Neue Fahrzeuge in Dienst gestellt – Segnung am 14. Juni

Vorsitzender Steffen Keßler eröffnete die Jahreshaupt- und Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim und berichtete über das Vereinsgeschehen im Jahr 2025 – sein erstes Jahr als Vorsitzender. Als Highlights nannte er das Fackelfeuer und den Familientag. Besonderen Dank sprach er seinen Mitwirkenden aus, die ihn über das gesamte Jahr hinweg engagiert unterstützten.
Kommandant Christian Hoenen zeigte sich in seinem Rückblick zufrieden. Die Wehr absolvierte 21 Übungen und 50 Einsätze. Zwei neue Fahrzeuge, ein HLF 10 und ein MZF, durfte sie in Empfang nehmen. Ein Kraftakt für die Stadt Bischofsheim, der zugleich den hohen Stellenwert der Feuerwehr widerspiegele. Die Zusammenarbeit sei konstruktiv, die Stadt stehe stets mit einem guten Rat zur Seite.
Es folgten die Berichte aus den Abteilungen: Die Atemschutzgruppe verzeichnet sieben Neuzugänge. Die Flughelfergruppe war an zwei groß angelegten Übungen in Aschaffenburg und Frankenbrunn beteiligt. Aus der Kinderfeuerwehr wurde von kreativen Gruppenstunden berichtet, unter anderem vom Besuch einer Polizeistreife im Feuerwehrhaus. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Rhön-Grabfeld, führte einen Berufsfeuerwehrtag durch und nahm erfolgreich am Wissenstest teil.
Für zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Jonas Reitz geehrt, für 20 Jahre Sebastian Neumann. Seit 40 Jahren steht Bernhard Kleinhenz seinen Mitmenschen zur Wehr.
In ihren Grußworten dankten Stefan Schmöger und Bürgermeister Georg Seiffert der Bischofsheimer Feuerwehr für ihren Einsatz. Seiffert betonte die Bedeutung des Zivilschutzes in herausfordernden Zeiten. Im Namen der Stadtverwaltung sprach er dem stellvertretenden Kommandanten Thomas Finger seinen Dank aus. Dessen fachliches Wissen und gute Vorbereitung seien eine Entlastung für das Rathaus.
KBM Bernd Abert wünschte sich von Hoenen, dem Atemschutz wieder mehr Gewicht zu geben. In den vergangenen Jahren sei dieses Kerngeschäft etwas aus dem Fokus geraten und er solle seine Mannschaft zu Streckendurchgängen und Ausbildung motivieren.
In seinem Ausblick warb Keßler für die feierliche Segnung der beiden neuen Fahrzeuge am Sonntag, 14. Juni 2026 und beendete die Versammlung.

