Stunde von einer Baufirma abgetragen wird. Der Unfall ereignete sich gegen 12 Uhr auf der Bundesstraße 279 etwa 500 Meter vor der Gemeinde Oberweisenbrunn. Zu diesem Zeitpunkt wurde der 40-Tonnen-Sattelzug einer Kölner Spedition, der zuvor wegen eines Defekts liegen geblieben war, von einem LKW abgeschleppt. Au der abschüssigen Strecke von der Schwedenschanze kommend geriet der defekte Sattelzug in einer langezogenen Rechtskurve auf das Bankett, rutschte in den Graben und kippte seitlich um. Möglicherweise durch die Anhängevorrichtung wurde ein Tank des Sattelzugs beschädigt. Durch das Leck liefen vermutlich nur geringe Mengen des Treibstoffs in den Straßengraben und gelangten von dort über eine Dränage in die Entwässerung. Dort stellten die Feuerwehren aus Bad Neustadt, Oberweisenbrunn und Bischofsheim einen Ölfilm fest und errichteten deshalb Ölsperren. Bevor der Sattelzug aufgerichtet werden konnte, musste die Ladung abgepumpt werden. Nach vorläufigen Schätzungen dürfte sich der Sachschaden auf etwa 50.000 Euro belaufen. Wie hoch die Bergungskosten und die Kosten für das Abtragen des Erdreiches sind, kann momentan noch nicht gesagt werden.

– Rhön- und Saalepost –

 

Nach der umfangreichen Ausbildung wurde die Prüfung von den Wehrleuten erfolgreich gemeistert

Geschrieben von M. Eckert am 28.03.2002

Bischofsheim (me) – Drei Wochen lang haben sich 43 junge Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner dem Truppführerlehrgang unterzogen. Nach der umfangreichen Ausbildung durch Kreisbrandinspektor Winfried Mai, Kreisbrandmeister Josef Freund, Kreisbrandmeister Reiner Schmidt, Kommandant Stefan Schmöger, Michael Omert, Karl Becher, Kreisbrandmeister Herbert Heinisch, Kreisbrandrat Peter Bulheller und BRK Kreis-Ausbilder Jochen Lauterwald legten die Teilnehmer die Prüfung mit Erfolg ab.

Zu den Ausbildungsinhalten gehörten sowohl theoretische als auch praktische Elemente. Der Feuerwehrnachwuchs des Landkreises beschäftigte sich intensiv mit versicherungsrechtlichen Fragen, Rechtsgrundlagen und Organisationsformen der Feuerwehr ebenso wie mit den Rechten und Pflichten des Feuerwehrmannes, die Möglichkeiten der Laufbahn, Ausbildung und Prüfung. Aber auch Themen wie Gefahren an der Einsatzstelle, gefährliche Stoffe und Güter, Funk- und Kartenkunde gehörten zu den Ausbildungsinhalten.

Damit sich die Feuerwehrleute bestens an den Fahrzeugen und Geräten auskennen, gehören Fahrzeug- und Gerätekunde am Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug und Rüstwagen dazu. Technische Hilfeleistung in der Praxis und das Vorgehen bei verschiedenen Unfällen wurden bei der Firma Katzenberger in Bad Neustadt geübt. Um die Rettung verletzter Personen und die Selbstrettung der Feuerwehrleute ging es ebenfalls während der Ausbildung zum Truppführer. Neben der Technischen Hilfeleistung gehören natürlich auch Brandschutz, Brandbekämpfung, Löschmittel und Löschverfahren zur Ausbildung.

Vom BRK Kreis-Ausbilder wurden die Teilnehmer über Erste-Hilfe-Arten und deren Wirkung, den Transport Verletzter, lebensrettende Sofortmaßnahmen, Bergen von Verletzten und Einsatz von Sanitätsgerät informiert.

Sehr zufrieden mit dem Interesse der Feuerwehrler war  Kreisbrandrat Peter Bulheller. Er lobte deren Willen zur Aus- und Weiterbildung, denn der Truppführerlehrgang ist Grundlage für viele weitere Lehrgänge.

Teilgenommen und bestanden haben: Vera Dittmann von der Feuerwehr Bad Neustadt, Rowena Aßmann, Janina Geis und Thomas Huber von der Feuerwehr Bischofsheim. Jürgen Köstler und Lukas Kessler von der Feuerwehr Frankenheim, Mathias Mai, Ralf Reder und Florian Reder von der Feuerwehr Haselbach, Carlos Abrantes, Roland Plendl, Christian Eisenmann und Florian Stary von der Feuerwehr Oberweisenbrunn. Aus Unterweisenbrunn waren Steffen Räder und Clemens Klug mit dabei, Bernd Kleinhenz kam aus Wegfurt. Von der Feuerwehr Hohenroth waren Christian Werner, Achim Straub, Sven Straub, Marcel Hofmann, Markus Dünisch, Julia Härder, Marcel Fuchsberger und Thomas Blüml mit dabei.

Klaus Dömling, Michael Fuchs, Andreas Wagner und Sebastian Neugebauer kamen aus der Feuerwehr Leutershausen. Von Oberelsbach war Benjamin Wittmann mit dabei. Aus Weisbach kamen Jan Schönburg, Rainer Krenzer, Daniel Türpitz und Matthias Kleinhenz. Holger Bühner und Ruben Krenzer waren von Schmalwasser dabei.

Aus Waldberg kamen Jochen Schlereth und Pamela Schubert, aus Schönau Florian Griebel, Tobias Eifert, Lukas Schäfer, Andreas Reubelt und Christoph Stäblein, aus Wollbach Dominik Hergenröther.

– Rhön- und Saalepost –

 

Feuerwehr war auch im vergangen Jahr wieder äußerst aktiv – Familientag für Juli geplant

Geschrieben von M. Eckert am 02.04.2002

Bischofsheim (me) – Den Jahresrückblick für das Vereinsgeschehen in der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim gab Vorsitzender Jürgen Enders. Die Feuerwehr ist nicht nur im feuerwehrtechnischen Dingen äußerst aktiv, auch auf gesellschaftlicher Ebene hat die Wehr in dem Rhönstädtchen ein Wörtchen mitzureden.

So ist die Aufstellung des Fosenochtsbaumes und des Maibaumes nicht ohne die Wehr denkbar. Beim Frühlingsfest wurden die Gäste von den Wehrleuten im Feuerwehrhaus verköstigt. Der Florianstag wurde im vergangen Jahr auf dem Kreuzberg gefeiert und der Familientag fand am Rothsee statt.

Beim Stadtfest halft die Feuerwehr und beim Volkstrauertag stellte sie einen Ehrenzug. Außerdem nahm die Wehr an verschiedenen Feuerwehrfesten teil. Der Terminkalender für dieses Jahr ist auch schon wieder prall gefüllt.

Nach dem Schlachtschüsselessen, geht es zum Maibaumaufstellen, dann wird am 05. Mai der Tag des Heiligen Florian wieder auf dem Kreuzberg gefeiert. Der Familientag findet am 28. Juli statt. Für den geplanten Ausflug steht der Termin noch nicht fest.

Für die Jugendwehr informierte Jugendwart Hans Peter Schonder. 14 Jugendliche gehören zur Zeit zur Bischofsheimer Jugendfeuerwehr, darunter vier Mädchen. Im vergangen Jahr wurden 95 Ausbildungsstunden geleistet. Die Jugendlichen nahmen am Bundeswettkampf auf Bezirksebene teil und erreichten einen 6. Platz.

Beim Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager waren elf Jugendliche dabei, in zwei Mannschaften kämpften sie beim Zeltlagerpokal mit und belegten Platz 1 und 3. Schonder berichtete vom Alarmtag der Jugendfeuerwehr. Über 24 Stunden war im Feuerwehrhaus eine Art ständig besetzte Wach eingerichtet.

Zwischen Unterricht, Fahrzeugpflege und Freizeit wurden von den Jugendlichen simulierte Einsatz-Alarme bewältigt. Beim Wissenstest wurden von den Jugendlichen der Bischofsheimer Wehr, wie gewohnt, sehr gute Ergebnisse erzielt. Thema war Erste-Hilfe und Absetzen von Notrufen.

Weitere Programmpunkte der Jugendwehr waren ein Ausflug nach Fulda zum Feuerwehrmuseum und der Feuerwache Fulda und ein Besuch in der Atemschutzstrecke in Bad Neustadt. Heuer wird das Bayerische Jugendleistungsabzeichen absolviert und beim Kreisfeuerwehrzeltlager in Bischofsheim werden sich die Jugendlichen engagieren.

Der Bundeswettkampf (Bezirksebene und Bayernentscheid) findet 2003 in Bad Neustadt statt. Außerdem ist ein Besuch im Phantasialand geplant.

Für die Damenwehr gab Silvia Finger den Bericht, der auch einige nachdenkliche Untertöne enthielt. Der Damenwehr gehören derzeit 22 Frauen an. Das sind zirka zehn Prozent der weiblichen Feuerwehrleute im Landkreis. Das Jahr 2001 war ein verhältnismäßig ruhiges, die Damen waren nicht am Wettbewerb um den Feuerwehrpokal mit dabei, da zum gleichen Termin der Ausflug der Bischofsheimer Feuerwehr stattfand. Viele Übungsstunden dienten der Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen THL.

In diesem Jahr steht für die Frauen die Leistungsprüfung in den verschiedenen Stufen im Löschangriff an. „Das alles sind nüchterne Fakten eines Jahres, doch die Hauptaufgabe der Feuerwehrleute sind schließlich die Einsätze und gerade in letzter Zeit, wo es häufig zu THL-Einsätzen kommt, sprich Unfällen kommt, hängen viele von uns während der Anfahrt ihren Gedanken nach: Was erwartet uns? Hoffentlich ist es nicht so schlimm und was einem sonst noch durch den Kopf geht. Am Einsatzort ist das dann vorbei und alle gehen konzentriert ihren Aufgaben nach.

Doch nach dem Einsatz versucht so manche, das Erlebte mit der Uniform abzustreifen“, machte Silvia Finger auf die andere Seite des Feuerwehrjobs aufmerksam, der von den Frauen und Männern ehrenamtlich erbracht wird.

– Rhön- und Saalepost –

 

Wehrleute bewiesen körperliche Fitness

Geschrieben von Gerlinde Partl am 05.04.2002

Bischofsheim Oft genug kommt es in Gefahrensituationen und bei Bränden auf die körperliche Fitness der Feuerwehrleute an. Um solchen Anforderungen gerecht zu werden, legten jetzt sechs Mitglieder der Bischofsheimer Feuerwehr das Sportabzeichen ab. Wie Schriftführer Albrecht Finger betonte, sind die Anforderungen zum Erwerb des Sportabzeichens recht hoch gesteckt. Gemeinsam mit den Kameraden vom TSV Bischofsheim hatte man trainiert. Doch die sechs Feuerwehr-Sportler wurden natürlich im Kreise ihrer Kameraden ausgezeichnet. Stolz präsentierten: Kommandant Heiner Mai, Barbara Geis, Gerhard Mai, Hans-Peter Schonder, Doris Neumann und Albrecht Finger.

– Mainpost –

 

Maschinisten-Lehrgang von den Floriansjüngern erfolgreich absolviert

Geschrieben von M. Eckert am 23.04.2002

Bischofsheim (me) – 21 Feuerwehrmänner waren gemeldet. 32 sind gekommen. Kreisbrandinspektor Winfried Mai freute sich über das Interesse der Feuerwehrleute am Maschinistenlehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Rhön-Grabfeld. Die Ausbildung fand im Bischofsheimer Feuerwehrhaus statt. Neben dem Kreisbrandinspektor Mai bildeten Kreisbrandmeister Herbert Heinisch und Kreisbrandmeister Reiner Schmidt aus.

Welche Aufgaben hat der Maschinist? Dieser Fragen gingen die Lehrgangsteilnehmer auf den Grund. Dann gab es Motorenkunde mit Winfried Mai. Ein umfangreiches Thema sind die Unfallverhütungsvorschriften. Herbert Heinisch brachte den Lehrgangsteilnehmern dieses theoretische Thema nahe. Außerdem beschäftigte er sich mit Wasserförderung, Ansaugvorrichtungen und langen Schlauchstrecken. Über die Rechtsgrundlagen, Sonderrechte und Wegerechte informierte Kreisbrandmeister Reiner Schmidt.

Zwei ganze Übungstage widmeten sich die angehenden Maschinisten der Feuerlöschkreiselpumpe, deren Bauteile, machten Ansaugübungen und Trockensaugproben. Schließlich war ein Test abzulegen, bis die Ausbilder den erfolgreichen Teilnehmern ihr Zeugnis in die Hand drücken konnten.

Kreisbrandinspektor Winfried Mai dankte den Teilnehmern für ihre Bereitschaft, ihre Freizeit für die Feuerwehr zur Verfügung zu stellen, sich in Lehrgängen weiterzubilden, um im Ernstfall bestens vorbereitet, effektiv Hilfe leisten zu können.

Teilgenommen am Maschinistenlehrgang haben von der Feuerwehr Bischofsheim Ramona Giesel, Barbara Geis, Claudia Schwab-Geis, Ilona Reulkauf, Ilonka Lohbrandt und Thomas Huber. Aus Frankenheim kam Christoph Herbert. Aus Oberweisenbrunn war Claus-Peter Schaupp mit dabei. Von der Haselbacher Wehr waren Richard Eußner, Michael Seiffert und Alexander Reitz beim Maschinistenlehrgang. Die Feuerwehr Wegfurt hat Thilo Schilder geschickt. Andreas Schulze, Sebastian Albrecht, Sebastian Stallenberger und Tobias Floth kamen von der Feuerwehr Dürrnhof. Aus Lörieth nahmen Holger Heinisch und Johannes Vierheilig teil. Markus Dünisch kam aus Hohenroth, Marcel Oesterreich aus Oberelsbach, Michael Hugo und David Krenzer aus Sondernau.

Die Feuerwehr Langenleiten schickte Dominik Nöth und Stefan Rüttiger zum Maschinistenlehrgang. Tobias Scheuplein, Jürgen Herleth und Tobias Zehe kamen von der Feuerwehr Schmalwasser, Josef Holzheimer vertrat die Feuerwehr Kilianshof und Jochen Schlereth die Feuerwehr Waldberg. Rainer Mölter, Mathias Gerhart und Andreas Herleth kamen von Burgwallbach.

– Rhön- und Saalepost –

 

Feuerwehrnachwuchs in bester Form

Geschrieben von POT am 13.05.2002

Bischofsheim (POT) – Sechs Jugendfeuerwehrler aus Bischofsheim und drei aus Oberweisenbrunn erwarben jetzt das Bayerische Jugendleistungsabzeichen. Sie mussten dazu bei zehn Übungen umfangreiche Grundkenntnisse und Fertigkeiten in Theorie und Praxis nachweisen. Dazu zählten Schlauchausrollen, Zuordnung von wasserführenden Armaturen, Mastwurf an der Saugleitung oder Rettungsknoten anlegen, eine 90-Meter-Schlauchleitung kuppeln und auch einen Löschangriff mit Kübelspritze führen. Teilgenommen haben Christian Enders, Sven Puchinger, Carolin Geis, Julika Rothaug, Oliver Aust, Andy Reukauf (Bischofsheim), Juliane Schäfer, Robert Plendl und Frank Zachmann (OWB). Als Schiedsrichter waren vor Ort: Bernd Könen (Waldberg), Kreisbrandinspektor Winfried Mai (Bischofsheim) sowie Ulla Kleinhenz (Bischofsheim). Für die Ausgezeichnete Ausbildung waren die Jugendwarte Hans-Peter Schonder (Bischofsheim) und David Johnson (OWB).

– Mainpost –

 

Reisebus mit 48 Fahrgästen drohte abzustürzen

Geschrieben von unbekannt am 30.05.2002

Rhön – Aufregende Minuten hatten am heutigen Fronleichnamstag 48 ältere Menschen zu überstehen, deren Bus auf das Bankett geraten war und danach drohte umzukippen. Nach etwa einer halben Stunde wurden die Ausflügler von mehreren Feuerwehren in einer äußerst schwierigen Aktion befreit. Sämtliche Businsassen kamen mit dem Schrecken davon. Sachschaden war glücklicherweise nur an einem Leitpfosten und an 30 Meter Bankett entstanden.

Die Seniorinnen und Senioren aus der Region Bad Soden hatten den Feiertag zu einem Tagesausflug in die Rhön genutzt. Das erste Ziel war der Kreuzberg, wo man im Laufe des Vormittags angekommen war. Auf der Weiterfahrt in Richtung Wasserkuppe sollte die Reise an einem etwa fünf Meter tiefen und steilen Abhang enden. Wenige Minuten nach 12.00 Uhr wollte der 39-jährige Busfahrer bei Bischofsheim einem nachfolgenden Linienbus das Überholen ermöglichen und zog deshalb leicht nach rechts. Dabei geriet das mit 48 Personen besetzte Fahrzeug auf das rechte Bankett, wo der aufgeweichte Boden sofort nachgab und der Bus in einer äußerst gefährlichen Schräglage stecken blieb.

Die Fahrgäste waren im Bus gefangen, weil sich die Türen nur zur rechten Seite hin öffnen ließen, wo es allerdings sehr steil etwa fünf Meter nach unten ging. Die Seniorinnen und Senioren flüchteten sich alle auf die linken Seite des Busses, um so durch die Gewichtsverlagerung ihren Teil dazu beizutragen, dass der Reisebus nicht umkippte.

Die älteren Damen und Herren mussten bange Minuten überstehen, bis die Feuerwehren aus Bad Neustadt/Saale, Bischofsheim und Haselbach am Ort des Geschehens eintrafen. Zunächst wurde das schräg hängende Fahrzeug mit Stahlseilen gesichert, die an den großen Einsatzwagen der Feuerwehren festgemacht wurden. Erst als durch diese Maßnahmen ein Abrutschen des Omnibusses nicht mehr zu befürchten war, begannen die Rettungsmannschaften mit der Bergung der Ausflügler.

Als alle nach aufregenden 30 Minuten wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten, wurden die Rentnerinnen und Rentner zunächst im Feuerwehrhaus von Bischofsheim vom Roten Kreuz und der Feuerwehr bestens versorgt. Danach ging die Fahrt im Laufe des Nachmittags mit einem Einsatzfahrzeug weiter.

Der stecken gebliebene Reisebus wurde mit einem Kran auf die Fahrbahn zurück gezogen. Während der Bergungsmaßnahmen war eine Stunden lange Sperrung der Straße erforderlich.

(Karl-Heinz Schmitt – Polizeidirektion Schweinfurt)

 

 

In nur acht Minuten am Einsatzort

Geschrieben von Otto Kleinhenz am 28.06.2002

Brandübung an der Volksschule Bischofsheim

Bischofsheim (O.K.) – „Was ist auf dem Bischofsheimer Schulberg los?“ Sirenen heulten, Löschfahrzeuge mit Rettungsgeräten, die Bereitschaft des BRK-Bischofsheim, alles eilte mit Blaulicht zur Volksschule: Feueralarm! Kommandant Heiner Mai beruhigte schnell die erhitzten Gemüter, denn es handelte sich um einen Probealarm.

Simuliert wurde ein Brand im Schulgebäude, so mussten die eingeschlossenen Schüler mit Steckleitern über die Fenster gerettet werden, wobei auch die Atemschutzgruppe zum Einsatz kam. Das ging alles recht schnell, denn schon nach acht Minuten war die Bischofsheimer Feuerwehr an Ort und Stelle.

Die Damenwehr versuchte durch die Hintereingänge dem Brand beizukommen, unterstützt von der Jugendwehr unter Hans-Peter Schonder.

Die Rauchvergifteten wurden von Dr. Martin Wünsch mit den BRK-Leuten sofort versorgt, wobei die anderen Schüler über genaue Verhaltensregeln informiert wurden.

Schließlich rückten die Feuerwehrleute auch mit einer Rettungsschere an, denn es galt zudem, eine eingeklemmte Person aus einem Unfallauto herauszuholen und sachgemäß zu versorgen.

Jeder Handgriff wurde genau demonstriert, um den Mädchen und Jungen die Arbeit der Rettungskräfte eindringlich zu demonstrieren.

Zum Abschluss wurde der Einsatz- beziehungsweise Rettungsverlauf mit Rektor Wolfgang Schön und Lehrkräften nochmal durchgesprochen. Dabei wurde besonders das Verhalten bei Alarm besprochen, denn dabei dürfte keinesfalls Panik aufkommen. Den Klassen erläuterte der Schulchef auch, wie wichtig die Feuerwehr ist, die zu jeder Tages- und Nachtzeit schnelle Hilfe gewährleisten müsse.

– Mainpost –

 

Möbel-LKW ausgebrannt – Feuerwehren retteten Anhänger

Geschrieben von unbekannt am 05.07.2002

Gersfeld – Ein mit Möbeln beladener Lastzug ist am Freitagabend gegen 18 Uhr auf der Bundesstraße 279 in der Nähe der Rhönstadt Gersfeld (Kreis Fulda) ausgebrannt. Der Schaden an Fahrzeug und Ladung beläuft sich auf rund 60.000 Euro.

Der Fahrer war mit dem Lastzug in Richtung Wildflecken unterwegs und hatte gerade die Steigungsstrecke von Gersfeld kommend überwältigt, als in Höhe der „Schwedenschanze“ plötzlich Rauch aus dem Motorraum kam. Zugmaschine und Anhänger konnten noch auf dem Seitenstreifen abgestellt werden, bevor das Feuer auf das komplette Führerhaus übergriff.

Über die Leitstelle Fulda wurden die Feuerwehren von Gersfel-Mitte und Gersfeld-Rodenbach, Bischofsheim und in der Bundeswehrkaserne alarmiert. Nach ihrer Ankunft gelang es ncoh rechtzeitig, den Anhänger abzukuppeln und ihn so vor der Zerstörung zu retten. Weil die Ladefläche des LKW abgelöscht werden musste, wurden die Möbel durch die Flammen bzw. Löschwasser und -schaum unbrauchbar.

Ein besonderes Problem war die Löschwasserversorgung: das Löschfahrzeug von Gersfeld und das Großtanklöschfahrzeug der Bundeswehr mussten deshalb nach Rodenbach zum betanken fahren. Weil immer wieder das Feuer auf der Ladefläche aufloderte, entschloss sich de Einsatzleiter dazu, den Container zu entladen und alle Glutnester abzulöschen. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Abendstunden. +++

 

– Rhön- und Saalepost –

 

Eine Nacht lang Dämme gebaut

Geschrieben von EH am 19.08.2002

Einsatzkräfte aus Rhön-Grabfeld kämpfen in Dessau gegen die Flut

Bad Neustadt (EH) – Die Flutkatastrophe in Ostdeutschland mobilisiert Einsatzkräfte aus der ganzen Republik. Auch aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld ist eine Gruppe von zwölf Feuerwehrleuten aus Bischofsheim, Herschfeld und Bad Neustadt am Samstagmorgen nach Dessau ausgerückt.

Gestern Vormittag sprachen wir mit Michael Bauer, der mit drei weiteren Mitgliedern der Bad Neustädter Feuerwehr am Errichten eines Dammes aus Sandsäcken beteiligt ist.

Zur Zeit habe die Gruppe eine Erholungsphase eingelegt, erklärt Bauer am Telefon. In der Nacht waren sie am Aufbau einer Sandbarrikade beteiligt, die die Fluten schützen soll. Zum Zeitpunkt des Telefonats war die Lage noch stabil, die Flutwelle wird erst noch erwartet, so sein kurzer Kommentar.

Bis Mittwoch soll die Einheit, die am Samstag aus Schweinfurt ausgerückt ist, noch in Sachsen-Anhalt bleiben. Der Zug aus Helfern der Landkreise Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Schweinfurt besteht aus 56 Personen.

Der Zug war in aller Eile zusammengestellt worden. Am Freitagabend waren erst die Kreisbrandräte zu einer Besprechung nach Schweinfurt gerufen worden. Wegen der Ferienzeit sei es nicht einfach gewesen ausreichend freiwillige Mitfahrer zu erhalten. Doch noch in der Nacht konnten die Ausrüstungsgegenstände verladen werden.

Unter dem Kommando von Kreisbrandinspektor Winfried Mai ist die Gruppe aus Rhön-Grabfeld mit vier Fahrzeugen und einer Feldküche aus Herschfeld ausgerückt. Nur einmal soll es bisher einen Einsatz gegeben haben, bei dem die Helfer solch weite Anfahrtstrecke zu absolvieren hatten.

Am Mittwoch sollen die Helfer voraussichtlich ausgetauscht werden.

– Mainpost –

 

Rennfahrer auf dem Bobbycar

Geschrieben von Otto Kleinhenz am 02.09.2002

Bischofsheim (OK) – Die Bischofsheimer Jugendfeuerwehr hatte sich zum Ferienprogramm etwas Besonderes ausgedacht, nämlich ein Bobbycar-Rennen. Dazu hatten sich die Organisatoren Hans-Peter Schonder und Klaus Weber eine passende Rennstrecke in der Waldgegend um den Streckenweg ausgesucht, die zirka 250 Meter lang war und ein Gefälle von 18 Prozent aufwies. Schutzkleidung und Sturzhelm waren natürlich Pflicht, wenn die Mädchen und Buben unter Aufsicht einiger besorgter Mütter in rasantem Tempo mit sichtlicher Freude den Berg hinunterrasten. Am Ende des Rennens wurden die kleinen Rennfahrer mit Urkunden und Sachpreisen ausgezeichnet.

– Mainpost –

 

Feuer im Sägewerk

Geschrieben von Gerlinde Partl am 05.10.2002

Böschemer Wehren übten gemeinsam

Unterweisenbrunn (GER) – Für eine leistungsfähige Feuerwehr sind Großübungen unumgänglich, betonte Kreisbrandinspektor Winfried Mai. In der Brandschutzwoche wurde daher eine gemeinsame Übung der Bischofsheimer Wehren im Sägewerk Baumeister in Unterweisenbrunn durchgeführt.

Gemeinsam mit sämtlichen Ortsteilwehren aus Unter- und Oberweisenbrunn, aus Frankenheim, Haselbach und Wegfurt, nahm die Feuerwehr Bischofsheim den Großeinsatz in Angriff.

Kreisbrandinspektor Winfried Mai, Bischofsheim, und Kreisbrandmeister Josef Freund aus Windshausen zeigten sich mit dem Ergebnis des Einsatzes sehr zufrieden und bestätigten unisono eine vorbildliche Arbeit. Bei der neuen Wasserversorgung gibt es nun keine Probleme mehr, erklärte Mai. Rund um den Betrieb Baumeister wurden vier neue Hydranten, zwei Ober- und zwei Unterflurhydranten angelegt, die Wasserentnahme klappte prima.

Rund 2400 Liter Löschwasser wurden den Hydranten entnommen, 100 Kubikmeter kamen aus der firmeneigenen Zisterne dazu, und sogar die vorbei fließende Brend wurde mit einer 450 Meter langen Schlauchleitung angezapft.

Auch mit dem Wasserdruck gab es im Gegensatz zu früher keinerlei Schwierigkeiten mehr. Durch die Sanierung der Trinkwasserversorgung in Bischofsheim und der gleichzeitigen Verlegung größer dimensionierter Wasserrohre gehört dieses Problem der Vergangenheit an.

– Mainpost –

 

Aktive Wehrleute bilden sich weiter

Geschrieben von fjr am 30.10.2002

Bad Neustadt(fjr) – Am 71. Atemschutzgeräteträger-Lehrgang fer Feuerwehrwehren beteiligten sich 33 Aktive, darunter vier Frauen, aus zwölf Wehren der Bezirke I und II des Landkreises. Somit wurden seit Bestehen der Atemschutzübungsstrecke des Landkreises jetzt insgesamt 1.168 Aktive als Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Der Leiter der Atemschutz-Übungsstrecke, Kreisbrandmeister Waldemar Stecker (Leutershausen), bescheinigte den Teilnehmern eine sehr engagierte Mitarbeit. Insgesamt 28 Stunden in Theorie und Praxis umfasste der gesamte Lehrgang. Unterstützt wurde Stecker von seinem Ausbilderteam mit dem stellvertretenden Leiter Karl Becher (Hohenroth), Detlef Maag (Bad Neustadt), Roland Becker (Oberstreu) sowie Michael Mölter, Wolfgang Bauer und Christian Steinmüller (alle Brendlorenzen) und dem Leiter der Atemschutzgruppe der Feuerwehr Mellrichstadt, Hans Volkheimer.

Stecker rief bei der Zeugnisübergabe dazu auf, dass sich die Teilnehmer auch in Zukunft weiterbilden sollen. Gerade die Ausbildung im Bereich Funk sei dabei wichtig. Außerdem bestehe die Möglichkeit, die Ausbildung zum Atemschutzgerätewart zu absolvieren.

Stecker appelierte an die Teilnehmer, auch bei der heimischen Wehr nicht mit dem Üben nachzulassen und außerdem zweimal jährlichdie Atemschutz-Übungsstrecke zu durchlaufen, denn der Einsatz mit Atemschutz werde in Zukunft noch verstärkt eintreten.

In absehbarer Zeit werde auch eine Ausbildung mit den Chemikalienschutzanzügen stattfinden, gerade im Hinblick auf die Fertigstellung der Autobahn.

Die erfolgreichen Teilnehmer des 71. Atemschutzgeräteträger-Lehrgangs waren Andreas Ziegler, Stephan Amthor und Christian Trabert (Ostheim/Rhön), Stefan Mültner, Andre Karg, Vanessa Schultheis, Sebastian Krech, Bastian Reinert und Sven Volkheimer (Mellrichstadt), Sebastian Neugebauer und Klaus Dömling (Leutershausen), Ralf Albrecht, Sebastian Stallenberger und Sonja Floth (Dürrnhof), Elmar Nöth (Burglauer), Steffen Weber und Michael Bonfig (Unsleben), Markus Link (Windshausen), Tobias Werner (Wollbach), Daniel Türpitz, Matthias Kleinhenz, Jochen Hergenhan und Alexander Dietz (Weisbach), Janina Geis, Sebastian Finger und Sven Mölter (Bischofsheim), Steffen Schlembach und Jürgen Johannes (Brendlorenzen), Jürgen Link und Natascha Link (Stockheim).

– Rhön- und Saalepost –

 

42 absolvierten die Prüfung zum Truppführer erfolgreich

Geschrieben von Otto Kleinhenz am 12.11.2002

Umfangreiches Ausbildungsprogramm

Bischofsheim (OK) – Bei der Stützpunktfeuerwehr Bischofsheim absolvierten 42 Wehrleute den Truppführer-Lehrgang und unterzogensich der dazugehörigen Prüfung.

Schon im Vorfeld dieser wichtigen Stufe in der Ausbildung des Führungsnachwuchses wurde auf dieses Ziel hingearbeitet. Die örtlichen Ausbilder schufen beste Voraussetzungen, in dem sie notwendige theoretische Kenntnisse vermittelten.

Vorträge hielten Vertreter der Landkreisführung wie Kreisbrandrat Peter Bulheller, Kreisbrandinspektor Winfried Mai und Kreisbrandmeister Josef Freund, Reiner Schmidt, Herbert Heinisch, Kommandant Stefan Schmöger oder Michael Omert oder auch Jochen Lauterwald vom Roten Kreuz. Sie vermittelten dem Führungsnachwuchs bei dem umfangreichen Programm alles notwendige Wissen zu Themen wie Versicherungspflicht, Unfallversicherung, gefährliche Stoffe und verschiedene Techniken beim Retten, Löschen, in Erster-Hilfe, Brandbekämpfung, Einsätze bei Verkehrsunfällen, auch Funk- und Kartenkunde gehörten dazu.

Elf Tage Zeit mussten sich Männer und Frauen nehmen, um sich auf die schwierigen Prüfungsfragen vorzubereiten. Doch am Ende hatten sich die Mühen gelohnt. Es gab ein erleichtertes Aufatmen, als den neuen Truppführern ihre Ernennungsurkunde überreicht wurden.

Die 42 Absolventen waren: Christian Werner, Achim Straub, Sven Straub, Marcel Hofmann, Markus Dünisch, Julia Härder, Marcel Fuchsberger und Thomas Blüml (alle Hohenroth), Vera Dittmann (Bad Neustadt), Rowena Aßmann und Thomas Huber (Bischofsheim), Jürgen Köstler, Lukas Kessler (Frankenheim), Mathias Mai, Ralf Reder, Florian Reder (Haselbach).

Carlos Abrantes, Roland Plendl, Christian Eisenmann, Florian Stary (Oberweisenbrunn), Steffen Räder, Clemens Klug (Unterweisenbrunn), Bernd Kleinhenz (Wegfurt), Klaus Dömling, Michael Fuchs, Andreas Wagner, Sebastian Neugebauer (Leutershausen), Benjamin Wittmann (Oberelsbach), Jan Schönburg, Rainer Krenzer, Daniel Türpitz, Mathias Kleinhenz (Weisbach).

Holger Bühner, Ruben Krenzer (Schmalwasser), Jochen Schlereth, Pamela Schubert (Waldberg), Florian Griebel, Tobias Eifert, Lukas Schäfer, Andreas Reubelt, Christoph Stäblein (Schönau), Dominik Hergenröther (Wollbach).

– Mainpost –

 

Verfolgungsjagd mit 14-jährigen Autodieben

Geschrieben von POT am 15.11.2002

Straßensperre bei Bischofsheim durchbrochen – Festnahme in Bad Neustadt

Gersfeld/Neustadt (POT) – Nachdem zwei 14-Jährige bei Gersfeld einen VW Passat gestohlen hatten, flüchteten sie vor der Polizei und durchbrachen eine Polizeisperre. Erst nach 16 Stunden wurden beide in Bad Neustadt festgenommen.

Am Mittwochabend um 19.10 Uhr nutzten zwei Jugendliche, die laut Polizeiprotokoll zu Fuß in Gersfeld-Altenfeld unterwegs waren, die Gelegenheit und stiegen in ein kurzfristig abgestelltes Auto. Darin suchten und fanden sie den Ersatzschlüssel, starteten das Auto und fuhren davon. Eine Fahndung nach dem Fahrzeug blieb zunächst ohne Erfolg.

Ermittlungen der Polizei führten zu zwei Jugendlichen, die zuvor in der Nähe des Tatorts gesehen wurden und der hessischen Polizei keine Unbekannten sind. Im Rahmen der Fahndung passierte dann um 21.10 Uhr in Ebersburg-Schmalnau der gesuchte Passat im Gegenverkehr einen Streifenwagen der Polizei. Das Fahrzeug sollte angehalten werden, jedoch die beiden Insassen ignorierten die Anhaltezeichen der Polizei.

Die Fahrt ging durch Gichenbach und Rommers. Die Polizei versuchte zwar den Passat zu überholen, der wurde jedoch immer wieder nach links gelenkt und machte so ein Überholen unmöglich. In Rommers hielt der Fahrer plötzlich an, fuhr jedoch mit Vollgas weiter, als er von zwei sich nähernden Polizeibeamten angesprochen wurde.

Weiter ging die Verfolgungsfahrt über Feldwege über Maiersbach nach Gersfeld. Dort musste ein entgegenkommender Streifenwagen abbremsen und ausweichen, der die Zufahrt auf die B 279 verhindern wollte. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Über die Schwedenschanze führte die Flucht nun auf der B 279 nach Rhön-Grabfeld. Die bayerische Polizei richtete zwischen Frankenheim und Bischofsheim mit Hilfe des Schwerlastverkehrs und von Streifenwagen eine Straßensperre ein.

Die beiden Fahrzeugdiebe umfuhren die Sperre, beschädigten jedoch das Auto in einem Wassergraben links neben den Fahrbahnen. Nach einer weiteren Grabenfahrt blieb der Passat um 21.38 Uhr mit Totalschaden stecken. Die Jugendlichen stiegen aus und flüchteten sofort in ein angrenzendes Waldstück. Die Polizei, die 13 Streifenwagen einsetzte – davon zehn aus Bayern – durchsuchte mit Hilfe von Mitgliedern der Feuerwehr Bischofsheim dei Umgebung. Die Suchaktion wurde mit einer Wärmebildkamera der Feuerwehr sowie von Polizeihunden unterstützt, musste aber gegen 0.30 Uhr erfolglos beendet werden.

Am Donnerstagmorgen entdeckte eine Polizeistreife die beiden Jugendlichen um 10.40 Uhr in Bad Neustadt. Nach ihrer Festnahme wurden beide nach Hessen gebracht. Während der polizeilichen Vernehmung in Hilders gaben sie zu, weitere Straftaten begangen zu haben. So wird ihnen zur Last gelegt, einen Baucontainer aufgebrochen und Baufahrzeuge beschädigt zu haben.

Nach dem Abschluss der Vernehmung sollen beide zu ihren Eltern in Gersfeld und Ehrenberg gebracht werden.

– Mainpost –

 

Erfolgreich beim Wissenstest

Geschrieben von M. Eckert am 16.11.2002

Bischofsheim(me) – Elf Jugendliche der Jugendfeuerwehr Oberweisenbrunn und neun Jugendliche aus der Bischofsheimer Jugendwehr legten den Wissenstest ab. Im praktischen und theoretischen Teil ging es heuer um die „Grundtätigkeiten zur technischen Hilfeleistung“. Vorbereitet und ausgebildet wurden die Jugendlichen von den jeweiligen Jugendwarten Hans-Peter Schonder (Bischofsheim) und Tobias Schneider (Oberweisenbrunn).

Der stellvertretende Kreisjugendwart Ralf Scheuring lobte die gute Ausbildung. Die Jugendlichen beider Wehren seien vorbildlich auf den Wissenstest vorbereitet worden.

In Bischofheim erreichten Lars Puchinger und Thomas Geis die Stufe 1 Bronze. Stufe 3, Gold, absolvierten Alexander Fromm, Carolin Geis, Sven Puchinger und Julika Rothaug. Die Stufe 4 legten Christoph Finger, Johannes Rott und Daniel Salm ab.

Aus der Oberweisenbrunner Wehr bekamen Thomas Abert, Sven Reulbach, Patrick Traverso, Toni Schmidt und Florian Martin Bronze. Gold, Stufe 3, ging an Frank Zachmann, Juliane Schäfer und Anne Kirchner. Die Stufe 4 wurden von Roland Plendl, Florian Stary, Patrick Vorndran und Christian Eisenmann abgelegt.

Die einzelnen Stufen bauen aufeinander auf. Bei der Abnahme der nächsthöheren Stufe müssen zusätzliche Fragen beantwortet werden.

– Rhön- und Saalepost –

 

Leistung auf hohem Niveau

Geschrieben von Otto Kleinhenz am 10.12.2002

Bei der Feuerwehr Bischofsheim

Bischofsheim (O.K.) – Die Gruppe der Feuerwehr Bischofsheim unter Führung von Hans Peter Schonder legte diesmal unter extremen Verhältnissen die Prüfung für Leistungsabzeichen der höheren Stufen ab. Eisiger Wind fegte über den Feuerwehr-Übungsplatz, als neun erfahrene Männer ihr Leistungssoll mit sehr gutem Erfolg bewältigten.

Kreisbrandmeister Reiner Schmidt fungierte mit Theresia Schmidt und Ulla Kleinhenz als Prüfungsteam. Er sprach sich lobend aus über die Prüflinge und dankte besonders dem Gruppenführer für das unter Beweis gestellte Ausbildungsniveau: „Man merkt sehr deutlich, dass die neuen Leistungsträger mit reicher Erfahrung am Werk waren und eine aufeinander eingespielte Hilfstruppe sind“, sagte Reiner Schmidt.

Dieser Laudatio schloss sich Kommandant Heiner Mai an, der alle ermunterte, die nächst höheren Leistungsabzeichen routinemäßig anzustreben. Zu den Absolventen zählte auch Gruppenführer Hans Peter Schonder, der mit Gerhard Mai Gold-Grün bestand. Gold-Blau erreichten Dietmar Hohn, Harald Lucht, Alexander Mai, Christian Mai, Roland Mai, Marco und Mathias Zimmer. Der Gratulation schloss sich Kreisbrandinspektor Winfried Mai mit Anerkennung an.

– Mainpost –

 

Brand gerade noch rechtzeitig entdeckt

Geschrieben von unbekannt am 31.01.2003

Bischofsheim – Eine günstige Wetterlage und ein aufmerksamer Anwohner haben am späten Dienstagabend verhindert, dass sich der Schaden durch einen Brand an einem Einkaufsmarkt in Grenzen hält. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen muss zumindest von fahrlässiger Brandstiftung ausgegangen werden. Ein Bewohner der Neustädter Straße hatte gegen 21:35 Uhr das Feuer an dem Rewe-Markt entdeckt. Er verständigte sofort die Polizei und Feuerwehr. Wie sich herausstellte, waren vier Rollcontainer mit Kartonagen, die auf einer Rampe an der Ostseite des Geschäftes standen, in Brand geraten.

Durch die Hitzeentwicklung wurden zwei Stahltürblätter verbogen und zwei Kunststofffenster, zwei Ventilatoren- und eine Lampenabdeckung aus Kunststoff beschädigt.  Die Kosten für die Reparatur dürften sich auf etwa 15.000 Euro belaufen.

Dass das Feuer den Einkaufsmarkt nicht vollständig in Brand gesetzt hat, ist auf der einen Seite den an diesem Abend herrschenden Windverhältnissen und auch der schnellen Reaktion des Mitteilers zu verdanken. Den eingesetzten Feuerwehren war es gelungen, den Brand rechtzeitig unter Kontrolle zu bringen.

Beamte der Kriminalpolizei Schweinfurt haben bei ihren Ermittlungen vor Ort festgestellt, dass die mit Kartonagen beladenen Rollcontainer zumindest fahrlässig in Brand gesetzt wurden. Bei der Klärung der Frage, wie es zu dem Feuer kam, hofft der Sachbearbeiter nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, nachdem inzwischen bekann wurde, dass sich im Bereich dieses Einkaufsmarktes auch immer wieder Jugendliche treffen.

Wer hat am Dienstagabend am Rewe-Markt in der Bahnhofstraße verdächtige Personen oder eventuell auch Fahrzeuge gesehen? Wer hat sonst Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Brand stehen könnten? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bad Neustadt, Telefon 09771/6060, oder die Kriminalpolizei Schweinfurt, Telefon 09721/202-620.

– Rhön- und Saalepost –

Die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister lässt in manchen Bereichen zu wünschen übrig

Geschrieben von me am 19.03.2003

Ehemaliger Kommandant kritisiert die schlechte Ausrüstung der Feuerwehr

 

Bischofsheim (me). Kritische Worte fielen bei der Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim gegenüber der Stadtverwaltung. Die Feuerwehrler fühlen sich nicht nur schlecht ausgerüstet, sondern auch von Seiten der Stadtverwaltung schlecht behandelt.

Kreisbrandinspektor Winfried Mai, der langjährige Kommandant der Bischfsheimer Wehr, sprach in seinem Grußwort verschiedene Punkte an, die ihm nicht gefallen. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Armin Lommel lasse in manchen Bereichen zu wünschen übrig. So habe Mai schon mehrfach darauf hingewiesen, dass tagsüber bei Einsätzen Bauhofarbeiter mit dem Führerschein Klasse 2 als Fahrzeugführer für die Feuerwehrfahrzeuge benötigt werden. Zwar habe Lommel ihm gegenüber geäußert, er habe entsprechende Weisung an den Bauhof erteilt. Doch Mai fragte die Bauhofarbeiter direkt, „die wissen aber von nichts“.

Es sei eine Pflicht der Kommune, für genügend Fahrer zu sorgen, so Mai. In anderen Gemeinden sei es üblich, dass Bauhofarbeiter aktive Feuerwehrleute sind, nur nicht in Bischofsheim. In anderen Kommunen sei es auch üblich, dass Feuerwehrmitglieder Zuschüsse bekommen, wenn sie den entsprechenden Lkw-Führerschein erwerben.

Die Bischofsheimer Feuerwehr benötigt dringend ein neues Fahrzeug. Im Oktober 2001 stellte die Feuerwehr einen Antrag an den Stadtrat, dass ein entsprechender Zuschussantrag an den Staat gestellt wird. Wäre dieser Antrag gleich nach dem Stadtratsbeschluss gestellt worden, wäre die Stadt Bischofsheim noch im Jahr 2003 in den Genuss der Zuschüsse gekommen. Der Antrag wurde aber laut Mai in der Stadtverwaltung verzögert und zu spät gestellt. Dadurch wurden wichtige Fristen verpasst. Die Folge: Die Zuschusstöpfe sind bis 2004/2005 leer. Vorher wird Bischofsheims Feuerwehr kein neues Fahrzeug bekommen.

Mai verwies auf die Gemeinde Hohenroth, die schnell reagierte und das neue Fahrzeug schon im Hof stehen hat. Mai hofft, dass die Stadträte die Wehr nicht hängen lassen und die Kasse für ein neues Fahrzeug öffnen. Er sprach von 70.000 Euro Eigenanteil der Stadt. Der Rest des 190.000 Euro teuren Fahrzeugs könnte über Zuschüsse finanziert werden.

Dass auch der Unimog schon 43 Jahre alt ist und wohl auch irgendwann mal ersetzt werden muss, daran wollte Mai überhaupt nicht erst erinnern.

Beim Atemschutz herrschte das gleiche „Fiasko“. Alte Geräte sollen schon längst gegen neue ersetzt werden. Vier neue wurden zwar beschafft, doch mehr nicht. Jetzt müsse die Wehr mit unterschiedlicher Ausrüstung arbeiten, was eigentlich gar nicht rechtens sei.

Der Abrechnungsmodus bei Einsätzen der Feuerwehr gefällt Winfried Mai nicht. Die Stadt Bischofsheim stelle überhöhte Rechnungen, die die Feuerwehr und ihre Arbeit in ein falsches Licht rücke. Und wenn schon für Einsätze hohe Rechnungen gestellt werden, sollte wenigstens die Wehr einen Anteil bekommen. In anderen Kommunen sei dies üblich, so Mai. „Die Stadt bereichert sich auf unsere Kosten“, ist Mais Auffassung.

Kommandant Heiner Mai bat um Verständnis. Die Stadt habe keine anderen Einnahmen aus dem Feuerwehrwesen, seit die Feuerschutzabgabe weggefallen ist. Laut Gesetz sei die Kommune berechtigt, die Kosten abzurechnen. Abgaben an die Feuerwehr? – dazu sei die Stadtverwaltung nicht verpflichtet.

Bürgermeister Armin Lommel war in der Versammlung nicht anwesend. Stadtrat Kurt Viernickel, der die Dankesworte des Bürgermeister für die professionellen Einsätze der Wehr überbrachte, konnte nur soweit informieren, dass das neue Fahrzeug erstmal bis 2005 zurück gestellt wurde. Ansonsten notierte er sich die Vorwürfe, die in der Versammlung laut wurden und sicherte zu, sie dem Bürgermeister vorzutragen.

– Rhön- und Saalepost –

Zahlreiche Einsätze im vergangen Jahr und Spitzenposition bei den Leistungsprüfungen

Geschrieben von M. Eckert am 19.03.2003

Bischofsheim (me) – Die freiwillige Feuerwehr hatte im vergangen Jahr 47 Einsätze, 1.911 Stunden wurden aufgewendet, informierte Kommandant Heiner Mai. Von den 47 Einsätzen waren es elf Brandeinsätze, 32 Technische Hilfeleistungen und vier freiwillige Hilfeleistungen.

2002 wurden bei Einsätzen, Übungen und zu Ausbildungszwecken 8.623 Kilometer mit den sechs Fahrzeugen und den drei Anhängern gefahren. Zwei Gruppen legten die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ ab. Auch die Jugendlichen stellten sich der Verantwortung und legten die Jugendleistungsprüfung mit Erfolg ab. Die Bischofsheimer Feuerwehr ist mit den Leistungsprüfungen absolute Spitze im Landkreis. Deise Spitzenposition will die Wehr auch in Zukunft beibehalten..

Den jährlich stattfindenden Lehrgang für Hubschrauberaußenlastbehälter in Roth bei Nürnberg absolvierten Petra Hüttner, Erwin Hohn und Dietmar Hohn. Somit haben 28 Personen der Wehr diesen Lehrgang mit Erfolg besucht. Lehrgänge auf Kreisebene wurden ebenfalls von verschiedenen Feuerwehrmitgliedern absolviert. Darunter fielen Truppführer-, Maschinisten- und Atemschutzlehrgänge. Auf Landesebene wurden Gruppenführerlehrgänge und Übungslehrgänge besucht.

Im Jahr 2002 wurden insgesamt 14 Übungen durchgeführt. Insgesamt leisteten die Feuerwehrler 2.834 Stunden bei Einsätzen und Übungen. Diese Anzahl beinhaltet nicht die Lehrgänge, Leistungsabzeichen, überörtliche Ausbildungen und Arbeiten an Fahrzeugen und Geräten. Kommandant Heiner Mai dankte der Stadt für die notwendigen Beschaffungen, sowie für die Kostenerstattungen bei überörtlichen Lehrgängen.

Trotzdem musste Mai ein Wort der Kritik loswerden. Beim Hochwassereinsatz Anfang Januar 2002 musste nach der Piepseralarmierung über die Sirene nachalarmiert werden, weil zu wenig Personal zur Verfügung stand. Auch das brachte nur unwesentlich mehr Feuerwehrler in die Einsatzklamotten. Aber beim Einsatzort sah Mai dann Feuerwehrangehörige als Zuschauer. „Das kann nicht sein. Wenn nach starken Regenfällen die Sirene geht, dann sind Menschen in Not, oder besteht Gefahr für Sachwerte, dass heißt, es wird jeder gebraucht. Bitte denkt daran und unterstützt die schon ausgerückten Kameraden“.

Zur Bischofsheimer Wehr gehören 144 Mitglieder, davon 104 aktive. Es war ein ereignisreiches Jahr mit überdurchschnittlich vielen Einsatzstunden. Diese Einsätze konnte die Wehr nur deshalb so gut bewältigen, weil der Ausbildungsstand entsprechend hoch ist.

Mai appelierte an alle Aktiven, die angesetzten Übungen zu besuchen und Fortbildungen anzunehmen. Die Übungen finden wie bisher am 1. und 2. Dienstag im Monat statt. Neu in die Wehr aufgenommen wurde Thomas Finger. Zur Feuerwehrfrau wurde Janina Geis befördert. Daniel Salm wurde zum Feuerwehrmann befördert. Oberfeuerwehrmann sind künftig Thomas Huber und Florian Reitz. Hauptfeuerwehrfrau ist Ilona Reukauf, Barbara Geis, Ramona Giesel, Silke Mölter, Anja Puchinger, Antje Rauch, Doris Neumann und Hauptfeuerwehrmann ist Christian Hoenen. Marco Zimmer wurde zum Gruppenführer vom 1. Zug, 1. Gruppe und zum Löschmeister ernannt. Ebenfalls zum Löschmeister wurde Thomas Rauch befördert. Hauptlöschmeister ist Hans-Peter Schonder.

Schließlich hatte Kommandant Mai noch verschiedene Ehrungen vorzunehmen. Seit 50 Jahren gehört Max Lang zur Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim. Für 30 Jahre wurden Helmut Lohbrandt, Wolfgang Neumann und Peter Popeskul geehrt. Vor zehn Jahren wurde die Bischofsheimer Damenwehr gegründet.

Die Damen der ersten Stunde, die heute noch im Dienst stehen, wurden vom Kommandanten geehrt, dies sind Silvia Finger, Barbara Geis, Ramona Giesel, Silke Mölter, Anja Puchinger, Antje Rauch und Doris Neumann.

– Rhön- und Saalepost –

Frauen waren bei den Einsätzen immer mit dabei

Geschrieben von M. Eckert am 19.03.2003

Bischofsheim (me) – Atemschutzwart Peter Richard berichtete von den Aktivitäten der 35 Atemschutzgeräteträgern. Monatliche Übungen und regelmäßige Besuche der Atemschutzstrecke in Bad Neustadt wurden absolviert. Zudem waren die Bischofsheimer Atemschutzträger im Brandcontainer in Bad Neustadt und bestritten eine Rettungsübung. Richard bat um regelmäßige Teilnahme an den Übungen und die nötige körperliche Fitness.

Für die Damenwehr gab Silvia Finger den Bericht. Nachdem die Damen im Frühjahr verschiedene Leistungsabzeichen ablegten, gingen sie erstmal in die „Babypause“ die zum Teil noch immer anhält. Trotzdem haben einige Frauen die Zeit genutzt und sich weitergebildet und natürlich waren die Frauen bei den Einsätzen immer mit dabei.

Für die Jugend gab Ulla Kleinhenz den Bericht. 188 Stunden Ausbildung hat Jugendwart Hans-Peter Schonder in den Feuerwehrnachwuchs investiert. Die 14 Jugendlichen haben das Bayerische  Jugendleistungsabzeichen abgelegt, eine Stadtrally mit Hydrantensuche organisiert und beim Jugendzeltlagerpokal mitgemacht. In diesem Jahr wird sich die Bischofsheimer Jugendwehr beim Landesfeuerwehrtag in Bad Neustadt aktiv beteiligen. Die neuen Jugendsprecher sind Sven Puchinger und Christoph Finger.

Vorsitzender Jürgen Enders berichtete von den Aktivitäten des Feuerwehrvereins im vergangen Jahr. Neben verschiedenen Geburtstagen und Jubiläen standen die geselligen Veranstaltungen im Vordergrund. Ein voller Erfolg war der Familientag, der heuer wiederholt werden soll.

Einige Termine stehen dieses Jahr schon fest. Am 30. April wird der Maibaum aufgestellt, am 4. Mai geht es nach Ostheim zum Feuerwehrfest. Der Florianstag wird am 11. Mai gefeiert. Weitere Feuerwehrfeste folgen und der Familientag ist für den 19. und 20. Juli vorgesehen. Die Zwei-Tages-Fahrt führt im August in den Bayerischen Wald. Im Jahr 2004 ist ein Vier-Tages-Fest zum 135-jährigen Bestehen der Feuerwehr Bischofsheim geplant.

– Rhön- und Saalepost –

Großbrand in Bischofsheim

Geschrieben von Unbekannt am 14.04.2003

Am Freitagabend brach ein Großbrand in der Stadtmitte von Bischofsheim aus. Die Brandursache ist nach ersten Angaben noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen übernommen. Gegen 21.30 Uhr brach in der Frauengasse am Marktplatz im Dachstuhl eines dreistöckigen Wohnhauses der Brand aus. Das Feuer griff in dem dicht bebauten Ortskern sofort auf drei weitere Altbauhäuser über. Ein weiteres Ausbreiten der Flammen konnte durch das rasche Eingreifen der eingesetzten 14 Feuerwehren verhindert werden. Obwohl der Brand bereits nach 45 Minuten unter Kontrolle gebracht worden war, brannten an allen vier Gebäuden die Dachstühle aus. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Schweinfurt dürfte Brandstiftung ausscheiden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 350.000 Euro. Zwei Personen mussten wegen eines Schocks behandelt werden, fünf wietere Personen wurden wegen leichter Rauchinhalation ambulant vom Rettungsdienst versorgt.

Rhön- u. Saalepost

Maibaumaufstellung in Bischofsheim

Geschrieben von me am 02.05.2003

Der 1. Mai wurde in Bischofsheim, wie in anderen Gemeinden auch, als der Beginn der schöneren Jahreszeit gefeiert. Bereits am 30. April lud die Bischofsheimer Feuerwehr auf dem Marktplatz zum Maifest ein. Am Abend wurde der mit bunten Papierschleifen geschmückte Maibaum unter den Klängen der Böschemer Maumerkapelle aufgestellt. Heuer stammte der 18 Meter lange Baum aus der Hexeneiche. Der Maibaum ist kein Nadelbaum, sondern immer eine Birke im ersten Grün. Ganz traditionell mit Stangen und Seilen haben die Feuerwehrmänner den Baum in die Höhe gehieft. Dazu spielte die Blaskapelle das Kreuzberglied.

Rhön- u. Saalepost

100.000 Euro Schaden bei Brand nach Blitzschlag

Geschrieben von HUHE am 02.06.2003

Weisbach (HUHE). Auf 100.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am Samstagmorgen durch einen Brand in der Mariengasse in Weisbach entstand. Dabei hätte es für den Ort wohl noch schlimmer kommen können, denn die beiden Scheunen mit Stallungen, die dabei in Flammen aufgingen, stehen in einem eng bebauten Bereich, in dem rundum weitere Scheunen, Ställe und Wohnhäuser stehen. Ein Feuerwehrmann, der gestern noch als Brandwache vor Ort war und immer noch einen Schlauch mit Wasser laufen lassen musste, beurteilte die Lage denn auch so: „Wenn da der Wind dazu gekommen wäre, wer weiß, ob wir den Brand dann noch hätten halten können.“ Ursache für den Brand war nach Polizeiangaben vermutlich ein Blitzschlag in den frühen Morgenstunden. Gegen 6.25 Uhr wurde die Polizeiinspektion über den Brand verständigt. Zunächst wurden nur eine Scheune und die ehemaligen Stallungen eines landwirtschaftlichen Anwesens in Brand gesetzt. Das Feuer breitete sich anschließend auf eine benachbarte Scheune mit Stallungen aus. Auch diese Gebäude wurden ein Raub der Flammen. Durch die starke Hitze und herabfallende Teile wurden außerdem Nebengebäude und eine Wohnhausfassade beschädigt.

Die Feuerwehren aus Weisbach, Oberelsbach, Ginolfs, Sondernau, Wegfurt, Unterelsbach, Bischofsheim und Bad Neustadt hatten den Brand tortz des trockenen Heus und Strohs in den Scheunen, das wie Zunder brannte, schnell unter Kontrolle. Sie verhinderten durch ihren professionellen Einsatz ein Übergreifen auf die Umliegenden Wohnhäuser. Bei den Löscharbeiten zog sich ein Feuerwehrmann eine Zerrung zu. Die Geschädigten erlitten einen Schock. Sie wurden vom BRK an Ort und Stelle betreut. Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernimmt die Ermittlungen.

Main-Post

Ausgebrannt

Geschrieben von O.K. am 11.06.2003

Bischofsheim. Am Sonntagabend ereignete sich auf der B 279, Abfahrt Bischofsheim, ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 22-jährige Mazda-Fahrerin wollte in die B 279 einbiegen, hatte dabei offenbar einen Renault übersehen, der in Richtung Oberweißenbrunn unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß schleuderte der Renault nach 30 Metern in die linke Leitplanke und blieb nach weiteren 30 Metern auf der Fahrbahn liegen. Dort fing das Auto Feuer und brannte aus. Glücklicherweise war der Fahrer nicht eingeklemmt und konnte sich aus eigener Kraft befreien. Der Mazda kam nach dem Anprall erst nach 17 Metern am Straßenrand zum Stehen. Trotz allem kamen beide Fahrzeugführer mit glimpflichen Verletzungen davon.

Main-Post

Auf dem Weg nach Hause umgekippt

Geschrieben von HUHE am 21.07.2003

Bischofsheim (HUHE). Bei einer Fahrt durch den Wald sind am Samstaabend zehn Personen zum Teil schwer verletzt worden.

Eine Gruppe von etwa 20 Frauen und Männern, die sich alle vom Motorradfahren kennen und die meist von sehr weit angereist waren, hatte sich am Samstag an der Osterburgruine bei Bischofsheim zu einer Grillfeier getroffen. Nach dem Ende ließen sich die teilweise alkoholisierten Männer und Frauen von zwei landwirtschaftlichen Zugmaschinen mit Anhängern zurückfahren.

Auf dem Weg von der Osterburgruine nach unten kam es dann gegen 18 Uhr im Wald zu dem schweren Unfall. In einer scharfen, abschüssigen Rechtskurve kippte der Anhänger des ersten Traktors um und blieb auf der linken Seite noch auf dem Waldweg liegen.

Die zehn Personen, die auf der Ladefläche transportiert wurden, fielen am Hang aus dem Anhänger heraus, wobei bis auf einen Mann alle Verletzungen davontrugen. Während die meisten mit Platzwunden, Prellungen und Abschürfungen davonkamen, erlitten vier der Mitfahrer schwere Verletzungen.

Alle neun Personen wurden in Kliniken eingeliefert. Der 68-jährige Fahrer des Traktors stand unter Schock. Für die Rettungsmannschaften, die mit einem Großaufgebot anrückten, gestaltete sich die Anfahrt zum Unfallort wegen der schlechten Straßenverhältnisse schwierig.

Im Einsatz waren neben einem Notarzt weitere 20 Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes, etwa 65 Feuerwehrleute der Wehren aus Bischofsheim und Haselbach sowie sechs Mitglieder der Begwacht.

Main-Post

Jugendfeuerwehr wurde vor 15 Jahren ins Leben gerufen – Nachwuchs wird früh ausgebildet

Geschrieben von me am 12.11.2003

Bischofsheim (me). Die Jugendfeuerwehr Bischofsheim feierte ihr 15-jähriges Bestehen mit einem großen Fest im Feuerwehrgerätehaus. Die Jugendlichen luden ihre Kameraden darüber hinaus zu einem Knotenwettbewerb ein. Neun Gruppen haben an der Veranstaltung teilgenommen. Gewonnen hat die Gruppe Bischofsheim 1 mit Lars Puchinger, Julika Rothaug und Carolin Geis. Platz zwei belegte eine weitere Gruppe aus Bischofsheim, auf den dritten Platz kam die Jugendgruppe aus Bad Neustadt. Musikalisch umrahmt wurde das Jugendfeuerwehrjubiläum von der Bischofsheimer Schulband „Insider“, die dem jungen Publikum mit fetziger Musik tüchtig einheizte.

Viel Mühe haben sich die Jugendwarte der Bischofsheimer Feuerwehr, Ulla Kleinhenz und Hans-Peter Schonder, mit der Vorbereitung und Organisation des Jubiläums gemacht. Viele Bilder zeigten den Werdegang der Jugendfeuerwehr von ihrer Gründung bis heute.

Anfang 1988 erkannte die damalige Führung der Feuerwehr, allen voran der neue Kommandant Winfried Mai, die Vorteile, den künftigen Nachwuchs zu gewinnen, auszubilden und so in die Feuerwehrarbeit zu integrieren und zu binden. Bei der Geburtsstunde am 1. März 1988 wurden acht junge Burschen im Alter von 14 bis 17 Jahren in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Als Ausbilder und Jugendwart wurde ihnen mit Wolfgang Finger eine pädagogische Fachkraft zur Seite gestellt. Er und sein Stellvertreter Robert Schmid nahmen sogleich das erste Ausbildungsziel in Angriff.

So stand 1989 die Bayerische Jugendleistungsprüfung, mit den grundlegenden feuerwehrtechnischen Handgriffen auf dem Programm, zu denen damals noch das Geben und Erkennen von akustischen Signalen mit der Signalpfeife gehörte. Vom ersten Erfolg motiviert, hat man sich sogleich auf die gorße Aufgabe der Deutschen Jugendleistungsspange vorbereitet, die dann 1990 erfolgreich abgelegt wurde.

Die wichtigsten Ausbildungsziele waren erreicht, die ersten Anwärter wurden schon in den aktiven Dienst übernommen und man konnte sich auch mal anderen Aufgaben widmen. In mühevoller Kleinarbeit wurde die alte vierrädrige Handdruckspritze aus dem Jahre 1895, unter fachlicher Anleitung von Winfried Mai, auseinander gelegt, bis in den letzten Winkel gereinigt und gewienert, und wo nötig, mit neuem Lack versehen. Eindrucksvoll konnte 1992 das frisch renovierte Gefährt zur Einweihung des neuen Löschgruppenfahrzeugs 16/12 der neuen Technik gegenüber gestellt werden.

Jährlich konnte die Feuerwehr eine stattliche Anzahl an Jugendfeuerwehrleuten aus der Jugendwehr in ihre Reihen übernehmen. Die Gründung der Damenwehr im Jahr 1993 war auch sieben selbstbewussten jungen Mädchen Ansporn, der Jugendgruppe beizutreten. So wurde in den Folgejahren der Höchststand von 21 Mitgliedern erreicht und regelmäßig, wie 1994 und 1997, der Leistungsnachweis der Bayerischen Jugendleistungsprüfung erbracht.

Weiter wurden im jährlichen Turnus die verschiedenen Stufen des neu geschaffenen Wissenstests absolviert. Besondere Höhepunkte waren zu dieser Zeit wohl auch die besuchten Kreis-Jugendfeuerwehrzeltlager. Mit außergewöhnlichem Eifer waren die Jungen und Mädchen damals wie heute bei Ernstfallübungen dabei, um sich als verletzte Personen retten zu lassen.

Im Juli 1997 zog der große Staffellauf der Deutschen Jugendfeuerwehr quer durch die Republik und machte im gerade fertiggestellten neuen Bischofsheimer Feuerwehrhaus halt. Die Bischofsheimer Jugendfeuerwehr beteiligte sich mit dem Tragen des Staffelholzes auf der Strecke zwischen Bischofsheim und Oberelsbach. Seit Ende 1999 liegt die Verantwortung um die Ausbildung in den Händen von Ulla Kleinhenz und Hans-Peter Schonder.

Rhön- u. Saalepost

Fahrer stirbt bei Kollision mit einem Sattelschlepper

Geschrieben von Steffen Sauer am 23.12.2003

Bischofsheim. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 279 ist am Montagvormittag ein Autofahrer getötet worden. Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Sattelzug frontal zusammengestoßen.

Die Identität des Toten, der erst nach zwei Stunden aus seinem völlig beschädigten Pkw befreit werden konnte, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Der Autofahrer war gegen 10.30 Uhr von Bischofsheim kommend in Richtung Oberweißenbrunn unterwegs. Bei nasser Fahrbahn kam der Mann in Höhe der Gemeinde Frankenheim auf gerader Strecke und einem leichten Gefälle auf die linke Fahrbahnseite und fuhr dort frontal unter einen Sattelzug. Dabei wurde der VW Polo aus dem Landkreis Bad Kissingen bis zur Hinterachse komplett zerstört.

Der 36-Jährige am Steuer des Sattelzugs aus Thüringen hatte noch vergeblich eine Vollbremsung durchgeführt und durch Betätigen der Lichthupe und der Hupe versucht, den Autofahrer zu warnen. Bei der Kollision wurde der Polo-Fahrer sofort getötet. Es dauerte gut zwei Stunden, bis der Mann von der Feuerwehr Bischofsheim mit der Rettungsschere aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden konnte.

Glück im Unglück hatte der Fahrer des mit Eisenträgern beladenen Sattelschleppers. Nur der Tatsache, dass die Zugmaschine nach rechts weg knickte, hatte er es zu verdanken, dass ihn die tonnenschwere Ladung, die um gut drei Meter nach vorne rutschte, nicht im Führerhaus zerquetschte.

Der 36-Jährige erlitt einen Schock und wurde ärztlich versorgt. Er wurde ins Krankenhaus nach Gersfeld gebracht. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 279 bis in die Abendstunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde während dieser Zeit umgeleitet. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ist in die Ermittlungen eingeschaltet.

Rhön- u. Saalepost

 

Dachstuhlbrand eines Wohnauses in Schönau

Geschrieben von unbekannt am 28.09.2004

Ein elektrischer Nachtspeicherofen oder ein offener Kamin sind wahrscheinlich die Ursache eines Dachstuhlbrandes in einem Wohnhaus in der Schönauer Rhönstraße am Dienstagabend gegen 22:00 Uhr. Der Brand in einem kleinen Dachzimmer wurder von der zwölfjährigen Tochter der Eigentümer des Anwesens bemerkt. Geistesgegenwärtig schloss das Mädchen wieder die Tür, so dass sich die Flammen nicht so schnell ausbreiten konnten. Die Feuerwehren aus Schönau, Bad Neustadt, Brendlorenzen, Bischofsheim und Wegfurt wurden alarmiert, welche dann das Feuer auf den Dachstuhl lokalisieren konnten, so dass die anliegenden Wohnhäuser und Scheunen nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Löscharbeiten gestalteten sich zunächst schwierig, da die Feuerwehr sich erst durch die starke Wärmedämmung im Dachbereich durcharbeiten musste. Menschen kamen nicht zu schaden. Eine konkrete Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

 

Rhön- u. Saalepost

Brandschutzerziehung im Kindergarten St. Lioba

Geschrieben von H.P.S. am 09.11.2004

KEINE ANGST VOR ATEMSCHUTZGERÄT

Bischofsheim. „Zimmerbrand in der XY-Straße. Ein 5-jähriger Junge erlitt eine schwere Rauchvergiftung. Er versteckte sich für die Feuerwehr fast unauffindbar im Kleiderschrank des Kinderzimmers.“ Ähnliche und schlimmere Nachrichten müssen Zeitungen immer wieder vermelden.

Um dem vorzubeugen, fand im Bischofsheimer Kindergarten ein Kurs für Brandschutzerziehung statt. die Freiwillige Feuerwehr rückte mit vier Feuerwehrleuten und einem Löschfahrzeug an, um den Kindern das Thema Feuer – dein Freund und Feind – näher zu bringen.

Fix, die Feuerwehr-Handpuppe, führte kindgerecht durch das Programm. Dabei ging es z. B. um den richtigen Umgang mit Streichhölzern, wie verhalte ich mich bei einem Brand, was muss ich beachten, wenn ich einen Notruf tätige oder wie schützen sich die Feuerwehrleute vor den Gefahren Feuer und Rauch.

Hierzu konnten die Kinder ein eben noch in Zivil anwesenden Feuerwehrkameraden bestaunen, der sich in kürzester Zeit in einen komplett ausgerüsteten Feuerwehrmann verwandelte, dessen Atemschutzgerät mit jedem Atemzug merkwürdig fauchte. Spuren von Ängstlichkeit ihm gegenüber gingen aber spätestens vorüber, als er aus dem Atemventil einen frischen Wind in die Gesichter der Kinder versprühte.

Als Höhepunkt wurden die Kinder noch mit einer Fahrt im Feuerwehrauto für ihre rege und aufmerksame Teilnahme belohnt. Die Gruppenleiterinnen Simone Tratt und Ilona Enders bedankten sich bei den verantwortlichen Brandschutzerziehern, den Jugendwarten Hans-Peter Schonder und Ulla Kleinhenz und ihren Helfern für den interessanten und lehrreichen Vormittag mit einem kleinen Präsent.

Als Basis zum Brandschutzerziehungsprogramm diente der neu angeschaffte Brandschutzerziehungskoffer. Er liefert neben Literatur und Konzeptvorgaben für die verschiedenen Altersstufen der Brandschutzerziehung auch die nötigen Utensilien wie ein Notruf-Übungstelefon oder die Handpuppe im Feuerwehr-Outfit. Der Brandschutzerziehungskoffer findet auch in der Jugendfeuerwehr Verwendung und wurde unter anderen mit Spendengeldern aus der Bischofsheimer Geschäftswelt anläßlich deren 15-jähriger Gründungsfeierlichkeiten finanziert.

Hauptsache, wir können löschen und helfen

Geschrieben von Otto Kleinhenz am 10.11.2004

Wissenstest der Nachwuchswehrleute

 

Bischofsheim (O.K.)     Dass sie schon Dienst bei der Feuerwehr leisten können, zeigten beim Wissenstest 33 Mädchen und Jungen zwischen zwölf und 18 Jahren.

Kreisbrandmeister Ralf Scheuring (Rödelmaier), lobte den Nachwuchs aus der oberen Rhön für Einsatz und Können. „Hauptsache, wir können Feuer löschen und helfen“, sagte der mit zwölf Jahren Jüngste, Kevin Schmitt. Dank galt den Jugendwarten Hans-Peter Schonder (Bischofsheim), Andreas Brückmann (Burgwallbach) und David Johnson (Oberweisenbrunn), für die Vorbereitung.

Die Höchststufe IV schafften Carolin Geis und Sven Puchinger (Bischofsheim). Gold erreichten Thomas Finger, Lars Puchinger (Bischofsheim) und Patrick Traverso, Thomas Abert, Florian Martin, Sven Reulbach, Tony Schmidt (Oberweisenbrunn).  Silber ging an Dominik Hohmann, Michael Kehm, Sebastian Ochs, Thomas Schäfer, Marco Kleinhenz, Fabienne Kessler, Willi Keller (Oberweisenbrunn), Florian Neumann, Christian Sopp (Bischofsheim) und Bronze an Maximilian Voll (Bischofsheim). Bronze schaffte die stärkste Gruppe aus Burgwallbach mit Christian Bergs, Julia Brückmann, Jürgen Holzheimer, Matthias Dietz, Lukas Kleinhenz, Manuel Arnold, Anna Strassburger, David Link, Patrik Baier sowie Florian und Magdalena Balling und Manuel und Stefan Mölter.

 

MainPost

Leistungsabzeichen „Die Gruppe im THL- bzw. im Löscheinsatz“

Geschrieben von me am 15.12.2004

Eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim legte das Leistungsabzeichen der Technischen Hilfeleistung ab. Dabei erhielt Thomas Rauch die Stufe THL 3, Walter Hohn, Swen Sopp, Johannes Rott, Christoph Finger, Michael Zimmer bekamen THL 1, Sven Mölter THL 2, Mathias Hüttner, Otmar Hüttner, Harald Lucht erhielten THL 4.

Eine weitere Gruppe legte das Leistungsabzeichen „Gruppe im Löscheinsatz“ ab. Gruppenführer war Hans-Peter Schonder. Er und Gerhard Mai erhielten Gold-Rot. Dietmar Hohn, Alexander Mai, Christian Mai, Roland Mai, Mathias Zimmer und Marco Zimmer bekamen Gold-Grün. Bronze legte Sven Puchinger ab. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektor Winfried Mai, Ulla Kleinhenz und Theresa Schmidt.

 

Rhön- u. Saalepost

 

 

Lastwagen umgekippt

Geschrieben von Sauer am 21.01.2005

Weisbach (Sauer) – Ein belgischer 40-Tonner kam am gestrigen Mittag gegen 12 Uhr auf der Staatsstraße 2289 zwischen Weisbach und Bischofsheim in einer Linkskurve, der so genannten „Höll“, nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte um. Glück im Unglück hatte der belgische Fahrer, der mit dem Schrecken davon kam. Unfallursache war nach Angaben der Polizei vermutlich nicht angepasste Geschwindigkeit. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Bischofsheim, Oberelsbach und Weisbach im Einsatz. Sie banden austretendes Motorenöl und regelten den Verkehr. Während der anschließenden Bergung des mit Gouglasien-Holz beladenen Sattelschleppers mittels eines Autokrans aus Fulda, musste die Staatsstraße komplett gesperrt werden.

-Rhön- und Saalepost –

 

Beim Wenden kippte der Laster um

Geschrieben von OK am 03.08.2005

BISCHOFSHEIM (O.K.) Zu einem spektakulären Unfall kam es gestern in Bischofsheim. Gegen 10.30 Uhr stürzte ein Lastwagen an der Baustelle für den Hochbehälter in der Rhönstraße um. Das Fahrzeug war beim Wenden auf dem feuchten Lehmboden auf die Seite gestürzt. Der Fahrer konnte sich nicht selbst aus dem Führerhaus befreien. Erst als die Feuerwehr unter Leitung des Kommandanten Heiner Mai mittels Hebebühne die Kabinentür frei bekam, gelang es dem BRK, den Fahrer zu versorgen.

 

Mainpost

 

Großbrand mit 100.000 Euro Schaden – Garage und Wohnhaus beschädigt

Geschrieben von unbekannt am 27.08.2005

Sandberg – Schaden in Höhe von bis zu 100.000 Euro ist am gestriegen Freitagabend beim Brand einer Garage in Sandberg (Kreis Rhön-Grabfeld) entstanden. Personen wurden nicht verletzt. Beamte der Kriminalpolizei Schweinfurt haben die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.

Kurz nach 18.00 Uhr war im Dachstuhl einer an ein Wohnhaus angebauten Garage Feuer ausgebrochen. Durch die Hitzeentwicklung platzte am Wohnhaus ein Fenster, so dass der Qualm sich auch in dieses Gebäude ausbreiten konnte. Die eingesetzten Feuerwehren aus Sandberg, Bischofsheim, Waldberg, Langenleiten, Schmalwasser und Kilianshof hatten das Feuer rasch unter Kontrolle und gelöscht. Der Feuer-, Ruß- und Wasserschaden beträgt nach ersten Schätzungen bis zu 100.000 Euro.

Von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion wurden noch am Abend vor Ort die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen. +++

 

– Rhön- und Saalepost –

 

Hoher Schaden bei Scheunenbrand in Oberweisenbrunn

Geschrieben von O.K. am 03.03.2006

Oberweisenbrunn – Bei einem Feuer in Oberweisenbrunn sind am Donnerstagnachmittag eine Scheune komplett und eine weitere zur Hälfte abgebrannt. Auch angrenzende Wohnhäuser wurden leicht in Mitleidenschaft gezogen. Eine Bewohnerin erlitt einen Schock. Der Gesamtschaden dürfte sich auf mindestens 100.000 Euro belaufen. Ausgebrochen war das Feuer im Mühlenweg, so die Angaben der Polizei, gegen 13.50 Uhr. Die Feuerwehren aus Oberweisenbrunn, Haselbach, Bischofsheim, Frankenheim, Wildflecken und Bad Neustadt waren mit fast 100 Mann angerückt. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Wehrleute schlugen bereits die Flammen aus einer der Scheunen. Mittlerweile hatte der Brand auch auf eine zweite Scheune übergegriffen. Es dauerte etwa eine Stunde, bis die Löschmannschaften das Feuer unter Kontrolle hatten. Den Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnhäuser zu verhindern. In den betroffenen Scheunen waren unter anderem Stroh und Holz gelagert. Neben der einen Bewohnerin, die vor Ort mit einem Schock behandelt werden musste, gab es keine weiteren Verletzten. Ein Beamter des zuständigen Fachkommissariats der Kriminalpolizei Schweinfurt hat bereits gestern Nachmittag vor Ort seine Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wie es zu dem Feuer gekommen ist, lässt sich momentan noch nicht sagen.

– MainPost –

Tod aus dem Wasser geborgen

Geschrieben von unbekannt am 05.04.2006

86-Jähriger stirbt nach Sturz in die Brend

Bischofsheim-Wegfurt – Beim Auswaschen von Eimern ist am Montagnachmittag ein 86-Jähriger in die Brend gestürzt. Der Mann konnte von der Feuerwehr nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden.
Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen hatte der 86-Jährige gemeinsam mit seiner Ehefrau Grünabfälle zu einem Abfallplatz in der Nähe der Kläranlage gebracht. Danach fuhr der Mann kurz vor 14 Uhr die Strecke wieder zurück und hielt nach ca. 150 Metern mit seinem Traktor an. Während die Ehefrau sitzen blieb, nahm der 86-Jährige zwei Eimer, um diese in der Brend auszuwaschen, die zurzeit wegen der Schneeschmelze und des Regens Hochwasser führt.

Nachdem der 86-Jährige nach einiger Zeit nicht zurückkam, schaute die Ehefrau nach und verständigte anschließend einen Anwohner, da sie befürchtete, dass ihr Mann in das Wasser gefallen war. Sofort erfolgte die Alarmierung von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Nach nur kurzer Suche wurde der Mann etwa 1,5 Kilometer flussabwärts in der Mitte des Flusses entdeckt, wo er an einem Felsstück hängen geblieben war. Der 86-Jährige wurde von der Feuerwehr geborgen. Ein Notarzt konnte allerdings nur noch seinen Tod feststellen. Noch am Nachmittag übernahmen Beamte der Kripo Schweinfurt die Ermittlungen. Es wird davon ausgegangen, dass der Mann in den Bach gezogen wurde, als er die Eimer in das Wasser hineinhielt und die starke Strömung sich darin verfing.

– Rhön- u. Saalepost –

Schwerer Frontal-Crash gegen Baum: Peugeot-Fahrer im Auto verbrannt

Geschrieben von unbekannt am 14.04.2006

Wildflecken – Auf der Staatsstraße 2267 Langenleiten – Wildflecken in der bayerischen Rhön ist gestern abend gegen 22.00 Uhr ein Peugeotfahrer nach einem Unfall in seinem Auto – das Feuer fing – bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Nach jüngsten Informationen der Polizeiinspektion Bad Neustadt war der Unfallfahrer gegen 22.00 Uhr von Langenleiten nach Wildflecken unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve, ca. einen Kilometer nach der Talstation des Feuerberglifts, kam er aus bislang noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Peugeot fing sofort Feuer und der Fahrer verbrannte bis zur Unkenntlichkeit in seinem Pkw.

Zur Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Für die Bergungsarbeiten und die Verkehrsmaßnahmen waren die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden Bischofsheim und Langenleiten mit im Einsatz. Die Staatsstraße 2267 war an der Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Identität des Fahrers dauerten nach Rücksprache bei der Polizei auch am heutigen Karfreitag (18.30 Uhr) noch an. +++

 

– MainPost –

Dachstuhl brennt in Unterweisenbrunn

Geschrieben von GERI am 18.05.2006

Unterweisenbrunn – Am Mittwochvormittag ist es im Bischofsheimer Ortsteil Unterweisenbrunn zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Es wurde niemand verletzt. Der Schaden beträgt zirka 50.000 Euro. Gegen 11.20 Uhr informierte ein aufmerksamer Nachbar die Polizei, dass es bei ihm gegenüber brennen würde. Die Wehren aus Bischofsheim, Unterweisenbrunn, Bad Neustadt, Haselbach und Wegfurt konnten den Brand kurz nach 12 Uhr löschen. Der Dachstuhl und die Dachwohnung des einstöckigen, freistehenden Wohnhauses wurden komplett zerstört. Angrenzende Gebäude waren nicht konkret gefährdet. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat in dem Fall die Ermittlungen übernommen.

– MainPost –

Gewitter: 2 Scheunen in Wegfurt zerstört

Geschrieben von unbekannt am 23.07.2006

Nach Blitzeinschlag 2 Scheuen niedergebrannt – 1 Verletzter

BISCHOFSHEIM a. d. Rhön. Gestern Abend gegen 18:50 Uhr ging über den Bischofsheimer Stadtteil Wegfurt (Landkreis Rhön-Grabfeld) ein heftiges Gewitter nieder. Dabei schlug ein Blitz in eine Scheune im Ort ein. Die Flammen des enstanden Brandes breiteten sich schnell aus, aber ein in der Scheune stehender Traktor konnte von Helfern noch in Sicherheit gebracht werden. Die alarmierten Feuerwehren – darunter Wegfurt, Schönau, Burgwallbach, Bischofsheim und Bad Neustadt – konnten ein Übergreifen der Flammen auf eine angebaute weitere Scheune nicht verhindern.

Sicherheitshalber mussten die Bewohner eines benachbarten Wohnhauses während der Löscharbeiten ihre Wohnungen verlassen. Beide Scheunen brannten vollständig nieder. Ein darin abgestellter PKW, landwirtschaftliches Gerät und Maschinen sowie gelagertes Brennholz wurden ein Raub der Flammen. Ein Mann wurde vom Rettungsdienst ambulant am Auge behandelt. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Dass dieser Brand eine wirklich „heiße Sache“ war, berichtete auch unser Leser Steffen Metz aus Schönau an der Brend. Der Funkenflug sei „beachtlich“ gewesen, schrieb er. Eine weitere Scheune, die ca. 100-150m entfernt stand, habe sich auf dem Dach nur durch Funkenflug entzündet. Durch einen aufmerksamen Rollerfahrer, der die Feuerwehr durch ständiges Hupen darauf aufmerksam machte, konnte der Brand relativ schnell gelöscht werden. Weiterhin war die Regenmenge auch beachtlich; ein Regenmesser, der ca. 40 Liter fasst, war bereits nach kurzer Zeit komplett voll gelaufen. Das Gewitter zog sich von ca. 18:30 – 20:30 Uhr hin.

– Osthessen-News –

Miteinander üben und voneinander lernen

Geschrieben von Matthias Zirkelbach am 26.07.2006

Zeltlager der Jugendfeuerwehren war großer Erfolg – Pokal geht an Mannschaft aus Filke

Bischofsheim – Wegfurt
„Miteinander üben und voneinander lernen“, nannte Arno Götz aus Wüfershausen, Kreisjugendwart der Feuerwehren im Landkreis Rhön Grabfeld, die Ziele für das diesjährige Zeltlager der Jugendfeuerwehren auf dem Geisfürst in Wegfurt.

Inzwischen gibt es auf Landkreisebene 75 Jugendgruppen mit über 1000 Mitgliedern von 12 bis 18 Jahren, eine ungemein stolze Anzahl, wie Arno Götz zufrieden feststellte. Insgesamt 17 Gruppen mit mehr als 100 jungen Leuten waren zum dreitägigen Zeltlager gekommen. Dabei ebenfalls eine Abordnung der Jugendfeuerwehr aus Heide in Dittmarschen, die schon seit Jahren freundschaftliche Beziehungen zur Wehr in Bischofsheim pflegt.

Ernsthaften Anschauungsunterricht in Sachen Brandbekämpfung erhielten die jungen Leute dann schon unfreiwillig, als nämlich am Samstagnachmittag nur einige hundert Meter vom Zeltplatz entfernt im Innenort von Wegfurt zwei Scheunen nach einem Blitzeinschlag in Brand geraten waren.

Der Samstagnachmittag stand allerdings zunächst ganz im Zeichen des Zeltlagerpokals. Geschicklichkeit einerseits, aber auch Wissen und technische Fähigkeiten andererseits waren gefragt. Jeweils sechs Teilnehmer bildeten eine Mannschaft. Nicht einfach war zum Beispiel der Transport eines Tischtennisballs durch einen Feuerwehrschlauch zu bewältigen oder das Aufrollen dreier aneinander gekoppelten Schläuche zu einem Rad.

Auch das Wasserschöpfen mit fünf Eimern will gelernt sein, vor allem dann, wenn dabei das gesamte sechsköpfige Team im Einsatz sein muss. Viel Spaß gab es beim abschließenden „Wasserwurf“ über eine zwei Meter hohe Bretterwand, wobei den Fängern auf der anderen Seite eine gründliche Dusche nicht erspart blieb. Bei den schwülen Temperaturen allerdings eine hochwillkommene „kühlende“ Abwechslung.
Die Siegerpokale am Abend wurden von Jugendwart Arno Götz und seinem Stellvertreter Hans-Peter Schonder aus Bischofsheim überreicht. Hierzu waren auch Kreisbrandrat Peter Bulheller und der 2. Bürgermeister der Stadt Bischofsheim, Georg Seifert erschienen. Sie zeigten sich erfreut über das Engagment, welches die jungen Leute an den Tag legten.

„Bei uns in Bischofsheim ist es am schönsten“, priest Georg Seifert die Vorzüge des Rhönstädtchens und der spontane Applaus unterstrich seine Feststellung. Er dankte vor allem den Organisatoren für einen reibungslosen Ablauf, allen voran der Wegfurter Jugendgruppe mit ihrem engagierten Jugendleiter Markus Zirkelbach. Das Gelände und auch die Nutzung der Gebäude an der Geisfürsthalle wurden von der DJK Wegfurt zur Verfügung gestellt.
„Echten Gemeinschaftsgeist und Begeisterung“ bescheinigte Peter Bulheller allen Beteiligten am Zeltlager. Er freute sich besonders über den Besuch aus Heide und kündigte für das kommende Jahr einen Gegenbesuch in Dittmarschen an. Neue Freunde zu gewinnen sei eine Aufgabe, welche sich für die Zukunft lohnen werde.
Mit Spannung wurden dann die Ergebnisse des Zeltlagerpokals erwartet. Besonders groß war die Begeisterung als Arno Götz den Sieger, die Jugendfeuerwehrgruppe Filke, bekannt gab. Sie gehört zu den personell kleinsten Feuerwehren im Landkreis. Mit einem relativ großen Abstand verwiesen sie nämlich die Jugendgruppe aus Windshausen auf den 2. und Bischofsheim auf den 3. Platz. Im kommenden Jahr, so die Gewinner wolle man den Pokal auf jeden Fall erfolgreich verteidigen.

Die Ergebnisse:
1. Filke 87,03 Punkte
2. Windshausen I 78,96 Punkte
3. Bischofsheim 78,20 Punkte
4. Eußenhausen I 77,82 Punkte
5. Ostheim I 75,09 Punkte
6. Unsleben I 74,62 Punkte
7. Heide I 73,71 Punkte
8. Unsleben II 72,32 Punkte
9. Sondernau 69,89 Punkte
10. Heide II 66,43 Punkte

Schwerer Frontalcrash auf der B 279 in Rhön: vier Tote, ein Schwerletzter

Geschrieben von unbekannt am 03.09.2006

Bischofsheim – Nachdem am frühen Sonntagmorgen auf der Autobahn A 3 bei Würzburg bereits vier Menschen ums Leben gekommen waren, hat sich kurze Zeit später ein weiterer tragischer Verkehrsunfall im Landkreis Rhön-Grabfeld ereignet. Auf der B 279 kurz vor Wegfurt kam es zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw. Dabei wurden vier junge Menschen getötet, eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die genaue Unfallstelle liegt in einer langgezogenen Rechtskurve zwischen Bischofsheim und Wegfurt, etwa einen Kilometer vor der Ortschaft Wegfurt.

Gegen 03.45 Uhr war dort ein mit vier jungen Leuten besetzter Opel Corsa mit einem entgegen kommenden Seat Toledo frontal zusammen gestoßen. Aufgrund erster Spurenauswertungen durch einen Sachverständigen muss davon ausgegangen werden, dass der 31-jährige Toledofahrer, der zum Unfallzeitpunkt in Richtung Wegfurt unterwegs war, aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Corsa kollidiert war.

Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos von der Fahrbahn geschleudert. Nach dem Aufprall kam der Corsa auf dem Dach zum liegen. Alle vier Insassen des Kleinwagens wurden bei dem Unfall getötet, der Seatfahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Bad Neustadt. Noch in der Nacht hat ihn ein Hubschrauber in eine Würzburger Klinik geflogen.

Alle fünf Menschen waren zunächst in ihren Autos eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit der Rettungsschere aus den Fahrzeugwracks befreit werden. Bei den vier Toten handelt es sich um zwei junge Männer im Alter von 21 und 23 Jahren sowie die 19-jährige Fahrerin. Die Identität einer weiteren jungen Frau, die ebenfalls getötet wurde, steht inzwischen fest: es handelt sich um eine 20-jährige Frau aus dem Landkreis Bad Kissingen – wie die drei anderen Getöteten.

Die Feuerwehren aus Bischofsheim, Wegfurt, Oberelsbach und Bad Neustadt/Saale waren mit etwa 50 Mann vor Ort. Die Rettungsleitstelle Schweinfurt hatte zwei Notärzte und vier Rettungswägen, einen davon aus Hessen, an die Unfallstelle entsandt.

Die Polizeiinspektion Bad Neustadt/Saale hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Ein Sachverständiger, der bei der Klärung der Unfallursache helfen soll, sowie der zuständige Staatsanwalt waren ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild von der Unfallsituation zu machen.

Wer die Stelle am Sonntagvormittag passierte und nichts wusste, erlebte kaum noch Hinweise auf das grauenvolle nächtliche Geschehen. Man sah nur noch Kratzer im Teer, Markierungen der Polizei, aufgerissenes Erdreich und vereinzelt Fahrzeugteile an der Unfallstelle. +++

 

– MainPost –

Wissenstest mit Bravour bestanden

Geschrieben von O.K. am 23.10.2006

Bischofsheim – 18 junge Feuerwehrleute, neun aus Bischofsheim, fünf aus Oberweisenbrunn und vier aus Wegfurt, absolvierten nach intensiver Vorbereitung den Wissenstest. Der stellvertretende Kreisjugendwart und Bischofsheimer Ausbildungsleiter, Hans-Peter Schonder, leitete die Prüfung im Bischofsheimer Feuerwehrzentrum. Er betonte, es sei kein Zufall, dass es in der Rhön nicht an Nachwuchs in den örtlichen Wehren fehle. Die sehr aktiven Jugendwarte würden durch interessante Angebote und intensive Ausbildung die Voraussetzungen dafür schaffen. Die höchste Stufe IV absolvierten aus Bischofsheim Florian Neumann und Christian Sopp; aus Wegfurt Andreas Hicking, Tobias Scherf und Felix Kleinhenz; aus Oberweisenbrunn Fabienne Kessler, Thomas Schäfer, Michael Kehm und Dominik Hohmann. Die Stufe III (Gold) aus Bischofsheim Kevin Schmitt und Maxi Voll; aus Wegfurt Eva Kleinhenz. Stufe II (Silber): aus Bischofsheim Nico Fischer, Maximilian Hüttner und Sebastian Neumann; aus Oberweisenbrunn Evelin Annon. Stufe I (Bronze): aus Bischofsheim Kai Pfülb und Nickolas Krenzer. Der Dank des Kreisjugendwartes galt nicht nur den jungen Leuten, sondern auch den örtlichen Ausbildern, Ralf Ihde (Wegfurt) und Roland Plendl (Oberweisenbrunn).

– MainPost –

 

Unfall mit zwei Leichtverletzten und erheblichem Sachschaden

Geschrieben von unbekannt am 16.01.2007

Bischofsheim – Am Montag, gegen 17.30 Uhr, befuhr eine 40-jährige Suzuki-Fahrerin die B 279 in Richtung Bischofsheim. An der Abzweigung Weisbach wollte sie nach links abbiegen. Dabei übersah Sie einen entgegekommen Mazda. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Beide Fahrer wurden leicht verletzt, zwei mitfahrende Kinder im Mazda blieben unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim war zum Abbinden von Benzin und Öl vor Ort. An der Unfallstelle wurde noch ein Hinweisschild auf eine Notrufsäule verbogen. An beiden Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 14.000 Euro.

 

– Rhön- und Saalepost –

Rund 1.000 Feuerwehrleute bei 750 Einsätzen unterwegs

Geschrieben von hf am 20.01.2007

Landkreis kam beim Sturmtief „Kyrill“ mit einem blauen Auge davon – Zahlreiche Straßen gesperrt

Bad Neustadt (hf) – Mehr als 1.000 Feuerwehrleute waren bei rund 750 Einsätzen in der Sturmnacht von Donnerstag auf Freitag im Landkreis Rhön-Grabfeld im Einsatz. Ausgerückt waren insgesamt 50 Wehren, vorwiegend im Bereich der Rhön.

Das bestätigt Kreisbrandrat Peter Bulheller auf Anfrage der Rhön- und Saalepost am gestrigen Morgen. Dem Sturm dürften an den Straßen rund 1.000 Bäume zum Opfer gefallen sein. Die Feuerwehr registrierte 44 Baumeinsätze. Zweimal stürzten Bäume auf Autos. In Mellrichstadt musste das alte Brauhaus abgesichert werden, in Hohenroth deckte der Sturm eine Maschinenhalle ab. Gestern waren noch 150 Wehrleute sowie die Straßenmeistereien im Einsatz, um verschiedene Straßen frei zu räumen.

Bis gegen 09:00 Uhr waren die Ortschaften Sands und Weimarschmieden ohne Strom. Grund dafür waren umgestürzte Bäume, die die Stromleitung zerstörten. Das Hochwasser hält sich in Rhön und Grabfeld in Grenden. In Bad Neustadt traten nicht, wie befürchtet, Brend und Saale massiv über die Ufer. Land unter hieß es am Freitagmorgen entlang der Saale zwischen Bad Königshofen und Bad Neustadt, sowie im Bereich der Streu bei Mellrichstadt und Ostheim.

Die ganze Nacht über war der Katastrophen-Stab im Landratsamt besetzt, ebenso die Einsatzzentrale der Feuerwehr Bad Neustadt. In Bereitschaft waren Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk.

Begonnen hatte alles am Donnerstag gegen 11 Uhr, als die Straßenmeisterei Rödelmaier zu den ersten Einsätzen ausrückte. Zwei Stunden später wurden aus der Rhön, speziell im Bereich Schmalwasser und Sandberg umstürzende Bäume gemeldet. Schnell stellte sich heraus, dass vor allem entlang der Straße zwischen Schmalwasser und Windshausen der Sturm die Bäume wie Streichhölzer umknickte. Die Feuerwehr entschied, die gesamte Straße für den Verkehr zu sperren. Für die Wehrleute war es zu gefährlich, in den Bereich zu gehen und die Straße frei zu räumen.

Aufgrund umgestürzter Bäume kam es zu Stromausfällen unter anderem in Schönau, Wegfurt, Willmars, Bischofsheim und auch in Sondheim/ Grabfeld sowie in Weimarschmieden und Fladungen. In Fladungen ging ein Trafohaus in Flammen auf. Oberregierungsrat Stefan Helfrich und Gerald Söder, Sachbearbeiter Brand- und Katastrophenschutz, listeten gestern insgesamt 44 Baum-Einsätze auf.

Vor allem im Bereich der Stadt Bad Neustadt stiegen am späten Donnerstagabend die Wasserstände. Vorsichtshalber baute die Feuerwehr den mobilen Hochwasserschutz „Beaver“ entlang der Otto-Hahn-Straße auf.

„Land unter“ hieß es am Donnerstagabend aber auch in Ostheim und Mellrichstadt sowie in Unterweisenbrunn. Die Feuerwehr sperrte im Landkreis vorsichtshalber viele Straßen, die durch Waldgebiete führten, wenn dort umstürzende Bäume gemeldet wurden.

Lob gab es von der Polizei für die Bevölkerung, die zu Hause blieb, so dass kein Menschenleben gefährdet war und es auch zu keinen Unfällen kam. Das BRK Rhön-Grabfeld hatte vorsorglich seine Wachen bis in die Morgenstunden besetzt und sich für den Ernstfall gerüstet.

Landrat Thomas Habermann sprach die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute aber auch der anderen Rettungsdienste an. Das Sturmtief „Kyrill“ habe den Landkreis zwar im Griff gehabt, allerdings sei man noch mit einem „blauen Auge“ davon gekommen. Eigensicherung ging auch für die Rettungskräfte vor, sagte der Landkreischef. Auch er lobte die Einsicht der Bevölkerung in Rhön und Grabfeld, die zu Hause blieb und nur dort ein Auto benutzte, wo es wirklich notwendig war. Das sei auch der Grund dafür, dass nur zwei kleine Unfälle ohne Personenschaden zu verzeichnen waren. Dazu gehörte ein Unfall bei Unterebersbach, wo ein Auto in einen umgestürzten Baum fuhr. Leicht verletzt wurden Bewohner eines Neubaues, die dort am Wintergarten einen Balkon absichern wollten.

Als sich der Sturm dann gestern in den Morgenstunden legte, begannen, wie der Landrat bereits in einem Gespräch in den Abendstunden betont hatte, die Aufräumarbeiten. Wichtig sei es gewesen, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten am Freitagmorgen wieder ungehindert auf den wichtigsten Straßen fahren konnten.

Größere Schäden werden in den Wäldern befürchtet. Vor allem im Raum Bischofsheim, aber auch an der Thüringer Hütte hatte der Sturm zum Teil flächig gewütet. An der neuen Franziskuskapelle ist der Wald durch den Sturm weitgehend abgeholzt, berichtete Günter Werner vom Diözesanbüro Bad Neustadt, der am Freitagmorgen selbst vor Ort war. Ansonsten sind es eher so genannte „Nester“ und einzelne umgestürzte Bäume.

Die Forstämter in Rhön und Grabfeld bitten die Bevölkerung deshalb dringend, an den Wochenende die Wälder nicht zu betreten. Benutzt werden sollten auch nur die öffentlichen Straßen, zum Beispiel die zum Kreuzberg, die entsprechend frei geräumt sind. Seitenwege in den Wäldern sind noch mit Gefahr durch herabfallende Äste und lockere Bäume verbunden.

– Rhön- und Saalepost –

 

Pkw überschlug sich – Fahrer befreite sich selbst

Geschrieben von unbekannt am 22.01.2007

Bischofsheim – Ein 46-jähriger Autofahrer aus Bischofsheim fuhr am Montag, gegen 4.30 Uhr, von Bischofsheim in Richtung Sandberg. Dabei kam er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit bei eisglatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab. Sein Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte sich schwer verletzt selbst aus seinem Pkw befreien und wurde durch den anwesenden Rettungsdienst in das Kreiskrankenhaus Bad Neustadt gebracht. Der Unfallort wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim abgesichert. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro.

 

– MainPost –

Gemeinsame Übung mit dem Roten Kreuz

Geschrieben von Eckert am 31.01.2007

Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim mit Ehrungen verdienter Mitglieder
Bischofsheim – Die Feuerwehr Bischofsheim hatte im vergangen Jahr 35 Einsätze zu verzeichnen, genauso viele wie im Vorjahr. Die Gesamteinsatzzeit betrug 958 Stunden, im Vorjahr waren es 1.133 Stunden. Es waren unter anderem 14 Technische Hilfeleistungen, neun Brandeinsätze, zehn freiwillige Hilfeleistungen. Die Mehrzahl der Einsätze leitete Kommandant Thomas Rauch.
Im vergangenen Jahr wurden mit den sechs Fahrzeugen insgesamt bei Übungen und Einsätzen 7.674 Kilometer gefahren. Es wurden 35 Übungen mit insgesamt 1.041 Stunden abgehalten, wobei die Übungsstunden der Atemschützer und die Übungsstunden für die Leistungsabzeichen nicht berücksichtigt sind. Kommandant Thomas Rauch war mit der Beteiligung an den Übungen im großen und ganzen zufrieden. Auf jeden Fall sie es mehr gewesen als im Vorjahr.
Im vergangen Jahr wurde von vier Gruppen das Leistungsabzeichen „Gruppe im Löscheinsatz“ abgelegt. Heuer sollen verstärkt Leistungsabzeichen in Technischer Hilfeleistung abgelegt werden.
An einem Hubschrauberaußenlastbehälter-Lehrgang in Roth bei Nürnberg nahmen Sven Puchinger, Winfried Mai und Bastian Schiele teil. Den Atemschutz-Gerätewartlehrgang besuchte Werner Schiele. Den Atemschutzlehrgang auf Kreisebene besuchten Sven Puchinger und Christoph Finger.
Das Sportabzeichen wurde von Heiner Mai, Ilona Reukauf, Janina Geis, Barbara Geis, Petra Hüttner und Gerhard Mai abgelegt.
Thomas Rauch machte auf die Notwendigkeit der Aus- und Weiterbildung aufmerksam und dankte allen, die sich bereit erklären und entsprechend Lehrgänge besuchen. Ein besonderer Dank ging an den stellvertretenden Kommandanten Thomas Geis für die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit sowie an alle Engagierten.
Mit Wein als Anerkennung für besondere Verdienste dankte der Kommandant Klaus Finger, Walter Reitz, Winfried Mai, Robert Schmid, Werner Schiele. „Möge es der Bischofsheimer Feuerwehr auch in Zukunft nie an Frauen Männer und Jugendlichen fehlen, die bereit sind, sich für die Sicherheit von Hab und Gut der Mitbürger einzusetzen und sie vor Feuer und Katastrophen aller Art zu schützen.“
Zur Bischofsheimer Feuerwehr gehören 116 Mitglieder, davon 90 aktive Mitglieder. Neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen wurde Nickolas Krenzer.
Höhepunkt der Dienstversammlung war dann die Ehrung von langjährig aktiven Feuerwehrkameraden. Für zehn Jahre wurden geehrt: Sebastian Finger, Janina Geis und Thomas Rauch. Hans-Peter Schonder wurde für 20 Jahre geehrt. Seit 25 Jahren ist Jürgen Enders bei der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim. Und für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Walter Reitz und Michael Fromm ausgezeichnet.
Verschoben werden musste die Ehrung von Georg Gensler, der seit 60 Jahren der Feuerwehr treu zur Seite steht.
Unter „Verschiedenes“ bat der Kommandant alle Feuerwehrdienstleistenden, mit dem Material und der Einrichtung pfleglich umzugehen. Eine Rechnung von 800 Euro für eine vemeintlich defekte Schranke, die dann gar nicht defekt sondern nur verstellt war, müsse nicht sein.
Die Einsatz- bzw. Funkzentrale werde in Zukunft von der Jugendfeuerwehr besetzt und zwar in erster Linie von Thomas Finger und Lars Puchinger. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Tagesordnung präsentierte Sebastian Finger die neue Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim.
Am 5. Februar findet eine gemeinsame Übung mit dem Roten Kreuz statt. Rauch bat alle Feuerwehrdienstleistenden hieran teilzunehmen, da es um wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen gehe.
– Rhön- u. Saalepost –

Wochenlang in alten Unterlagen gewühlt

Geschrieben von ME am 01.02.2007

Bischofsheim – Silvia Finger gab im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr den Bericht für die Damenwehr und dankte allen Frauen, die seit der Gründung 1993 aktiv mit dabei waren.

Im 13. Jahr seit Bestehen der Damengruppe legten einige Frauen ihr letztes Leistungsabzeichen im Löschangriff ab. Gold-Rot ging an Ulla Kleinhenz, Barbara Geis, Ramona Giesel, Antje Rauch, Silke Mölter und Silvia Finger. In diesem Jahr steht das Leistungsabzeichen in Technischer Hilfeleistung an, das dann für einige auch das letzte Abzeichen sein wird. Sie versicherte den Männern, dass die Frauen gerne die Männergruppen unterstützen werden.

32 Atemschutzgeräteträger gehören aktuell zur Bischofsheimer Wehr, berichtete Atemschutzgerätewart Christian Hoenen. Neu im vergangen Jahr hinzu kamen Sven Puchinger und Christoph Finger. Acht Übungen wurden durchgeführt, eine in der Jugendherberge am Bauersberg. Zweimal waren die Bischofsheimer in der Atemschutzstrecke in Bad Neustadt. Thomas Hubert absolvierte eine Fortbildung im Brandhaus in Würzburg.

Den Bericht zur Jugendwehr gab Hans-Peter Schonder. Er berichtet von den Aktivitäten der zwölf Jugendlichen. 90 Gesamtstunden gliedern sich in 70 Stunden Ausbildung und 20 allgemeine Stunden Jugendarbeit. Als neue Jugendsprecher wurden Thomas Finger und als Stellvertreter Lars Puchinger und Florian Neumann gewählt. Von einer sehr guten Übungsbeteiligung sprach Schonder.

Mit dem Deutschen Leistungsabzeichen wurde eine große Hürde genommen. Den Wissenstest absolvierten die Jugendlichen ebenfalls. Beim Zeltlager der Kreisfeuerwehrjugend nahmen die Bischofsheimer Jugendlichen mit Begeisterung teil und sicherten sich den dritten Platz beim Zeltlagerpokal. Nachdem die Jugendfeuerwehr aus Heide die Bischofsheimer nun schon zweimal besuchte, plant Schonder einen Gegenbesuch in 2007. Außerdem werden die Jugendlichen am Bundeswettbewerb teilnehmen und die Bayerische Leistungsprüfung ablegen.

Vorsitzender Jürgen Enders berichtete über die Vereinsaktivitäten im vergangen Jahr. Dazu gehören die vielen Geburtstage ebenso wie das Maibaumaufstellen, der Besuch von Feuerwehrfesten und der Familientag am Rothsee sowie der Ausflug nach Bamberg und die Teilnahme an den Stadtmeisterschaften der Schützen.

Winfried Mai arbeitet an einem Buch über die Leistungsabzeichen der Feuerwehr Bischofsheim. Wochenlang wühlte er in alten Unterlagen, um eine komplette Auflistung zu bekommen. Zwischen 1962 bis zum Jahr 2006 seien über 100 Leistungsabzeichen abgelegt worden. Er selbst sei als Kommandant immer „hinterher gewesen“, so wurden in seiner Amtszeit die meisten Leistungsabzeichen abgelegt.

Noch weitere fünf Jahre möchte Mai Unterlagen sammeln, um dann das Buch „50 Jahre Leistungsabzeichen der Frweiwilligen Feuerwehr Bischofsheim“ herauszugeben. Das erste Leistungsabzeichen wurde am 11. August 1962 unter dem damaligen Kommandant Walter Lohbrand abgelegt.
– Rhön- u. Saalepost –

Auf Nässe verunglückt

Geschrieben von unbekannt am 04.03.2007

Bischofsheim – Zu einem folgeschweren Verkehrsunfall kam es am Sonntag, den 04.03.2007 gegen 02.00 Uhr. Zu dieser Zeit befuhr ein 25-jähriger Mann mit seinem Nissan Terrano die B 297 bei Bischofsheim in Fahrtrichtung Oberweisenbrunn.

Kurz vor der Abfahrt Frankenheim kam der Pkw auf der feuchten und an dieser Stelle überfrorenen Fahrbahn nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Nissan drehte sich und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung im linken Straßengraben zum Stehen. Während der Fahrer mit schweren Kopfverletzungen in die Städtischen Kliniken Fulda eingeliefert werden musste, wurden die drei Mitfahrer mit leichteren Verletzungen im Kreiskrankenhaus Bad Neustadt/Saale behandelt. Die Feuerwehren Bischofsheim, Oberweisenbrunn und Frankenheim regelten den Verkehr, leuchteten die Unfallstelle aus und halfen bei der Rettung und Betreuung der Verletzten.

 

– Rhön- und Saalepost –

Leistungsabzeichen

Geschrieben von Marion Eckert am 18.04.2007

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim legten das Leistungsabzeichen der Technischen Hilfe ab. Kommandant Thomas Rauch hob in seinen Dankesworten die Notwendigkeit der steten Aus- und Weiterbildung hervor. Sein Dank galt allen Kameraden sowie seinen beiden Mitausbildern Ulla Kleinhenz und Werner Schiele. Das Abzeichen in Bronze erhielt Maximilian Voll, Silber legten Walter Hohn, Christoph Finger, Sven Puchinger, Johannes Rott und Werner Schiele ab. Das Abzeichen in Gold bekamen Sebastian Finger, Sven Mölter und Janina Geis. Gold-Blau legten Thomas Rauch und Florian Reitz ab, Gold-Grün Harald Lucht und Christian Hoenen, und die höchste Stufe Gold-Rot bekam Bernhard Kleinhenz.

 

Rhön- u. Saalepost

Waldbrände

Geschrieben von unbekannt am 07.05.2007

Bischofsheim – Ein Verkehrsteilnehmer teilte am gestrigen Sonntagvormittag einen Waldbrand etwa 2 km nach Bischofsheim mit. Vor Ort wurde festgestellt, dass im Wald auf einer Fläche von etwa 10 Quadratmetern Buchenholz-Abraum brannte. Wie der Brand entstanden war, ist nicht bekannt. Die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim und Frankenheim wurde verständigt und löschte das Feuer.

 

– MainPost –

31-jährige aus Tann auf B 278 verunglückt – lebensgefährlich verletzt

Geschrieben von unbekannt am 07.05.2007

Wüstensachsen – Auf der Bundesstraße B 278 zwischen Wüstensachsen/Hessen und Bischofsheim/Bayern ist heute Morgen gegen 8 Uhr 10 eine 31-jährige Pkw-Fahrerin aus Tann/Rhön mit ihrem BMW aus bislang unbekannter Ursache von der Straße abgekommen und schwer verunglückt. Wahrscheinlich aufgrund eines Fahrfehlers war der 5er BMW erst nach rechts von der Straße abgekommen und von dort nach links etwa 1 Meter 50 die Böschung hinuntergestürzt und gegen einen Baum geprallt.

Die Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen. Die Feuerwehrkräfte aus Gersfeld und Bischofsheim mussten das Dach des Fahrzeugs abtrennen, um die Fahrerin zu bergen. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Schweinfurt geflogen. Außer der Feuerwehr waren auch zwei Rettungswagen im Einsatz. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit 15.000 Euro. +++

 

– Fuldaer Zeitung –

31-jährige Fahrerin im Krankenhaus an Unfallfolgen vom Montag verstorben

Geschrieben von unbekannt am 10.05.2007

Tann/Rhön – Die 31-jährige Autofahrerin aus Tann, die am Montagmorgen auf der B 278 mit ihrem BMW bei Wüstensachsen schwer verunglückt war (Bericht vom 07.05.2007), ist gestern ihren schweren Kopfverletzungen erlegen. Dies gab die Polizei heute bekannt.

Bei dem Unfall am Montag war die Frau mit ihrem BMW nach links von der Fahrbahn abgekommen, fuhr eine etwa 1,5 Meter tiefe Böschung hinab und stieß frontal gegen einen Baum. Sie musste schwerverletzt von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden. Ein Rettungshubschrauber flog die lebensgefährlich verletzte Frau dann in ein Schweinfurter Klinikum, wo sie gestern ihren schweren Kopfverletzungen erlag.

 

– Fuldaer Zeitung –

Alle drei Gruppen erreichten hervorragendes Ergebnis

Geschrieben von O.K. am 15.05.2007

Leistungsprüfung technische Hilfeleistung
Bischofsheim – Drei Gruppen der Feuerwehren aus dem Bischofsheimer Stadtbereich absolvierten auf dem Gelände der Stützpunktwehr in Bischofsheim Leistungsprüfungen zur technischen Hilfeleistung. Die Vorbereitungen für die Leistungsstufen Bronze bis Gold-Rot absolvierten die Gruppen aus Bischofsheim, Oberweisenbrunn und Wegfurt unter der Leitung von Ulla Kleinhenz und Bernhard Kleinhenz in Bischofsheim, wo die notwendigen Gerätschaften vorhanden sind.
Als Schiedsrichter fungierten jetzt die Kreisbrandmeister Josef Freund, Reiner Schmidt, Ulla Kleinhenz und Kreisbrandinspektor Winfried Mai.
Bei der Übergabe der Abzeichen lobte Reiner Schmidt Mannschaften und Ausbilder, die ein sehr gutes Prüfungsergebnis erzielten. Winfried Mai dankte besonders auch den teilnehmenden Frauen, die in zehn Jahren alle Leistungsstufen bis Gold-Rot schafften und damit eine Starke Stütze der Wehr geworden sind.
Die höchste Stufe Gold-Rot zur technischen Hilfeleistung bestanden Gruppenführerin Silvia Finger, Barbara Geis, Ulla Kleinhenz und Claudia Schwab-Geis. Gold-Grün: Silke Mölter und Antje Rauch und Petra Hüttner, Gold-Blau Ilona Reukauf, Bronze Carolin Geis (alle Bischofsheim). Silber: Gruppenführer Engelbert Fries, Markus Zirkelbach, Ingo Ress, Thilo Schilder und Sebastian Voll. Bronze: Ralf Ihde, Alexander Bartz und Thomas Tratt (Wegfurt). Silber ging an die Oberweisenbrunner: Ralf Roth, Markus Eisenmann, David Johnson, Matthias Abert, Jürgen Vorndran, André Back, Markus Benkert, Roland Marcel und Tobias Schneider.
– MainPost –

Feldscheune in Flammen

Geschrieben von O.K. am 25.05.2007

Polizei schließt Brandstiftung nicht aus
Unterweisenbrunn – In der Nacht zum Donnerstag wurde gegen 2.45 Uhr der Brand einer Feldscheune bei Unterweisenbrunn gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass das acht auf zehn Meter große, massiv gemauerte Gebäude in Flammen stand.
Die Scheune wurde nicht nur zur Lagerung von Heuballen verwendet, sondern sie diente auch als Unterstand für neun Pferde, die sich in offener Haltung befinden und sich selbst auf dem eingezäunten Grundstück in Sicherheit bringen konnten, wie es im Bericht der Polizei heißt.
Nach ersten Erkenntnissen gerieten 15 im Gebäude gelagerte Heupressballen in Brand. In der Scheune waren keine Maschinen gelagert. Auch war das Gebäude offensichtlich nicht elektrifiziert, so dass ein Kurzschluss als Brandursache wohl ausscheiden dürfte. Blitzschlag dürfte wegen der derzeitigen trockenen Witterungslage ebenfalls als Grund für diesen Brand nicht in Frage kommen.
Für die Brandbekämpfung war ein massives Aufgebot an Wehrleuten aus Unterweisenbrunn, Bischofsheim, Wegfurt und Haselbach zusammengezogen worden. Für die Löscharbeiten, die unter Leitung des Unterweisenbrunner Kommandanten Kurt Viernickel standen, musste eine mehrere hundert Meter lange Schlauchstrecke gelegt werden. Die Feuerwehr aus Unterweisenbrunn war am Donnerstagnachmittag noch mit der Brandwache beschäftigt.
Da Brandstiftung nicht auszuschließen ist, hat die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
– MainPost –

Älteres Wohnhaus brannte völlig aus

Geschrieben von O.K. am 11.07.2007

20.000 Euro Schaden in der Haselbachstraße
Haselbach –  Feueralarm gestern Nachmittag in Bischofsheim. Gegen 13.50 Uhr wurde ein Nachbar auf aus dem freistehendem Anwesen in der Haselbachstraße schlagenden Flammen aufmerksam. Er löste Alarm aus. Der Hauseigentümer, der das Feuer zwischenzeitlich ebenfalls bemerkt hatte, versuchte noch mit einem Eimer Wasser zu löschen. Erfolglos. Der 71-jährige kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus nach Bad Neustadt.
Auch wenn die Wehren aus Haselbach, Bischofsheim, Ober- und Unterweisenbrunn, Frankenheim und Wegfurt schnell am Ort des Geschehens eintrafen und der Brand dann auch relativ zügig unter Kontrolle war, wurde das ältere einstöckige Wohnhaus komplett zerstört. Um auszuschließen, dass sich noch irgendwo verborgene Brandnester befinden, deckte die Feuerwehr das Dach ab. Glücklicherweise steht das Haus relativ frei, ein Übergreifen der Flammen auf eine Scheune in der Nähe verhinderten die Wehrleute. Einen Traktor und vier Kühe konnten sie ebenfalls retten.
Über die Brandursache war gestern noch wenig bekannt. Wie Augenzeugen berichteten, scheint der Brand im Bereich des Wohnzimmers ausgebrochen zu sein. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt dauern an.
– MainPost –

Ohne Fremdeinwirkung überschlagen

Geschrieben von Otto Kleinhenz am 16.07.2007

Bischofsheim (TOP) Nicht so schlimm wie zunächst befürchtet verlief ein Unfall am Montagnachmittag auf der B279 bei Bischofsheim. Eine Frau aus dem Landkreis hatte gegen 14 Uhr, so die ersten Erkenntnisse der Polizei, ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über ihr Auto verloren, das sich darauf hin überschlug und schwer demoliert im Graben liegen blieb. Die Fahrerin wurde entgegen ersten Meldungen nicht eingeklemmt und musste leicht verletzt in das Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr Bischofsheim sicherte unter Leitung von Thomas Rauch die Unfallstelle ab.

– Mainpost –

 

Feldscheune niedergebrannt – Heu und Gerätschaften vernichtet

Geschrieben von Eckert am 08.10.2007

Bischofsheim – Bis auf die Grundmauern brannte am Samstag eine etwa 11 mal 8 Meter große freistehende Scheune bei Bischofsheim ab. Personen kamen nicht zu Schaden. Das Feuer wurde der Einsatzzentrale beim Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg gegen 18.45 Uhr mitgeteilt. Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim verständigt, die mit 30 Mann am Brandort eintraf. In der etwa einen Kilometer außerhalb der Stadt Bischofsheim gelegenen Scheune verbrannten zudem etwa 60 Heuballen, drei Motorsägen und ein Stromaggregat. Nach bisherigen Schätzungen dürfte sich der Schaden auf etwa 20.000 EUR belaufen. Hinsichtlich der Brandursache haben zwischenzeitlich Beamte der Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen aufgenommen.

 

– Rhön- und Saalepost –

Atemschutzgeräteträger-Lehrgang

Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 02.11.2007

Am jüngsten Atemschutzgeräteträgerlehrgang in Bad Neustadt nahmen 18 Aktive aus acht verschiedenen Feuerwehren der Bezirke I und II teil. Der Leiter der Atemschutzübungsstrecke, KBM Waldemar Stecker, dankte den Aktiven für ihre Bereitschaft zur Weiterbildung und ihren ehrenamtlichen Einsatz innerhalb der Feuerwehren. Stecker hob auch die ehrenamtlichen Ausbilder Detlef Maag, Michael Mölter, Roland Benkert und Christian Trabert hervor, denn ohne ihren Einsatz wären die kontinuierlichen Lehrgänge in diesem Bereich nicht möglich. Die erfolgreichen Teilnehmer waren Tobias Krenzer, Christoph Friedel, Lukas Leuner, Reiner Krenzer (Schmalwasser), Michael Schilling, Dietmar Friedrich (Stetten), Johannes Friedrich, Johannes Leischner (Nordheim), Maximilian Voll (Bischofsheim), Jens Breunig, Sebastian Menz, Stephan Sauer (Sondheim), Markus Mölter, Sascha Pfister (Wollbach), Christian Stäblein, Sebastian Klein (Heustreu), Stefan Jahn und Martin Büchs (Unsleben). Foto: K. Rösch

Übung zur Technischen Hilfeleistung

Geschrieben von Christoph Finger am 30.11.2007

Im Rahmen einer Monatsübung war die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim auf dem Gelände der Firma Autoverwertung Katzenberger in Heustreu im Einsatz. Angesagt war die technische Hilfeleistung. Die Feuerwehrfrauen und -männer konnten an drei verschiedenen Fahrzeugen, die die Firma Katzenberger zur Verfügung stellte, die verschiedenen hydraulischen Bergewerkzeuge, wie z. B. Rettungsschere, Spreizer und Hydraulikstempel, einsetzen, um den Umgang mit diesen Geräten zu festigen. 2. Kommandant Thomas Geis erklärte den Feuerwehrleuten anschließend die Funktions- und Reaktionsweise bei verunfallten Fahrzeugen mit Airbagsystemen und wie man mit diesen umgeht. Foto: Finger

Wissenstest 2007

Geschrieben von Eckert am 06.12.2007

Bischofsheim – Jungfeuerwehrler aus Bischofsheim, Oberweisenbrunn, Schönau, Rödelmaier und Sandberg absolvierten einen Wissenstest mit Themen wie Erste Hilfe, Verhalten bei Unfällen, Absichern der Unfallstelle, Sofortmaßnahmen bei Brandentdeckung, Absetzen eines Notrufs oder stabile Seitenlage. Gastgeber war die Feuerwehr Bischofsheim. Die Plakette in Bronze erhielten Simon Köth (Sandberg), Nils Puchinger (Bischofsheim), Miriam Müller, Julia Beck und Jessica Johannes aus Schönau sowie aus Oberweisenbrunn Julian Prakasti, Jan Zachmann, Patrick Roth, Julian Eisenmann, Daniel Gundelach, Alexander Eckert, Manuel Schrenk, Saskia Graumann, Jacqueline Enders, Maximilian Enders, Sascha Simon und Toni Eisenmann. Die Plakette in Silber erhielten Friedrich Reichert und Andreas Nikolaus aus Rödelmaier, Kai Pfülb und Nicko Fischer aus Bischofsheim und Kristina Müller aus Schönau. Die goldene Plakette erhielten Udo Vorndran, Sebastian Keß, Felix Stenzel und Marcel Enders aus Schönau, Sebastian Neumann und Maxi Hüttner aus Bischofsheim sowie Evelin Annon aus Oberweisenbrunn. Stufe vier mit Urkunde legten Kevin Schmitt aus Bischofsheim und Sebastian Ochs aus Oberweisenbrunn ab. Stellvertretender Kreisjugendwart Hans-Peter Schonder (rechts) gratulierte.

 

– Rhön- u. Saalepost –

Blitzeis als Ursache mehrere Verkehrsunfälle

Geschrieben von unbekannt am 30.12.2007

Landkreis Rhön-Grabfeld – Im nördlichen Dienstbereich der Polizeiinspektion Bad Neustadt ereigneten sich am Samstagnachmittag mehrere Verkehrsunfälle. Bei minus drei Grad fing es plötzlich an zu regnen und die Straßen wurden schlagartig mit einer Eisschicht überzogen. Bei Oberweisenbrunn ereignete sich ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Ein Pkw kam aufgrund der Eisglätte ins Schleudern und prallte in den Gegenverkehr, zwei nachfolgende Pkw rutschten dann in die verunfallten Fahrzeuge; glücklicherweise wurde nur eine Person leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Die herbeigerufenen Feuerwehren aus Bischofsheim und Oberweisenbrunn sicherten die Unfallstelle vorbildlich ab, halfen bei der Bergung der Fahrzeuge und führten die erforderlichen Umleitungsmaßnahmen durch. Bei drei weiteren Unfällen wurde eine Frau leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 8500,- Euro geschätzt.

 

– MainPost –

 

Winfried Mai Vorsitzender der Bischofsheimer Wehr

Geschrieben von unbekannt am 18.02.2008

Bischofsheim (mch)  Neuwahlen standen bei der Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Bischofsheim auf der Tagesordnung, die ein überraschendes Ergebnis brachten: Winfried Mai ist der neue Vorsitzende des Feuerwehrvereins Bischofsheim.

Nachdem sich Vorsitzender Jürgen Enders nicht mehr zur Wahl gestellt hatte und das ausdrückliche Ziel „Verjüngung der Vorstandschaft“ hieß, erklärte sich aus den Reihen der Mitglieder aber niemand bereit den Posten zu übernehmen. Winfried Mai winkte zunächst mit einem „es gibt Jüngere“ ab, ließ dann aber doch durchblicken, dass er für eine Wahl zur Verfügung stehen würde. Nachdem die weitere Kandidatensuche ergebnislos verlief, griff Wahlleiter Bürgermeister Udo Baumann erneut auf Mai zurück, der sein Ja zur Kandidatur gab.

Mit überwältigender Mehrheit wurde Mai dann zum Vorsitzenden gewählt. „Er hat das Wissen, die Fähigkeiten und das nötige Können den Verein zu führen“, unterstützte Jürgen Enders Mais Wahl.

Mai knüpfte an seine Wahl einige Bedingungen: „Wenn ihr wollt, dass ich es mache, dann müsst ihr euch besser einbringen“, sprach er die Mängel im Feuerwehrverein an. „Ich müsst wissen, ich nehme euch ran“, kündigte Mai an. Auch möchte er den aktiven Dienst als Vorsitzender erst nach dem Fest antreten, da die Planungen bereits von seinem Vorgänger getätigt wurden.

Die weitere Wahl lief problemlos. Hans-Peter Schonder bleibt stellvertretender Vorsitzender, Ulla Kleinhenz löst Albrecht Finger als Schriftführerin ab. Die Kasse übernahm Jürgen Hilpert vom Erwin Mai. Bei den Vertrauensleuten wurde Roland Mai im Amt bestätigt, neu hinzu kam Christoph Finger. Die Kasse prüfen Silke Mölter und Lothar Weber.

Der Feuerwehrverein Bischofsheim ist von der aktiven Feuerwehr Bischofsheim organisatorisch komplett getrennt. So sind die Kommandanten Thomas Rauch und Thomas Geis nicht in den Vorstand integriert.

Der scheidende Vorsitzende Jürgen Enders gab einen detaillierten Einblick über die vielfältigen Aktivitäten. Neben den traditionellen Aktivitäten wie dem Aufstellen des Faschingsbaums, Maibaums und der Feier des Florianstags waren das Stadtfest und die Trans Bike Germany Schwerpunkte der Vereinsarbeit.

In diesem Jahr stehen vom 31. Mai bis 2. Juni die Feier zum 140-jährigen Bestehen Bischofsheim Wehr und 40 Jahre Partnerschaft mit der Feuerwehr Heide im Terminkalender.

 

– Mainpost –

 

Jugendfeuerwehr braucht dringend Verstärkung

Geschrieben von Marion Eckert am 18.02.2008

Die Atemschutzgerätetruppe der Feuerwehr Bischofsheim besteht zur Zeit aus 30 Personen. Neu hinzu gekommen ist Maximilian Voll, der im Herbst den entsprechenden Lehrgang absolviert hatte.

Sven Puchinger besuchte den Lehrgang CSA Katastrophenschutz. Wie Atemschutzgerätewart Christian Hoenen informierte, wurde die Atemschutzstrecke in Bad Neustadt zweimal besucht, außerdem wurden zwei weitere Übungen abgehalten.

Im vergangenen Jahr gab es nur zwei Einsätze zu vermelden, beim Brand eines Lkw-Anhängers und beim Wohnhausbrand in Haselbach.
In der Atemschutzwerkstatt wurden insgesamt 50 Stunden geleistet. Darunter fallen vor allem Reinigungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten von Atemschutzgeräten. Ein Dank ging an Bernhard Kleinhenz und Werner Schiele, die unzählige Stunden in der Werkstatt verbrachten.
Der Bericht der Jugendfeuerwehr wurde von Hans-Peter Schonder gegeben. Elf Jugendliche gehören zur Jugendfeuerwehr Bischofsheim, Jugendgruppensprecher ist Thomas Finger. Insgesamt wurden 85 Gruppenstunden absolviert, vornehmlich die Vorbereitung auf das Bayerische Jugendleistungsabzeichen und den Wissenstest.

Es wurden Ausflüge unternommen und am Zeltlager in Stockheim teilgenommen. Zu den Höhepunkten zählte die Fahrt zur Wehr nach Heide.
Hans-Peter Schonder bat alle Feuerwehraktiven, sich im Familien- und Bekanntenkreis umzusehen, ob nicht junge Leute für die Jugendfeuerwehr gewonnen werden könnten. Das Mindestalter sei zwölf Jahre und die nächste Übung findet am Montag, 25. März, um 18 Uhr statt und ab da immer 14-tägig.

Die Damenwehr besteht aus zehn aktiven, informierte Silvia Finger die Versammlung. Der Schwerpunkt lag im vergangenen Jahr auf dem Leistungsabzeichen der technischen Hilfeleistung.

 

Wehrleute rücken zu immer mehr Hilfseinsätzen aus

Geschrieben von mch am 19.02.2008

Bischofsheimer Feuerwehr blickt bei Mammut-Sitzung auf höchst arbeitsreiches Jahr zurück

Bischofsheim – Ausführliche Berichte, eine Vielzahl von Ehrungen und Vorstandswahlen ließ die Hauptversammlung der Feuerwehr Bischofsheim zu einer Mammutveranstaltung werden, die erst gegen Mitternacht ihr Ende fand.

Die Wehr hatte im vergangenen Jahr 62 Einsätze mit 1111 Arbeitsstunden zu verzeichnen. Das ist weit mehr als 35 Einsätze im Vorjahr. Unter den Einsätzen waren 35 technische Hilfeleistungen, 17 Brandeinsätze und zehn freiwillige Hilfeleistungen.

Drei Einsätze waren außerhalb des Gemeindebereiches von Bischofsheim. Kommandant Thomas Rauch stellte die Einsätze im Einzelnen und die Teilnehmer vor. Spitzenreiter bei der Einsatzbeteiligung ist Erwin Hohn mit 37 Einsätzen.

Die Bischofsheimer Wehr absolvierte im vergangenen Jahr 44 Übungen mit 1319 Stunden, wobei die Übungsstunden der Atemschützer, für das Leistungsabzeichen und in der Schlauchwerkstatt nicht berücksichtigt sind. Leider sei die Beteiligung nur schwach gewesen, monierte der Kommandant und bat vor allem die Atemschutzgeräteträger die jährlich vorgeschriebenen Übungen in der Atemschutzstrecke ernst zu nehmen.

Im vergangenen Jahr haben vier Gruppen das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistungen abgelegt. Rauch gratulierte und kündigte an, dass in diesem Jahr das Leistungsabzeichen Löscheinsatz im Vordergrund stehe.

Derzeit gehören zur Feuerwehr Bischofsheim 132 Mitglieder, darunter 104 Aktive. In die Jugendwehr aufgenommen wurde Nils Puchinger. Die Einsatz- und Funkzentrale der Feuerwehr wird in Zukunft von der Jugendfeuerwehr besetzt, und zwar in erster Linie von Thomas Finger und Lars Puchinger.

Beförderungen

Wer sich in Bischofsheims Wehr einsetzt und fortbildet der wird regelmäßig befördert. Heuer beförderte Kommandant Rauch Nickolas Krenzer zum Feuerwehrmann, Maximilian Voll, Sven Mölter, Sven Puchinger, Johannes Rott und Christoph Finger zum Oberfeuerwehrmann, Hilmar Hohn zum Hauptfeuerwehrmann, Sebastian Finger und Florian Reitz zum Löschmeister und Christian Hoenen zum Oberlöschmeister.

Die Damenwehr besteht aus zehn Aktiven, informierte Silvia Finger die Versammlung. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit lag im vergangenen Jahr auf dem Leistungsabzeichen der Technischen Hilfeleistung.

 

– Main-Post –

 

 

Jugendwehr braucht Nachwuchs

Geschrieben von (mch) am 24.02.2008

30 Atemschützer in der Böschemer Wehr

Bischofsheim – Die Atemschutzgerätetruppe der Feuerwehr Bischofsheim besteht aus 30 Personen. Darüber informierte Atemschutzgerätewart Christian Hoenen in der Hauptversammlung. Neu hinzu gekommen ist Maximilian Voll.

Wie Hoenen weiter berichtete, wurde die Atemschutzstrecke in Bad Neustadt zweimal besucht. Es wurden eine Übung im Schullandheim und eine im Kindergarten abgehalten. 2007 gab es nur zwei Einsätze. So waren die Atemschutzträger beim Brand eine Lkw-Anhängers und beim Wohnhausbrand in Haselbach aktiv.

In der Atemschutzwerkstatt wurden insgesamt 50 Stunden geleistet. Darunter fallen vor allem Reinigungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten von Atemschutzgeräten. Ein Dank ging dafür an Bernhard Kleinhenz und Werner Schiele.

Der Bericht der Jugendfeuerwehr wurde von Hans-Peter Schonder erstattet. Elf Jugendliche gehören zur Nachwuchstruppe. Gruppensprecher ist Thomas Finger. Insgesamt wurden 85 Gruppenstunden absolviert, wobei die Vorbereitung auf das Jugendleistungsabzeichen und den Wissenstest im Mittelpunkt standen. Zu den Höhepunkten zählten das Zeltlager in Stockheim und die Fahrt zur Wehr nach Heide.

Schonder bat alle, sich im Familien- und Bekanntenkreis umzusehen, ob nicht junge Leute für die Jugendfeuerwehr gewonnen werden könnten. Das Mindestalter sei zwölf Jahre. Die nächste Übung findet am Montag, 25. Februar, um 18 Uhr statt.

Mit einem Helferkreis hat Hans-Peter Schonder im Kindergarten einen Vormittag in Sachen Branderziehung gestaltet. Eine dritte Klasse schaute sich im Feuerwehrhaus um und ließ sich Fragen beantworten.

 

– Main-Post –

 

Großbrand mitten im Dorf

Geschrieben von Main-Post am 18.07.2008

Scheune und Wohnhaus in Flammen – Niemand verletzt

 

Sechs Feuerwehren hatten am Donnerstagnachmittag alle Hände voll zu tun, einen Großbrand an der Wegfurter Ortsdurchfahrt einzudämmen. Das Feuer war kurz nach 16 Uhr mitten im Dorf ausgebrochen. Flammen schlugen aus dem Dach einer Scheune. Verletzt wurde niemand.

Nach Polizeiangaben vom Abend entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. Die Ursache des Feuers sei nicht klar. Die Kripo ermittelt.

Die Scheune ist über ein kleines Häuschen und einen Carport mit dem Wohnhaus des Anwesens verbunden. Das Feuer hatte schnell auf die Zwischengebäude übergegriffen. Auch das Wohnhaus, in dem sich zur Brandzeit niemand aufhielt, stand bald in Flammen.

Die Feuerwehren aus Bischofsheim, Unterweißenbrunn, Wegfurt, Sondernau, Weisbach, Bad Neustadt, (Schönau und Burgwallbach) versuchten zu retten, was zu retten war. Die Flammen waren auch schon auf ein Auto, das im Carport stand, übergesprungen.

Die rund 100 Feuerwehrleute bekämpften das Feuer von allen Seiten des großen Anwesens. Atemschutzträger waren besonders gefordert, da die Rauchentwicklung ständig zunahm. Die Bundesstraße, die durch Wegfurt führt, war komplett gesperrt.

 

Fachwerkhaus völlig zerstört

Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 04.11.2008

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Oberelsbach. Gegen 5.45 Uhr gab es gestern Feueralarm in Oberelsbach. Aus noch nicht geklärter Ursache war ein großes Fachwerkhaus in der Marktstraße – es ist rund 170 Jahre alt – in der zwei Parteien wohnten, aus noch nicht geklärter Ursache in Brand geraten.

Ein Bewohner bemerkte beim Frühstück in den frühen Morgenstunden lautes Knistern und brachte die anderen Familienmitglieder aus den Wohnungen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand die linke Hausseite des Gebäudes schon in Flammen.

Die mehr als 100 Floriansjünger aus Oberelsbach und allen Ortsteilen sowie aus Bad Neustadt und Bischofsheim konnten trotz hohen Einsatzes nicht mehr verhindern, dass das alte Haus vollständig zerstört wurde.

Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht. Der Gebäudeschaden beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro. Die Brandfahnder der Kripo Schweinfurt haben gestern in den frühen Morgenstunden mit ihren Untersuchungen begonnen.

Foto: Hein

 

Bischofsheimer Wehr gespalten

Geschrieben von ME am 22.03.2009

Kommandant zurückgetreten – Keine Mehrheit bei Neuwahl – Kritik an Winfried Mai

(me) In der Feuerwehr Bischofsheim gärt es. Unzufriedenheit und Missstimmung waren in der Dienstversammlung offensichtlich. Nun ist auch noch unklar ob die Neuwahl des Kommandanten überhaupt gültig ist.

Da Kommandant Thomas Rauch nach nur drei Jahren Amtszeit seinen Posten niederlegte, musste die Stadt zur Neuwahl laden. Bürgermeister Udo Baumann bedauerte, dass er Rauch in mehreren Gesprächen nicht von seinem Rücktritt abbringen konnte. Es sei eine gute Zusammenarbeit gewesen, Thomas Rauch habe die Wehr mit der nötigen Harmonie und Verständnis geführt.

Baumann sprach auch von einer schwierigen Zeit, die er jedoch nicht näher kommentieren wollte. Mehrfach gebrauchte er den Hinweis „Es läuft nicht rund…“. Dass die Mannschaft im Grunde hinter Rauch steht, zeigte der kräftige Applaus.

Die Rahmenbedingungen für den Dienst in der Feuerwehr Bischofsheim stimmen, es wäre nun sehr schlimm, wenn innerhalb der Feuerwehrführung „Sand ins Getriebe gestreut werde“, so Baumann. „Alle müssen sich zusammen raufen!“

Als bei der Neuwahl aus der Versammlung keine Reaktion kam, schlug der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Winfried Mai, Dietmar Hohn vor. Das Wahlergebnis überraschte dann sehr. Von 59 Stimmen entfielen nur 23 auf Hohn. Es gab eine ganze Reihe ungültiger und leerer Stimmzettel und es wurden auch andere Namen ins Spiel gebracht.

Ist eine Wahl, in der der Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte gültig oder nicht? Diese Frage konnte Bürgermeister Baumann nicht beantworten. Auch die Kreisfeuerwehrführung mit Kreisbrandrat Peter Bulheller, Kreisbrandinspektor Stefan Schmöger und Kreisbrandmeister Rainer Schmidt war ratlos. Ein solcher Fall sei ihnen noch nicht untergekommen.

Der Bürgermeister schickte Manfred Tulit ins Rathaus, aber auch ein Blick in das Feuerwehrgesetz brachte keine eindeutige Klärung. Baumann versicherte, das Wahlergebnis werde am Montag in Ruhe überprüft und der Feuerwehr umgehend mitgeteilt.

Über die Hintergründe, die zu Rauchs Rücktritt und der schlechten Stimmung in der Wehr führten, wurde nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen. „Niemand traut sich aufzustehen und es laut zu sagen“, hieß es auf Nachfrage. In der Presse mit Namen genannt werden, möchte niemand.

Da war die Rede von Einmischung des Vereinsvorsitzenden in die Angelegenheiten der aktiven Wehr, von zu wenig Verständnis für die Jugend, von Kontrollzwang und Bevormundung, Unnachgiebigkeit und Uneinsichtigkeit. Kasernenhofton herrsche in der Feuerwehr und das lasse sich heute niemand mehr gefallen.

Im Grunde lief es auf ein allgemeines Unverständnis hinaus, warum ein beliebter und fähiger Kommandant gehen müsse, wo doch das Problem beim Vereinsvorsitzenden liege. Winfried Mai betrachte das Feuerwehrgerätehaus wie sein eigenes Haus. Es gebühre im einerseits Dank dafür, dass er die Feuerwehr als große Aufgabe betrachte, versuchte sich Baumann als Vermittler und machte gleichzeitig deutlich, dass Mai auch manchmal über das Ziel hinaus schieße.

Nach der Wahl brachte insbesondere die Jugend lautstark zum Ausdruck, dass sie sich mit dem Stil und der Art von Winfried Mai nicht  identifizieren können. Die Ära Thomas Rauch wurde als besonders gut dargestellt. Bürgermeister Baumann war schließlich gezwungen, die Parteien zur Ordnung zu rufen.

– Mainpost –

 

Komisches Ergebnis bei der Neuwahl

Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 23.03.2009

Dietmar Hohn bekommt 23 der 59 abgegebenen Stimmen: Ist er der neue Kommandant? 

 

Bischofsheim (me). In der Feuerwehr Bischofsheim gärt es. Unzufriedenheit und Missstimmung waren in der Dienstversammlung offensichtlich. Nun ist auch noch unklar, ob die Neuwahl es Kommandanten überhaupt gültig ist.

Nachdem Kommandant Thomas Rauch nach nur drei Jahren Amtszeit seinen Posten niederlegte, musste die Stadt Bischofsheim zur Neuwahl einladen. Bürgermeister Udo Baumann bedauerte, dass er auch in mehreren persönlichen Gesprächen Thomas Rauch nicht von seinem Rücktritt abbringen konnte. Es sei eine angenehme und gute Zusammenarbeit gewesen, Thomas Rauch habe mit der nötigen Harmonie und Verständnis die Feuerwehr Bischofsheim geführt. Gleichzeitig sprach Baumann auch von einer schwierigen Zeit, die er jedoch nicht näher kommentieren wollte. Mehrfach gebrauchte er den Hinweis. „Es läuft nicht rund…“.

Dass die Mannschaft im Grunde auch hinter Rauch steht, zeigte der kräftige Applaus. Die Rahmenbedingungen für den Dienst in der Feuerwehr Bischofsheim stimmen, es wäre nun sehr schlimm, wenn innerhalb der Feuerwehrführung Sand ins Getriebe gestreut werde. „Alle müssen sich zusammen raufen“, so der Bürgermeister.

Es folgte die Neuwahl des Kommandant und als aus der Versammlung keine Reaktion kam, schlug der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Winfried Mai Dietmar Hohn vor. Das Wahlergebnis überraschte dann doch sehr. Von den 59 abgegebenen Stimmen entfielen nur 23 auf Dietmar Hohn. Es gab eine ganze Reihe ungültiger und leerer Stimmzettel und es wurden auch andere Namen ins Spiel gebracht.

Ist so eine Wahl, in der der Kandidat nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte gültig oder nicht? Diese Frage konnte Bürgermeister Baumann aus dem Stehgreif nicht beantworten. Auch die Kreisfeuerwehrführung mit Kreisbrandrat Peter Bulheller, Kreisbrandinspektor Stefan Schmöger und Kreisbrandmeister Rainer Schmidt waren ratlos. Ein solcher Fall sei ihnen noch nicht untergekommen. Bürgermeister schickte Manfred Tulit ins Rathaus, aber auch ein Blick in das Feuerwehrgesetz gab keine eindeutige Aufklärung. Bürgermeister Baumann versicherte, das Wahlergebnis werde am Montag in aller Ruhe überprüft und der Feuerwehr umgehend mitgeteilt.

Über die wahren Hintergründe, die zu Rauchs Rücktritt und der schlechten Stimmung in der Bischofsheim Feuerwehr führten, wird nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen. „Niemand traut sich aufzustehen und es laut zu sagen“, wurde auf Nachfrage mitgeteilt. In der Presse mit Namen genannt werden möchte schon gar nicht niemand, der ansatzweise auskunftsbereit war. Da war die Rede von Einmischung des Vereinsvorsitzenden in die Angelegenheiten der aktiven Wehr, von zu wenig Verständnis für die Jugend, von Kontrollzwang und Bevormundung, Unnachgiebigkeit und Uneinsichtigkeit. Kasernenhofton herrsche in der Bischofsheimer Feuerwehr und das lasse sich heute niemand mehr gefallen. Im Grunde lief es auf ein allgemeines Unverständnis hinaus, warum ein beliebter und fähiger Kommandant gehen müsse.

Winfried Mai betrachte das Feuerwehrgerätehaus wie sein eigenes Haus, dafür gebühre im einerseits Dank, dass er die Feuerwehr als eine große Aufgabe betrachte, versuchte Baumann sich als Vermittler.

Im Anschluss an die Wahl brachte insbesondere die Jugend lautstark zum Ausdruck, dass sie sich mit dem Stil und der Art von Winfried Mai nicht identifizieren könne. Die Ära Thomas Rauch wurde als besonders gut dargestellt. Bürgermeister Baumann war schließlich in der Position, die Parteien zur Ordnung zu rufen.

Dietmar Hohn ist neuer Kommandant

Geschrieben von ME am 23.03.2009

Großes Lob für den hohen Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim

 

Bischofsheim (me). In seinem Rückblick ging der bisherige Kommandant Thomas Rauch auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein, in dem die Feuerwehr Bischofsheim 51 Einsätze mit 1.096 Stunden zu verzeichnen hatte. Das sind elf Einsätze weniger als im Vorjahr. Aufgeschlüsselt waren es: 22 Technische Hilfeleistungen, 14 Brandeinsätze, 13 freiwillige Hilfeleistungen und zwei Fehlalarmierungen. Fünf Einsätze fanden außerhalb des Gemeindebereichs von Bischofsheim statt.

 

Ein besonderer Dank ging an Johannes Rott, der mit 26 Einsätzen die Statistik anführt, gefolgt von Christian Hoenen mit 25 Einsätzen, Janina Geis und Sven Puchinger mit je 24 Einsätzen.

 

Im vergangenen Jahr wurden 50 Übungen abgehalten mit 1.976 Stunden, wobei die Übungsstunden der Atemschützer, die Übungsstunden für das Leistungsabzeichen und die Stunden, die die Zivis in der Schlauchwerkstatt leisteten, nicht berücksichtigt sind. Die Beteiligung mit jeweils 15 bis 20 Personen bei den Übungen sei sehr gut gewesen, jedoch war auffallend, dass in der Regel immer die gleichen anwesend waren. Rauch machte darauf aufmerksam, dass es gesetzliche Auflage sei, als Atemschutzgeräteträger mindestens zweimal jährlich die Atemschutzstrecke zu durchlaufen.

 

Im vergangen Jahr legten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen „Gruppe im Löscheinsatz“ ab. Dies war eine neue Herausforderung, da es nach der neuen Variante mit Atemschutz abgeleistet wurde. Das Leistungsabzeichen sei sehr gut, da es an einen Brandeinsatz angelehnt sei und die Feuerwehrdienstleistenden im Einsatz tatsächlich davon profitieren können. Teilnehmer waren Florian Reitz, Thomas Rauch, Sebastian Finger, Janina Geis, Christian Hoenen, Sven Puchinger, Ilona Reukauf, Christoph Finger, Sven Mölter, Bastian Schiele, Werner Schiele, Johannes Rott, Carolin Geis, Thomas Finger und Maximilian Voll.

 

In diesem Jahr steht das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ an. An dem Lehrgang „Flughelfer – Technik“ nahmen Harald Lucht, Maximilian Voll und Janina Geis teil. Auf Kreisebene wurde ein THL-Lehrgang von Marco Zimmer, Matthias Zimmer, Erwin Hohn und Sven Puchinger besucht. Einen CSA-Lehrgang besuchten Christian Hoenen und Werner Schiele.

 

Rauch dankte den Dienstleistenden für ihre Bereitschaft, sich einzubringen, sich aus- und weiterzubilden und für die Unterstützung, die er erfuhr. Weitere umfassende Dankesworte an alle, die sich in irgendeiner Weise für die Feuerwehr engagierten, folgten. Derzeit gehören 115 Mitglieder zur Feuerwehr Bischofsheim, darunter 88 aktive.

 

Wer bei der Feuerwehr Bischofsheim etwas leistet, der wird auch regelmäßig befördert, in diesem Jahr wurden Thomas Finger, Florian Hanau, Nikolas Krenzer und Lars Puchinger zum Feuerwehrmann befördert. Hauptfeuerwehrmann wurde Sven Puchinger.

 

Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Christoph Finger, Johannes Rott und Sven Mölter. Seit 20 Jahren mit dabei sind Roland Mai und Marco Zimmer. Das 25. Dienstjubiläum feiert in diesem Jahr Fritz Voll. Für 30 Jahre konnten Manfred Enders, Thomas Geis und Gerhard Voll geehrt werden, die Ehrung für 60 Jahre erhielten Erwin Enders und Ludwig Johannes.

 

Jugendwart Hans-Peter Schonder berichtete über die Aktivitäten der neun Jugendlichen, die 43 Gruppenstunden und 48 Stunden in der feuerwehrtechnischen Ausbildung umfassten. Hinzu kommen acht Tages- oder Mehrtagesveranstaltungen. Eine Werbeaktion für Nachwuchs wurde gestartet.

 

Über die Atemschutzgruppe berichtete Christian Hoenen, zu der im Moment 25 Atemschutzgeräteträger gehören. Bernhard Kleinhenz, Harald Lucht und Christian Hoenen leisteten als Atemschutzgerätewarte 50 Stunden in der Atemschutzwerkstatt. Vier Brandeinsätze waren zu absolvieren.

 

Der Feuerwehrverein hatte zahlreiche gesellige Aktivitäten, darunter ein Kesselfleischessen, das 140. Gründungsfest der Feuerwehr Bischofsheim, einen Familientag und ein Starkbierfest.

 

Bürgermeister Udo Baumann sprach von einer eindrucksvollen Bilanz und hob den hohen Ausbildungsstand der Wehr hervor, verbunden mit seinem Dank für die umfassende Einsatzbereitschaft. Für das Jahr 2009 plant der Bürgermeister einen Besuch bei der Bischofsheimer Partnerwehr in Heide.

 

 

 

Bildunterzeile 10 und 20-jährige Ehrungen:

Ehrungen bei der Feuerwehr Bischofsheim für 10 und 20 jährige Mitgliedschaft. Das Bild zeigt von links: den bisherigen Kommandant Thomas Rauch, Johannes Rott, Christoph Finger, Sven Mölter, Marco Zimmer, Roland Mai und den stellvertretenden Kommandant Thomas Geis.

 

Bildunterzeile 30 und 60-jährige Ehrungen:

Ehrungen bei der Feuerwehr Bischofsheim für 30 und 60 jährige Mitgliedschaft: Das Bild zeigt von links: den bisherigen Vorsitzenden Jürgen Enders, den bisherigen Kommandant Thomas Rauch, Erwin Enders, Johannes Ludwig, Gerhard Voll, den stellvertretenden Kommandant Thomas Geis und den Vereinsvorsitzenden Winfried Mai.

 

 

Fotos: Eckert

 

 

 

 

Lkw droht umzukippen


Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 24.03.2009

 

Schwierig gestaltete sich am gestrigen Nachmittag die Bergung eines Lkw mit Haßfurter Kennzeichen auf der Weisbacher Straße. Der von Bischofsheim kommende Fahrer wollte am Straßenrand anhalten, um zu telefonieren. Jedoch geriet er zu weit rechts auf das weiche Bankett. Durch das Gewicht des Lkw versank das rechte Vorderrad im aufgeweichten Untergrund. Nachdem sich auch noch der geladene Schrott nach rechts verschob, drohte das Fahrzeug umzukippen. Mit Fahrzeugen der Feuerwehr und eines Abschleppdienstes wurde der Lkw gesichert und schließlich geborgen. Foto/Bericht: Hein

 

 

65-Jährigen mit Leiter gerettet


Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 13.07.2009

 

Hoher Schaden bei Wohnhausbrand – vollkommen ausgebrannt

Bischofsheim. Bei einem Feuer ist in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus fast vollständig ausgebrannt. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen bei ca. 200.000 Euro liegen. Der Bewohner kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Wie das Feuer entstanden ist, steht derzeit noch nicht fest.  Entsprechenden Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Durch einen Rauchmelder war der Mieter, der sich allein in dem Anwesen aufhielt, gegen 1.45 Uhr auf den Brand aufmerksam geworden. Über ein automatisches Notrufsystem, das bei dem 65-Jährigen bereits seit einiger Zeit installiert war, hatte der Mann die Rettungsleitstelle verständigt. Von dort wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert.

Als die BRK-Besatzung als erste am Brandort eintraf, war das Haus schon nicht mehr begehbar. Ein Löschversuch der Besatzung des Rettungsfahrzeuges mit einem Feuerlöscher im Flur scheiterte.

Der Mieter konnte seine Wohnung schließlich über eine Leiter verlassen, die die BRK-Kräfte am Haus angelegt hatten. Der 65-Jährige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehren aus Bischofsheim, Frankenheim, Haselbach, Unterweißenbrunn, Oberelsbach und Bad Neustadt waren mit einem Großaufgebot angerückt.

Etwa 100 Feuerwehrleute gingen gegen die Flammen vor, die aus dem in der Rhönstraße gelegenen Haus schlugen. Mittlerweile hatte sich das Feuer bereits zu einem Vollbrand entwickelt. Die Löschmannschaften konnten nicht verhindern, dass das Erdgeschoss und das Dachgeschoss vollständig ausbrannten.

Noch in der Nacht kamen Beamte der KriPo Schweinfurt an den Ort des Geschehens. Bislang gibt es zur Ursache des schadensträchtigen Brandes noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Ermittlungen dauern an.

 

 

Schwerer Verkehrsunfall


Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 28.08.2009

In den späten Nachmittagsstunden ereignete sich am gestrigen Donnerstag auf der Staatsstraße zwischen Bischofsheim und Sandberg ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer, in Richtung Sandberg unterwegs, kam mit seinem Krad von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Fahrer zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass er tragischerweise noch an der Unfallstelle verstarb. Foto: Zirkelbach

 

Nach tödlichem Unfall mit Motorradfahrer – Technischer Defekt als Ursache


Geschrieben von Polizeipräsidium Unterfranken, Pressestelle am 13.10.2009

 

Bischofsheim, Lkr. Rhön-Grabfeld. Nach dem Verkehrsunfall, bei dem Ende August ein 36-Jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld tödlich verunglückt ist, steht jetzt die Unfallursache fest. Ein Sachverständiger hat bei seinen Untersuchungen an der Maschine einen technischen Defekt an der Maschine entdeckt.

Wie bereits berichtet, hatte der Kradfahrer am 27. August gegen 15.30 Uhr auf der Staatsstraße von Bischofsheim in Richtung Sandberg eine Gruppe von drei Motorradfahrern überholt. Beim Wiedereinscheren hatte er die Kontrolle über das Zweirad verloren und war ins Schleudern geraten. Anschließend rutschte er in die rechte Bankette und überschlug sich. Er starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde damals ein Sachverständiger an die Unfallstelle beordert. Aus dessen Gutachten geht nun hervor, dass der Motorradfahrer auf Grund eines technischen Defekts ins Schleudern gekommen war. Durch ein mechanisches Problem hatte plötzlich das Hinterrad der Honda blockiert. Die Maschine war daraufhin völlig außer Kontrolle geraten.

 

 

Frontalzusammenstoß mit vier Verletzten


Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 24.10.2009

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 279 – 19-Jähriger in Fahrzeug eingeklemmt

 

BISCHOFSHEIM. Ein folgenreicher Verkehrsunfall hat sich am späten Donnerstagnachmittag bei Bischofsheim ereignet. Der Pkw eines 18-Jährigen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Die Insassen beider Fahrzeuge wurden zumeist schwer verletzt und mussten in umliegende Kliniken eingeliefert werden.

Der Fahranfänger befuhr gegen 17.10 Uhr die B 279 zwischen Bischofsheim und Schönau. Als ihm ein mit drei Personen besetzter Kleinwagen entgegenkam, verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto und schleuderte in den Gegenverkehr. Es kam zum Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen.

Zwei der drei Insassen des entgegenkommenden Ford, der 18-jährige Beifahrer sowie ein 16-Jähriger auf der Rückbank, erlitten schwere Verletzungen. Der 19-jährige Fahrzeuglenker kam mit mittelschweren Verletzungen nur wenig glimpflicher davon. Die drei jungen Männer, alle aus dem Landkreis Bad Kissingen, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der alleine im Fahrzeug befindliche Unfallverursacher wurde bei dem Zusammenstoß in der Fahrgastzelle eingeklemmt. Erst eine gute Stunde nach dem Unfall konnte der Mann von der Feuerwehr mittels schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden. Er wurde schwer verletzt mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Fulda geflogen.

Gegen 19 Uhr war die Fahrbahn soweit geräumt, dass der Verkehr wieder fließen konnte. Neben dem Rettungshubschrauber waren vier Rettungswagen im Einsatz, zwei Notärzte kümmerten sich um die Verletzten. Die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften waren mit insgesamt etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

 

 

Zwei Gruppen legten das Leistungsabzeichen der Technischen Hilfeleistung ab


Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 09.12.2009

 

Bereits am 14. November legten zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim das Leistungsabzeichen im Bereich Technische Hilfeleistung ab. Die gute Ausbildung der Feuerwehrleute spiegelte sich im fehlerfreien Ergebnis wider. Bei der Übergabe der Abzeichen dankte Kreisbrandmeister Michael Omert den anwesenden Feuerwehrleuten und den Ausbildern Ulla Kleinhenz, Thomas Rauch und Christian Hoehnen für die gute Leistung. Im Folgenden die abgelegten Abzeichenstufen. Bronze: Nikolas Krenzer und Thomas Finger. Silber: Maximillian Voll und Carolin Geis. Gold: Johannes Rott, Christoph Finger und Sven Puchinger. Gold-Blau: Janina Geis, Sebastian Finger und Sven Mölter. Gold-Grün: Stefan Kleinhenz und Thomas Rauch. Gold-Rot: Christian Hoehnen und Dietmar Hohn. Das Bild (1) zeigt von links: Ulla Kleinhenz, Michael Omert, Christian Hoenen, Sven Mölter, Dietmar Hohn, Sebastian Finger, Sven Puchinger, Maximilian Voll, Christoph Finger, Stefan Kleinhenz, Nikolas Krenzer und Hans-Peter Schonder.  FOTOS FEUERWEHR BISCHOFSHEIM

Ohne Fehler legte die Gruppe von Thomas Rauch das Leistungsabzeichen der Technischen Hilfeleistung ab. Bild (2) von links: Kreisbrandmeister Michael Omert, Johannes Rott, Thomas Rauch, Sebastian Finger, Sven Puchinger, Maximilian Voll, Christoph Finger, Thomas Finger, Carolin Geis, Janina Geis und die Schiedsrichter Ulla Kleinhenz und Hans-Peter Schonder.

 

 

Pferde entfliehen Flammen auf eigene Faust


Geschrieben von Rhön- u. Saalepost am 17.12.2009

Sandberg. In der Nacht zum Mittwoch waren mehr als 80 Feuerwehrleute damit beschäftigt, eine in Sandberg gelegene Scheune zu löschen. Das ca. zehn mal zehn Meter große, in Holzständerbauweise errichtete Gebäude diente als Pferdestall und Stroh- bzw. Heulager. Die dort untergestellten Pferde suchten sich selbstständig einen Weg aus den Flammen.

Von Anwohnern war der Brand gegen 1.35 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale in Würzburg mitgeteilt worden. Diese leitete sofort die notwendigen Alarmierungen ein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde festgestellt, dass die Scheune, in  der auch zwei Pferde untergestellt waren, bereits im Vollbrand stand.
Die Pferde hatten offensichtlich selbst durch ein offenes Stalltor ins Freie auf die Koppel laufen können und nahmen so keinen Schaden. Die Scheune selbst brannte jedoch vollständig nieder.
Bereits eine Stunde später war der Spuk vorbei und das Feuer abgelöscht. Zum Löschen aufgefahren waren die Feuerwehren aus Sandberg, Langenleiten, Waldberg, Schmalwasser, Kilianshof, Bischofsheim und Bad Neustadt. Für den Rest der Nacht wurde eine Brandwache gestellt.
Der Rettungsdienst war vorsorglich mit einem Einsatzleiter und einem Rettungswagen vor Ort. Verletzt wurde Gott sein Dank niemand.
Die Schweinfurter Kripo hat die Ermittlungen noch vor Ort aufgenommen und beziffert den Sachschaden auf ca. 50.000 Euro. Zur Brandursache konnten zunächst noch keine aussagekräftigen Angaben gemacht werden.